Descrizione
Dettagli sul prodotto
| Autori | Gazelle, Gialu |
| Con la collaborazione di | Patu @patuparia (Illustrazione) |
| Editore | Leykam |
| Lingue | Tedesco |
| Raccomandazione d'eta' | 16 a 99 anni |
| Formato | Tascabile |
| Pubblicazione | 15.02.2025 |
| EAN | 9783701183630 |
| ISBN | 978-3-7011-8363-0 |
| Pagine | 208 |
| Dimensioni | 130 mm x 205 mm x 26 mm |
| Peso | 340 g |
| Categorie |
Saggistica
> Politica, società, economia
> Società
Liebe, Geschlecht, Transgender, Selbstliebe, Selbsthilfe, Empowerment, Das Selbst, das Ich, Identität und Persönlichkeit, Social Media, Coming of age, Diversity, entdecken, Geschlechterrollen, Gender Studies: Gruppen, TikTok, Creator, Transition, LGBTQ+, auseinandersetzen, Anxiety, Linus Giese, Flinta, erste male, Knigge und co, Patu Paria, Neo Tropic Tonight, Alok vaid menon, Schalu, Gazell, Creatorinnen, Mehr als binär, Gazel, Creator:innen |
Recensioni dei clienti
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25 erste Male – ein Buch über Veränderung mit Höhen und Tiefen
In ihrem ersten Buch nehmen uns die beiden Content Creator Gialu und Gazelle mit auf eine Reise durch 25 prägende erste Male in ihrem Leben – Momente voller Herausforderungen, Entwicklung und Selbstfindung. Gialu, geboren 1998, ist Musiker, Model und Social-Media-Creator mit Schwerpunkt auf Transition, Nicht-Binarität und mentale Gesundheit. Gazelle, Jahrgang 1988, war lange im Personalwesen tätig, bevor sie sich als Content Creatorin mit Fokus auf Gender-Themen, Trans-Repräsentation und Gesellschaftskritik etablierte. Gemeinsam haben sie eine große Reichweite auf TikTok und Instagram und teilen in diesem Buch sehr persönliche Einblicke in ihr Leben.
Meine Meinung
Meine Meinung
Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da ich Gazelle bereits länger auf Instagram folge und ihre humorvollen Beiträge zur deutschen Kultur liebe. Die Printausgabe wäre rückblickend wohl die bessere Wahl gewesen, denn im eBook-Format wirkte die Struktur teilweise chaotisch, und die Gestaltung mit den Illustrationen kam nicht richtig zur Geltung. Besonders irritierend fand ich einige Fragen innerhalb der Interviewabschnitte, die sich direkt an die Lesenden richteten, ohne dass vorher klar erklärt wurde, warum diese dort stehen.
Obwohl das Buch laut Autor:innen weder Biografie noch Ratgeber sein soll, hatte es für mich oft genau diesen Charakter. Durch die persönliche Erzählweise erinnert es stark an eine Autobiografie, während viele der Interviews wie klassische Ratgeberinhalte wirken – inklusive konkreter Tipps, etwa zur Verbesserung der Arbeitsumgebung für queere Menschen.
Der Schreibstil ist angenehm und leicht verständlich, sodass ich das Buch fast in einem Rutsch gelesen habe. Ich habe viel Neues erfahren und die große Offenheit der Autor:innen sehr geschätzt. Gleichzeitig werden gesellschaftliche Probleme, wie der Mangel an Therapieplätzen für Trans*-Personen, thematisiert, was das Buch auch über persönliche Erlebnisse hinaus relevant macht.
Was mir weniger gefallen hat, war die teils nicht ganz nachvollziehbare Struktur. Einige Begriffe, die vermutlich für viele Lesende neu sind, wurden nicht erklärt, während andere aufgenommen wurden. Begriffe wie „positive Diskriminierung“ (ein Konzept, das ich kritisch sehe weil Diskriminierung nie positiv sein kann), „Misogynie“ oder „Intersektionalität“ hätten definitiv einen Platz verdient. Zudem gab es einige Wiederholungen, die den Lesefluss etwas gestört haben.
Fazit
„NEVER NOT CHANGING“ ist ein authentisches, gut lesbares Buch, das vor allem durch seine Offenheit überzeugt. Wer die Autor:innen bereits aus den sozialen Medien kennt, wird viele ihrer Geschichten wiedererkennen und neue Einblicke erhalten. Einige strukturelle Schwächen und die teils unklare Abgrenzung zwischen persönlicher Erzählung und Ratgeber-Elementen trüben jedoch das Gesamtbild ein wenig. Insgesamt eine lesenswerte Mischung aus Unterhaltung, Aufklärung und persönlicher Reflexion – von mir gibt es 3 von 5 Sternen.
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