Descrizione
Dettagli sul prodotto
| Autori | Avril Maury |
| Editore | Ullstein TB |
| Lingue | Tedesco |
| Formato | Tascabile |
| Pubblicazione | 31.05.2025 |
| EAN | 9783548067438 |
| ISBN | 978-3-548-06743-8 |
| Pagine | 320 |
| Dimensioni | 118 mm x 30 mm x 186 mm |
| Peso | 264 g |
| Categorie |
Narrativa
> Antologie miste
Narrativa > Romanzi > Letteratura contemporanea (dal 1945) Liebe, Natur, Garten, Kaninchen, Grosseltern, Dorf, Strand, Frankreich, Einsamkeit, Bretagne, Reisen, Pflanzen, Blumen, Depression, Meer, Verlust, Briefe, Bester Freund, entspannen, Kindheitsfreund, Nordatlantik, Dorfbewohner, Angststörung, PSYCHOLOGY / Grief & Loss, Erste Hälfte 21. Jahrhundert (ca. 2000 bis ca. 2050), Geheimer Verehrer, Verstorbener Freund |
Recensioni dei clienti
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melancholisch
Der Klappentext suggeriert dass Eleni erst nach dem Tod ihres geliebten Theos unter Ängsten leidet und sich nicht mehr aus dem Haus wagt. Aber in der Geschichte war Eleni schon bei ihrer ersten Begegnung mit Theo sehr depressiv und ist Menschen aus dem Weg gegangen. Die Ursache dafür erschließt sich langsam durch Rückblicke in die Vergangenheit. Es war Theo mit seinem Frohsinn und seinen Ideen der Eleni aus ihrer Schwermut geholt hat. Dass sie Theo bald verliert ist ein trauriger Rückschlag.
Gut beschrieben ist die bretonische Landschaft in der das kleine Haus der Großeltern steht in dem Eleni nach deren Tod alleine wohnt. Zum einen das Raue und Düstere des Ozeans bei Unwetter. Auf der anderen Seite die Schönheit der vielen Blumen und Pflanzen in Elenis Garten.
Mit dem behäbigen Verlauf der Geschichte bin ich nicht richtig warm geworden. vor allem die Verhaltensweisen der Hauptfiguren waren für mich unverständlich. -
Perfekt für den Sommer, warmherzig und melancholisch zugleich
Noch fünfzig Sommer mehr ist ein Buch über 320 Seiten. Es ist eine Geschichte über die Sommer unserer Kindheit, zweite Chancen und die heilende Kraft der Natur. Eleni erinnert sich gern an die schönsten Sommer bei und mit ihren Großeltern. Der Garten war ein Paradies für sie, das blaue Meer, die tägliche Abkühlung, das Dorf war der sichere Hafen. Nun sind die Großeltern tot. Eleni wohnt weiter in diesem Haus, das sie jetzt kaum verlässt. Sie hat sich zurückgezogen, lebt still und allein. Aber manchmal kommt es zu besonderen Begegnungen. Sie lernt Theo kennen, blüht auf, wird etwas offener. Nun verliert sie innerhalb von knapp 2 Jahren auch den Theo. Da bricht die Welt erneut für sie zusammen, noch mehr als damals bei Oma und Opa. Es folgt eine Zeit tiefster Depressionen, Eleni wird von einer Angststörung geplagt, Panikattacken begleiten sie im Alltag. Sie nimmt von keinem Hilfe an, sondern tröstet sich selbst in dem Haus, zusammen mit dem Kaninchen Anemone, den sie von Theo bekommen hat. Er ist ihr Begleiter, er tröstet sie in der schweren Zeit und schenkt ihr die verlorene Wärme. Es ist eine Zeit, in der Eleni sich nicht mal vor die Tür traut. Eines Tages findet sie eine Blume vor ihrem Haus und einen Brief mit einer ziemlich rätselhafte Nachricht. Bald wird es zu einem Ritual, es folgen weitere Blumen und Briefe. Eleni erwacht, wird neugierig, schaut täglich, ob etwas Neues vor der Tür steht. Die Texte berühren Eleni sehr. Es kommt der Sommer, für Eleni ein anderer Sommer. Sie antwortet auf die Briefe und damit macht sie unbewusst den Schritt und wagt sich wieder zurück ins Leben. Und macht sich somit den Weg frei zum Glück. Sie kommt mit Menschen ins Gespräch, sich macht sich Gedanken, von wem sie sein könnte, die Pflanzen und die Nachrichten, die ihr Leben jetzt begleiten.
