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Die Geschichte der Gefühle - von der Antike bis heute

Tedesco · Copertina rigida

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Descrizione

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Haben unsere Vorfahren genauso gefühlt wie wir? Und was bedeutet es für die Geschichtsschreibung, Gefühle, Leidenschaften, Stimmungen und Affekte in den Fokus zu rücken? Zum ersten Mal erzählt Rob Boddice von der Macht der Gefühle und erklärt, wie Emotionen Politik und historische Ereignisse von der Antike bis ins 21. Jahrhundert maßgeblich prägten.
Wenn Gefühle Geschichte machen: Emotionsgeschichte von der Antike bis heute
Inwieweit wissen wir, ob wir glücklich oder traurig sind oder Schmerzen haben? Was ist Glück? Hätten unsere Vorfahren auf diese Fragen die gleichen Antworten gegeben wie wir?
Rob Boddice rückt Gefühle, Leidenschaften und Stimmungen in den Fokus der Geschichtsschreibung. Damit wagt er ein Mammutprojekt: die Darstellung des Gefühlslebens von den Griechen und Römern bis in die Gegenwart.
Dabei wird klar, dass Gefühle nichts Objektives oder Zeitloses sind. Sie werden je nach historischem und kulturellem Kontext anders wahrgenommen und ausgedrückt. Wir können sie heute nur durch die Schichten zeitgebundener kultureller Drehbücher hindurch verstehen und Boddice unternimmt den Versuch, diese Drehbücher zu dekodieren:

  • Haben unsere Vorfahren so gefühlt wie wir? Emotionen im historischen und kulturellen Kontext
  • Was prägt unser Fühlen? Eine Zeitreise durch die Mentalitätsgeschichte
  • Gesten, Gefühle, Erleben: Was in traditionellen Darstellungen verschwiegen wird
  • Neuroplastizität, Mikroevolution und Epigenetik: ein erweiterter Blick auf die Gefühle der Vergangenheit
  • Impuls zur Selbstreflexion: Wie Emotionen unser Denken und Handeln prägen
Die Macht der Gefühle - eine faszinierende Entdeckungsreise
Boddice zeigt, wie Gefühle über Jahrhunderte und über alle Kontinente hinweg Gesellschaften beeinflussten. Wut und Unzufriedenheit waren immer schon der Antrieb für Revolution und Umsturz. Das Streben nach Glück stellte in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung die Vision einer besseren Zukunft dar. Im Zeitalter der Aufklärung wurden zum ersten Mal irrationale Affekte von rationalen Gedanken strikt getrennt. Doch Gefühle haben bis heute die Geschichte mit geprägt. Es ist Zeit, ihre historische Bedeutung zu erforschen.
Dieses Buch gibt den Lesern alle Werkzeuge an die Hand, Gefühle und ihre Geschichte zu verstehen und sich in historische Epochen und deren Akteure hineinzuversetzen. So kann die Vergangenheit neu interpretiert werden!

Sommario

Gefühle und Geschichte 7
1 Archaische und klassische Leidenschaften 23
2 Rhetorisch heraufbeschworene und
körperliche Gefühle 56
3 Bewegungen und Machenschaften 88
4 Das Zeitalter der Unvernunft 121
5 Unverstand und Gefühllosigkeit 150
6 Die Herrschaft des Glücks 189
Epilog: Der Wert des Erlebens 216
Anhang
Anmerkungen 222
Literaturhinweise 259
Dank 264
Bildnachweis 266

Info autore










Rob Boddice arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Friedrich-Meinecke-Institut der FU Berlin. Er ist Gastwissenschaftler im Forschungsbereich "Geschichte der Gefühle" am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin, und wirkte zuvor als Marie-Curie Cofund Fellow in Berlin, als Honorary Research Fellowship am Birkbeck Pain Project in London und als Postdoc Fellow am Department of the History of Science an der Harvard University.

Riassunto

Haben unsere Vorfahren genauso gefühlt wie wir? Und was bedeutet es für die Geschichtsschreibung, Gefühle, Leidenschaften, Stimmungen und Affekte in den Fokus zu rücken? Zum ersten Mal erzählt Rob Boddice von der Macht der Gefühle und erklärt, wie Emotionen Politik und historische Ereignisse von der Antike bis ins 21. Jahrhundert maßgeblich prägten.
Wenn Gefühle Geschichte machen: Emotionsgeschichte von der Antike bis heute
Inwieweit wissen wir, ob wir glücklich oder traurig sind oder Schmerzen haben? Was ist Glück? Hätten unsere Vorfahren auf diese Fragen die gleichen Antworten gegeben wie wir?
Rob Boddice rückt Gefühle, Leidenschaften und Stimmungen in den Fokus der Geschichtsschreibung. Damit wagt er ein Mammutprojekt: die Darstellung des Gefühlslebens von den Griechen und Römern bis in die Gegenwart.
Dabei wird klar, dass Gefühle nichts Objektives oder Zeitloses sind. Sie werden je nach historischem und kulturellem Kontext anders wahrgenommen und ausgedrückt. Wir können sie heute nur durch die Schichten zeitgebundener kultureller Drehbücher hindurch verstehen und Boddice unternimmt den Versuch, diese Drehbücher zu dekodieren:

