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Urlaub vom Patriarchat - Wie ich auszog, das Frausein zu verstehen | Eine bewegende Reise nach Mexiko und zu mir selbst

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Descrizione

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Ein mitreißender Reisebericht aus einem der letzten Matriarchate der Welt
Ermüdet und genervt vom Alltag im Patriarchat bricht Friederike Oertel zu einer Reise nach Mexiko auf - in eines der letzten Matriarchate der Welt. Sie möchte Abstand gewinnen, von den Frauen vor Ort lernen, mit neuen Perspektiven nach Hause zurückkehren. Doch auch im Matriarchat ist Frausein komplizierter als erwartet.
In Juchitán läuft vieles anders: Frauen sind die Oberhäupter ihrer Familie, Besitz wird von Müttern an die Töchter vererbt und Muxe, Menschen eines dritten Geschlechts, sind gesellschaftlich normalisiert. Auf dem dicht gedrängten Markt, den Friederike Oertel mit ihrer Gastschwester besucht, betreiben Frauen den Handel, auf Festen geben sie den Ton an. Diese »Stadt der Frauen« gilt in Dokumentarfilmen und Büchern als Matriarchat und damit als gelebter Gegenentwurf zum Patriarchat.
In einer Sprache, die die flirrenden Farben des Ortes lebendig werden lässt, und mit einem einfühlsamen Blick auf eine Stadtgesellschaft, die nach eigenen Regeln funktioniert, erkundet die Autorin ihr eigenes Frausein, geht Selbstzweifeln und Widersprüchen nach, hinterfragt Rollenerwartungen und lässt sich von Gefühlen überrollen und durchspülen. Die jahrhundertealte Idee des Matriarchats ist gleichzeitig Mythos und Realität, sie stellt Friederike Oertels Leben auf den Kopf und hilft ihr, das Frausein im Patriarchat neu zu betrachten.

Info autore

Friederike Oertel,
1991 in Dresden geboren, ist Journalistin und lebt in Berlin. Sie hat Literaturwissenschaft, Kunstgeschichte und Spanisch studiert und die Reportageschule in Reutlingen besucht. Nach mehreren Auslandsaufenthalten in Lateinamerika arbeitet sie heute als Redakteurin bei der
ZEIT
, dort schreibt sie am liebsten Reportagen, Porträts und Langstrecken. Für ihre Texte wurde sie mehrfach ausgezeichnet. »Urlaub vom Patriarchat« ist ihr erstes Buch. 

Riassunto

Ein mitreißender Reisebericht aus einem der letzten Matriarchate der Welt
Ermüdet und genervt vom Alltag im Patriarchat bricht Friederike Oertel zu einer Reise nach Mexiko auf – in eines der letzten Matriarchate der Welt. Sie möchte Abstand gewinnen, von den Frauen vor Ort lernen, mit neuen Perspektiven nach Hause zurückkehren. Doch auch im Matriarchat ist Frausein komplizierter als erwartet.

In Juchitán läuft vieles anders: Frauen sind die Oberhäupter ihrer Familie, Besitz wird von Müttern an die Töchter vererbt und 
Muxe
, Menschen eines dritten Geschlechts, sind gesellschaftlich normalisiert. Auf dem dicht gedrängten Markt, den Friederike Oertel mit ihrer Gastschwester besucht, betreiben Frauen den Handel, auf Festen geben sie den Ton an. Diese »Stadt der Frauen« gilt in Dokumentarfilmen und Büchern als Matriarchat und damit als gelebter Gegenentwurf zum Patriarchat.

In einer Sprache, die die flirrenden Farben des Ortes lebendig werden lässt, und mit einem einfühlsamen Blick auf eine Stadtgesellschaft, die nach eigenen Regeln funktioniert, erkundet die Autorin ihr eigenes Frausein, geht Selbstzweifeln und Widersprüchen nach, hinterfragt Rollenerwartungen und lässt sich von Gefühlen überrollen und durchspülen. Die jahrhundertealte Idee des Matriarchats ist gleichzeitig Mythos und Realität, sie stellt Friederike Oertels Leben auf den Kopf und hilft ihr, das Frausein im Patriarchat neu zu betrachten.

