Fr. 33.50

Die Vermesserin der Worte - Roman | Ein gefühlvoller und warmherziger Roman über die Bedeutung von Worten, Geschichten und das Vergessen

Tedesco · Copertina rigida

Spedizione di solito entro 1 a 3 giorni lavorativi

Descrizione

Ulteriori informazioni

Wenn die Liebe zu Geschichten ein Licht im Dunkeln ist
Ida ist eine Autorin ohne Worte. Ihr Kopf ist so leer wie die weißen Blätter Papier auf ihrem Schreibtisch. Aus der Not heraus nimmt sie einen Haushaltsjob an und lebt fortan bei der älteren Dame Ottilie, die ungern spricht und mit jedem Tag ohne Worte und Silben ein wenig mehr zu verblassen scheint. In dem heruntergekommenen Herrenhaus findet Ida bald unter dicken Schichten aus Staub, Moder und Vergangenheit unzählige Schätze aus Papier und Erinnerungen; Erinnerungen eines Lebens in Glanz, der nach und nach abblättert. Bald erkennt Ida, dass Ottilies Faden zur Gegenwart zu reißen droht - und Ida Worte finden muss, um Ottilies Verblassen zu verhindern. Im Schein des Kaminfeuers beginnt Ida eine Geschichte zu erzählen, die nicht nur Ottilies alte Wunden zu heilen vermag, sondern auch Ida eine Antwort auf ihre drängendste Frage liefert - jene nach dem Gewicht der Worte.

Info autore

Katharina Seck wurde 1987 in Hachenburg geboren und wuchs in dieser mittelalterlichen, von einem Schloss gekrönten Kleinstadt im Westerwald auf, wo sie noch heute lebt und als Autorin arbeitet. In ihrer Freizeit beschäftigt sie sich mit ihren liebsten Menschen und Tieren, Kunst sowie politischem Aktivismus. Mehr Infos zur Autorin finden sich auf katharinaseck.de

Dettagli sul prodotto

Autori Katharina Seck
Editore HarperCollins Hamburg
 
Lingue Tedesco
Formato Copertina rigida
Pubblicazione 19.03.2024
 
EAN 9783365005682
ISBN 978-3-365-00568-2
Pagine 256
Dimensioni 138 mm x 24 mm x 211 mm
Peso 364 g
Categorie Narrativa > Romanzi > Letteratura contemporanea (dal 1945)

Freundschaft, Alter, Demenz, Vergangenheit, Deutschland, Schweigen, Erinnerungen, Schreiben, Frauenunterhaltung, Dorfgemeinschaft, Autorin, Gehobene unterhaltung, eintauchen, Magie der Worte

Recensioni dei clienti

  • Ich mochte es

    Scritta il 19. giugno 2024 da Lesemama.

    Zum Buch:

    Ida ist Autorin, aber Ida findet keine Worte, sie schreibt schon seit Monaten nicht mehr.
    Dann bringt ihr ihr Postbote eine Anzeige mit. Ida soll als Haushaltshilfe einer älteren Dame helfen. So kommt Ida in den papiernen Palast zu Ottilie und hofft dort wieder zu Worten zu finden.

    Meine Meinung:

    Das Cover ist ruhig, genauso wie die Geschichte. Ich mochte sie gerne. Es ist zwar relativ unaufgeregt, aber ich fand den Schreibstil so schön und ich mochte Ottilie. Langsam gewöhnen sich Ottilie, deren Haus voller Bücher ist, und Ida, die "junge Autorin", wie sie von Ottilie immer genannt wird, aneinander. Mich hat Ottilies Geschichte, die nach und nach zum Vorschein kam, schon sehr berührt aber auch Ida fand ich sympathisch und echt. Wie sie kämpft um ihre Worte.
    Alles in allem ist es zwar nicht die aufregende Story, aber sehr unterhaltsam und schön geschrieben. Hat mir schon sehr gefallen.