Kopfkino an, die Bretagne in all ihren Facetten, super schön, Natur pur, dazu die Kindheitserinnerungen von Eleni. Sie werden detalliert und bildhaft dargestellt. Gefiel mir sehr gut. Es wird in zwei Zeitebenen erzählt, damals, als Eleni klein war, und jetzt, in der Gegenwart. Der Schreibstil ist leicht, flüssig und regt zum Nachdenken an. Trotz, dass es eine Sommerlektüre sein soll, möchte man sich eher in den Schatten zurückziehen und in Ruhe lesen und sich somit mit Eleni und ihrer Trauer auseinander setzen. Das Cover mit den frischen Farben springt ins Auge und lädt sofort zum Lesen ein. Optisch ist das Buch sehr ansprechend, es macht sehr neugierig auf die Geschichte. Das Ende ist überraschend und sehr gut gelungen. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt. Die Kapitel haben gute Länge. Die Charaktere wirken lebensecht, authentisch, sympathisch und sehr lieb. Man erlebt ihren Glauben an die Liebe, die Freundschaft, sie Gemeinschaft, den Zusammenhalt und die Hoffnung hautnah mit und kann die Emotionen gut nachempfinden, sich mit den Protagonisten identifizieren.
Wer steckt hinter den Briefen? Wird es ein Happy End für Eleni geben, einen Neuanfang nach so vielen Schicksalsschläge, die sie erlebt hat? Das muss man selbst herausfinden.
Es ist ein warmherziger, aber auch melancholischer Sommerroman, der 4 Sterne verdient und eine Weiterempfehlung sowieso. -
Irgendwas hat mir gefehlt
Ich muss sagen, es fällt mir unglaublich schwer für dieses Buch eine Rezension zu schreiben. Es ist keine lockere leichte Sommerlektüre, sondern ein wirklich tiefgründiges Buch voller Liebe und Gefühl. Dazu ist es aber auch sehr melancholisch, traurig und bedrückend. Leider bin ich mit der Hauptprotagonistin Eleni nicht so richtig warm geworden. Obwohl sie einige Schicksalsschläge verkraften musste und ich ihre Trauer und Depression durchaus nachempfinden konnte, war es mir nicht wirklich möglich eine Verbindung zu ihr aufbauen. Die unterschiedlichen Zeitebenen, die ich eigentlich sehr gerne mag, haben mich auch ein wenig gestört und meinen Lesefluss unterbrochen.
Sehr gut gefallen hat mir das traumhafte Setting. Die malerische Bretagne wird von der Autorin sehr bildlich beschrieben und als Leser kann man das Meer rauschen hören und die wunderschönen Blumen riechen. Ganz toll fand ich auch die Idee mit den kleinen Botschaften aus der Vergangenheit, die auch eine gewisse Spannung erzeugt haben. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und teilweise poetisch. Es ist ein wirklich schönes und warmherziges Buch, aber trotzdem wird es mir nicht lange im Gedächtnis bleiben. Dennoch gibt es von mir eine Leseempfehlung, denn das Buch ist es auf jeden Fall wert von vielen Menschen gelesen zu werden. -
Schwermütig
Eleni hat ihre Kindheit bei ihren Großeltern in der Bretagne verbracht. Es war eine sehr schöne Kindheit, geprägt von Freiheit und Abenteuern. Doch dann gibt es in Elenis Leben mehrere Schicksalsschläge. Nach dem plötzlichen Tod ihrer großen Liebe Theo traut Eleni sich nicht mehr aus dem Haus. Das Kaninchen Anemone ist die einzige Gesellschaft, die Eleni noch hat. Eines Tages findet sie eine Blume mit einem geheimnisvollen Brief vor ihrem Haus. Eleni kann sich keinen Reim darauf machen, von wem dieses Geschenk ist. In den nächsten Tagen folgen noch mehrere Blumen und Nachrichten. Eleni versucht herauszufinden, von wem diese stammen und muss sich dabei ihrer Vergangenheit stellen.
Mich hatte das wunderschöne Buchcover sehr angesprochen, verspricht es doch eine vergnügliche und leichte Sommerlektüre. Doch das Buch ist eher schwermütig. Die Protagonistin Eleni leidet unter Depressionen und Angstzuständen, die einen sehr großen Raum in der Geschichte einnehmen. Für mich blieb Eleni blass und unnahbar. Ich konnte nicht mit ihr mitfühlen. Auch fand ich das Ende der Geschichte ab einem Drittel des Buches sehr vorhersehbar. Wendungen oder Überraschungen blieben für mich aus. Zu guter Letzt fand ich auch den Schreibstil der Autorin, die unter einem Pseudonym veröffentlicht, nicht besonders gut. Es gibt sehr viele Wiederholungen und die Unsitte, dass wörtliche Rede gegrinst oder gelacht wird. Daher gibt es von mir leider nur 3 Sterne.
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