Testo aggiuntivo

»›Urlaub vom Patriarchat‹ ist keine seichte Urlaubslektüre, sondern eine inspirierende Einladung, die eigenen Vorstellungen von Geschlecht, Macht und Zusammenleben zu überdenken.«

Relazione

»'Urlaub vom Patriarchat' ist keine seichte Urlaubslektüre, sondern eine inspirierende Einladung, die eigenen Vorstellungen von Geschlecht, Macht und Zusammenleben zu überdenken.« Judith Reinbold SWR Kultur 20250613

Recensioni dei clienti

  • Matriarchat ist eine Gesellschaft, in der Frauen das Sagen haben

    Scritta il 22. luglio 2025 da Verena.

    "Urlaub vom Patriarchat" ist ein interessanter Reisebricht über Emanzipation und die Gleichstellung der Geschlechter. Friederike Oertel reist in den mexikanischen Ort Juchitán, in dem eines der wenigen übrig gebliebenen Matriarchate gelebt wird. Wie die Autorin das Leben in der Stadt Juchitán beschreibt, ist so gegensätzlich zu unserer Wirklichkeit. Die Frauen haben das Sagen, sie verdienen das Geld und sind von keinem Mann abhängig. Sie haben die meisten hohen Positionen in der Stadt inne, treffen Entscheidungen. Wenn die Matriarchin stirbt, erben die Töchter. Dieser Gegenentwurf zum Patriarchat zeigt deutlich, wie ungerecht beide Gesellschaftsformen sind, und dass nur Gleichberechtigung zur Zufriedenheit aller führen kann. Der Schreibstil wechselt zwischen lockerem Bericht und fachlicher Lektüre. Ich persönlich finde es toll, dass viele Informationen und Hintergrundwissen aus Fachliteratur eingearbeitet sind, inkl. Quellenverzeichnis und weiterführender Literatur im Anhang. Allerdings ist das Buch an einigen Stellen etwas zu wissenschaftlich/schwer verständlich, oft mehr Sachbuch als Reisebericht, was vermutlich dem großen Wissen der Autorin geschuldet ist.
    Insgesamt ein lesenswertes Buch! Es regt zum Nachdenken an, über Geschlechterrollen, Gleichberechtigung und Identität. Ich kann es allen empfehlen, die etwas über Feminismus und Geschlechterrollen lernen möchten.

  • Gute Mischung aus Sachbuch und Reisebericht

    Scritta il 29. giugno 2025 da Anonym.

    Das Buch ist eine gelungene Mischung aus einem Reisebericht der Autorin nach Juchitán, Mexiko, in eines der letzten Matriarchate der Welt und allgemeinen Informationen und Zahlen zu den Themen Matriarchat, Feminismus, Mutterschaft und vielem mehr.

    Außerdem erzählt sie immer wieder von ihren eigenen Erfahrungen in ihrer Kindheit und Jugend als Mädchen bzw. Frau in unserer Gesellschaft, in denen sich bestimmt Viele wieder erkennen können.

    Die Autorin schafft es wirklich gut, ihre Eindrücke von Juchitán bildlich zu beschreiben. So hatte ich das Gefühl, mit ihr mitzureisen und sowohl die Stadt als auch einzelne Bewohner mit ihren Traditionen und Problemen kennenzulernen.

    Da ich mich schon mit dem Thema Feminismus auseinandergesetzt haben, wusste ich schon einige Sachen, aber ich konnte auch viel Neues lernen, gerade in Bezug auf Mexiko und den Begriff des „Matriarchats“. Auch die beschriebenen gesellschaftlichen Entwicklungen über Jahrhunderte fand ich spannend zu lesen. Es ist nicht immer leichte Kost, aber der Autorin gelingt es, einfühlsam damit umzugehen.

    Ich kann das Buch wirklich nur jedem empfehlen, weil es durch die persönliche Note einfach etwas Besonderes ist.

  • Spannendes Thema!

    Scritta il 24. giugno 2025 da syzygy.

    Wir sind es so sehr gewohnt, in einem Patriarchat zu leben, dass wir uns nur sehr schwer vorstellen können, wie es anders sein könnte.

    Auch in dem 2023 erschienenen Film "Barbie" wird das Matriarchat als alternative Gesellschaftsform zum Patriarchat behandelt. Der Film stellt das Leben im Matriarchat dem im Patriarchat gegenüber und führt uns damit vor Augen, wie normal ein von Männern dominiertes soziales System für uns ist.

    Doch auch in der realen Welt existieren matriarchale Gesellschaftsstrukturen. Die Autorin begibt sich auf eine Reise, um diese zu suchen und zu erleben. Dabei lernt sie viel Neues kennen. Außerdem recherchiert sie ausgiebig zu diesem Thema, das Buch enthält einige Quellenangaben. Somit eröffnet sich einem als Leser*in eine völlig neue Welt, die einen zum Nachdenken angeregt.

