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Die Biowissenschaften haben in den letzten Jahren Erkenntnisse gewonnen, die im Kontext von Bildung und Erziehung auf großes Interesse gestoßen sind. In wie weit die Neuro- und die Verhaltenswissenschaften für die Erziehungswissenschaft theoretisch und empirisch relevant sind, ist bislang ungeklärt. Die Autorinnen und Autoren dieses Beiheftes der"Zeitschrift für Erziehungswissenschaften"untersuchen einige mit dieser Frage zusammenhängende Probleme und die Möglichkeiten und Grenzen eines interdisziplinären Dialogs zwischen den Biowissenschaften und der Erziehungswissenschaft.
Sommario
Editorial.- Editorial.- Lernen.- Brain Development and Education.- Was weiß die Hirnforschung über Lernen?.- Von den Neurowissenschaften erziehen lernen?.- Gehirn, Musik, Plastizität und Entwicklung.- Dem Geist auf der Spur: Neurokognitive Methoden zur Messung von Lern- und Gedächtnisprozessen.- Lässt sich vom Gehirn das Lernen lernen?.- Verhalten und Handeln.- Lernen - Die Grundlegung der Pädagogik in evolutionärer Charakterisierung.- Elterninvestment - eine Annäherung an für Erziehung relevantes Verhalten aus soziobiologischer Perspektive.- Evolutionäre Bindungstheorie - Ein neuer Typ integrativer Sozialisationsforschung.- Hermeneutik der Natur. Evolutionspsychologie und Pädagogik.- Interdisziplinarität als Herausforderung.- Wie ist Erziehung möglich?.- Von der Hirnforschung lernen?.- Erziehungswissenschaftliche Rezeptionsmuster neurowissenschaftlicher Forschung.- Die Metapher der Keimzelle. Zur Analogie von sozialer und organischer Organisation.- Erklären und Verstehen.
Info autore
Dr. Annette Scheunpflug, Professorin für Erziehungswissenschaft an der Universität Gießen.
Christoph Wulf (Dr. phil.) ist Professor für Anthropologie und Erziehung und Mitglied des Interdisziplinären Zentrums für Historische Anthropologie an der Freien Universität Berlin.
Riassunto
Die Biowissenschaften haben in den letzten Jahren Erkenntnisse gewonnen, die im Kontext von Bildung und Erziehung auf großes Interesse gestoßen sind. In wie weit die Neuro- und die Verhaltenswissenschaften für die Erziehungswissenschaft theoretisch und empirisch relevant sind, ist bislang ungeklärt. Die Autorinnen und Autoren dieses Beiheftes der "Zeitschrift für Erziehungswissenschaften" untersuchen einige mit dieser Frage zusammenhängende Probleme und die Möglichkeiten und Grenzen eines interdisziplinären Dialogs zwischen den Biowissenschaften und der Erziehungswissenschaft.