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Der Telefonseelsorger Andrin ist vom Tod umzingelt: Eine Unbekannte ruft an und erzählt, sie habe aus Versehen einen Aprikosenstein verschluckt. Endlich habe sie erkannt, dass sie tot sei. Herr Jakob behauptet, der Tod wohne zwischen Weihnachten und Pratteln. Und die Clownin Minna leidet unter dem Suizid ihres Grossvaters. Durch lange, intensive Gespräche, in denen es mithin um die grossen Themen Einsamkeit und Unsterblichkeit geht, entsteht zwischen Minna und Andrin eine Verbundenheit, die ihn zunehmend die rote Linie übertreten lässt. Er gerät nicht nur in einen Konflikt mit seinem Berufsethos, sondern verliert sich immer tiefer in einem Zwischenreich von Realität und Imagination.
Info autore
Stephan Büchenbacher wurde 1964 in Zürich geboren und lebt heute in Basel. Er arbeitet als Autor und Heilpädagoge. In seinen Werken befasst er sich vorrangig mit philosophischen sowie ethischen Fragestellungen. 2016 erschien sein Romandebüt «Liv».
Riassunto
In einer abgelegenen Laube, in die er sich widerrechtlich einquartiert hat, versucht Andrin, frisch getrennt und arbeitslos, sein Leben neu zu ordnen. Doch wo soll er anfangen? Lieber verliert er sich in Gedanken über den Irrwitz des Seins. Seine Tätigkeit als freiwilliger Telefonseelsorger ist dasEinzige, das ihm noch Halt gibt.
Eines Nachts meldet sich die Clownin Minna bei ihm, die nicht über den Tod ihres Grossvaters hinwegkommt. Die Scham darüber, dass sie ihm beim Suizid assistiert hat, quält sie. Durch intensive Gespräche entsteht eine Verbundenheit zwischen ihnen, die Andrin zunehmend die rote Linie übertreten lässt. Er gerät nicht nur in einen Konflikt mit seinem Berufsethos, sondern verliert sich immer tiefer in einem Zwischenreich von Realität und Imagination. Könnte ihr gemeinsamer Sehnsuchtsort, der malerische Bergsee Saoseo, die entscheidende Wende bringen?