  • Haben unsere Vorfahren so gefühlt wie wir? Emotionen im historischen und kulturellen Kontext
  • Was prägt unser Fühlen? Eine Zeitreise durch die Mentalitätsgeschichte
  • Gesten, Gefühle, Erleben: Was in traditionellen Darstellungen verschwiegen wird
  • Neuroplastizität, Mikroevolution und Epigenetik: ein erweiterter Blick auf die Gefühle der Vergangenheit
  • Impuls zur Selbstreflexion: Wie Emotionen unser Denken und Handeln prägen
Die Macht der Gefühle - eine faszinierende Entdeckungsreise
Boddice zeigt, wie Gefühle über Jahrhunderte und über alle Kontinente hinweg Gesellschaften beeinflussten. Wut und Unzufriedenheit waren immer schon der Antrieb für Revolution und Umsturz. Das Streben nach Glück stellte in der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung die Vision einer besseren Zukunft dar. Im Zeitalter der Aufklärung wurden zum ersten Mal irrationale Affekte von rationalen Gedanken strikt getrennt. Doch Gefühle haben bis heute die Geschichte mit geprägt. Es ist Zeit, ihre historische Bedeutung zu erforschen.
Dieses Buch gibt den Lesern alle Werkzeuge an die Hand, Gefühle und ihre Geschichte zu verstehen und sich in historische Epochen und deren Akteure hineinzuversetzen. So kann die Vergangenheit neu interpretiert werden!

Relazione

»In seinem heuer publizierten Werk spannt der Historiker Rob Boddice einen weiten Bogen, von den "klassischen Leidenschaften" der Antike bis zur "Herrschaft des Glücks", hervorgebracht durch den neoliberalen Zeitgeist des 21. Jahrhunderts.« Die Furche »Zum ersten Mal wird unseren Emotionen epochenübergreifend die Bedeutung verliehen, die sie für unsere Historie haben. Rob Boddices Buch eröffnet damit völlig neue Blickwinkel auf die Antike über die Neuzeit bis hin zur Gegenwart.« Frankenpost »Unser affektives Leben ist nicht mehr so reich wie in früheren Epochen. Menschen in westlichen Ländern sind heute nicht mehr so gut darin, herauszuarbeiten, wie sie sich fühlen.« Psychologie heute »Der britische Historiker Rob Boddice (...) beschäftigt sich mit der Geschichte von Gefühlen. Er tut es mit wachem Sinn für die argumentativen Fallen und Zirkelschlüsse, in die man dabei zu geraten pflegt. Sein Buch ist blitzgescheit und denkbar weit entfernt von psychologischer Ratgeberliteratur. Es spannt mit Fallbeispielen einen Bogen von der Antike bis zur Gegenwart. Und es steuert zielstrebig auf markante Texte der Mentalitätsgeschichte zu.« Gränzbote »Der an der Freien Universität Berlin forschende britische Historiker Rob Boddice würfelt (...) in seinem Buch "Geschichte der Gefühle" (WBG-Theiss-Verlag) Beispiele dafür zusammen, wie Gefühle von Gefühlskonzepten abhängen«. Die Presse »Dieses originelle und ehrgeizige Buch wirft faszinierende und komplexe Fragen auf, indem es die neuesten Forschungstrends kombiniert, um die lange Geschichte von Gefühlen zu erforschen und zu herauszufinden, wie sie über Jahrhunderte und über alle Kontinente hinweg Gesellschaften beeinflussten.« - History Revealed

Dettagli sul prodotto

Autori Rob Boddice
Con la collaborazione di Mirjam Stiegel (Editore), Mirjam Stiegel (Traduzione)
Editore wbg Theiss
 
Titolo originale History of Feelings
Lingue Tedesco
Formato Copertina rigida
Pubblicazione 01.03.2024
 
EAN 9783806240115
ISBN 978-3-8062-4011-5
Pagine 272
Dimensioni 155 mm x 25 mm x 217 mm
Peso 460 g
Categorie Scienze umane, arte, musica > Storia > Storia della cultura

Mittelalter, Neuzeit, Psychologie, Geschichte, Philosophie, Renaissance, Antike, Moderne, Emotionen, Gefühle, Emotionsgeschichte, Achilles, Achill, Frühe Neuzeit, Mentalitätsgeschichte, Aufklärung Epoche, geschichte der gefühle, emotionsforschung, auseinandersetzen, ministerium des glücks, Grundemitionen, bruttosozialglück, neuer forschungsansatz, geschichtsmacht

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