    Ich mag den Erzählstil der Autorin. Sie beschreibt ihre Erlebnisse sehr lebendig und gibt den Leser*innen das Gefühl, selbst auf dieser Reise dabei zu sein.

    Definitiv ein lesenswertes Buch!

  • Jenseits des Patriarchats – ein Selbstversuch mit offenen Fragen

    Scritta il 22. maggio 2025 da Seitenmusik.

    Ein Reisebericht in ein matriarchales Mexiko – das klingt nach Eskapismus, ist aber vor allem eine tiefgehende Selbstbefragung. Friederike Oertel, Jahrgang 1991, Journalistin bei der ZEIT, nimmt uns in ihrem ersten Buch mit auf eine Suche: nach einer Alternative zur täglichen Erfahrung von Ungleichheit und Zuschreibung, nach einer anderen Art, Frau zu sein.

    Worum geht’s genau?
    Oertel reist in die mexikanische Stadt Juchitán – einen Ort, der in Dokumentationen als eines der letzten Matriarchate beschrieben wird. Dort sind Frauen wirtschaftlich unabhängig, erben Häuser, führen Familien und prägen das öffentliche Leben. Muxe, ein drittes soziales Geschlecht, ist selbstverständlich Teil der Gesellschaft. Doch Juchitán ist kein feministisches Utopia. Auch hier gibt es Widersprüche, Gewalt, Rollenbilder – aber sie zeigen sich anders. Und genau darum geht es: um den Versuch, mit anderen Augen zu sehen. Um einen Perspektivwechsel, der auch Oertels eigene Erfahrungen im Patriarchat neu beleuchtet.

    Meine Meinung
    Was mich besonders berührt hat, ist die Verbindung zwischen Oertels persönlicher Geschichte und gesellschaftlichen Strukturen. Sie schreibt über die permanente Angst vieler Frauen, über das Gefühl, nicht gut genug zu sein, über Schönheitsdruck, Mutterschaft und das unterschätzte Potenzial von Fürsorge. Beeindruckend ist, wie sie dabei nie belehrend wirkt. Ihre Reflexionen über weiblichen Mut – oft ignoriert, abgewertet oder verspottet – haben mich nachdenklich gemacht. Auch ihre Erinnerungen an die Bravo Girl-Zeit, an widersprüchliche Botschaften über Weiblichkeit, sprechen sicher vielen aus der Seele. Besonders stark fand ich den Moment, in dem sie anerkennt, dass ihr Blick auf Juchitán der einer privilegierten Europäerin ist. Ihre Ehrlichkeit schafft Nähe, ihr Text bleibt nahbar, ohne die Komplexität zu vereinfachen. Gleichzeitig benennt sie kritisch, wie tief patriarchale Muster – bis hin zu Schulbüchern – verwurzelt sind. Und sie fragt: Warum ist Fürsorge eigentlich noch immer an ein Geschlecht gebunden?

    Fazit
    "Urlaub vom Patriarchat" ist ein kluges, einfühlsames Debüt. Es regt zum Nachdenken an, ohne einfache Antworten zu liefern. Einige Passagen wirken fast essayistisch, was stellenweise den Lesefluss hemmt. Trotzdem: ein wichtiges, bewegendes Buch – mit 3,5 von 5 Sternen.

  • Sachbuch für Feministen

    Scritta il 07. maggio 2025 da schlemmfuchs .

    Ich liebe das Cover, da das Motiv sehr schön und farbenfroh ist und sehr gut zu Mexiko passt. Das Buch ist allerdings kein Roman, sondern ein Sachbuch. Es geht um eine junge Frau die nach Mexiko reist um rauszufinden, wie das Leben im Patriarchat aussehen kann. In Juchitán sollen Frauen als Oberhäupter der Familien gelten und das Sagen haben. Die Vorstellung weicht von den Gegebenheiten vor Ort ab, doch die Reise ist interessant. Allerdings geht es in dem Buch zum größten Teil um Fakten und Zitaten und das schwierige Leben das Frauen haben. Um Benachteiligungen von Frauen in vielerlei Hinsicht. Hat mich leider nicht abgeholt, da das Thema schon zu oft behandelt wird. Klar, wichtiger Kontext, aber mehr Roman und weniger Sachbuch hätten die Spannung aufrecht erhalten können. So war es wirklich mühsam bis zum Ende zu lesen und dabei zu bleiben. Der Schreibstil ist sonst aber gut.

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