  • Konnte mich leider nicht überzeugen

    Scritta il 10. giugno 2024 da Bücherfreundin.

    Im Mittelpunkt von "Die Vermesserin der Worte", dem neuen Roman von Katharina Seck, steht die 29-jährige Schriftstellerin Ida Hermann. Nach ihrem Studium und einigen Jahren bei einer Lokalzeitung arbeitet sie nun als freie Autorin. Seit vier Monaten hat sie eine Schreibblockade und wird bald die Miete für ihre winzige Einzimmerwohnung nicht mehr aufbringen können. Auch der Kühlschrank ist leer, sie braucht dringend eine Arbeit. Durch einen Tipp ihres Briefträgers Theobald erfährt sie, dass für ein großes Anwesen im Grünen eine Haushaltshilfe gesucht wird. Ida hat Glück und wird eingestellt. Ihr neuer Arbeitsplatz befindet sich in einem abgelegenen Dorf, und ihre Arbeitgeberin, Ottilie Selig, ist eine alte Dame, die ihr mit Zurückhaltung und Ablehnung begegnet. Im Ort ist man auf Ottilie, die von den Einwohnern als "Die Herrin des papiernen Anwesens" bezeichnet wird, nicht gut zu sprechen ...

    Das Buch beginnt sehr vielversprechend, liest sich leicht und flüssig. Wir lernen die junge Ida kennen, die in dem heruntergekommenen Haus von Ottilie damit beschäftigt ist, jahrzehntealten Schmutz und Staub zu beseitigen. Schnell wird ihr klar, dass die alte Dame Gedächtnislücken hat. Ganz behutsam nähern sich die Frauen an, und Ottilie bittet Ida, ihr eine Geschichte zu erzählen. Ab diesem Moment wird aus dem Roman ein Märchen, eine Fantasy-Geschichte, an der ich schnell die Lesefreude verloren habe. Die Handlung wird seicht, kitschig und vorhersehbar. Es geht gewaltig an der Realität vorbei, besonders im Zusammenhang mit dem ernsten Thema Demenz. Da werden Ottilie Weisheiten und Sätze in den Mund gelegt, die eine Demenzkranke ihres fortgeschrittenen Stadiums niemals äußern könnte. Die romantisierende Darstellung der Krankheit fand ich unerträglich.

    Das Putzthema nimmt in meinen Augen übertrieben viel Raum ein, dadurch kommt es zu häufigen Wiederholungen. Gut gefallen haben mir die Beschreibung der Kunst des Buchbindens und die Unterteilung des Buches in einzelne Kapitel mit passenden, gut gewählten Überschriften. 

    Wer ein Faible für sogenannte Wohlfühlromane mit Fantasy-Elementen hat, wird das Buch vielleicht mögen - für mich war es leider nicht das Richtige.

  • Ein modernes Märchen

    Scritta il 31. marzo 2024 da Barbara Bayer.

    Es war einmal eine junge Autorin mit Schreibblockade, die dringend Geld brauchte und eine alte Dame, die zunehmende Zeichen einer Demenz entwickelte und in ihrem großen Anwesen nicht mehr alleine zurecht kam. So geschah es, dass Ida als Haushälterin bei Ottilie einzog um sich um alles zu kümmern und dabei das Leben beider Frauen von Grund auf veränderte.
    In diesem Roman von Katharina Seck geht es viel um Einsamkeit und um die Angst vor dem Vergessen. Und es ist nicht nur Ottilie, die auf Grund ihrer zunehmenden Demenz zurückgezogen und abgeschnitten von Freunden und Nachbarn lebt. Auch die junge Ida hat sich ganz abgekapselt, leidet unter Versagensängsten und der Ablehnung durch ihren Vater. Ihr einziger Freund und Postbote Theobald ist selber ein einsamer und unglücklicher Mensch, ihre Wohnung in der Großstadt anonym und ihr Rückzugsort, an dem sie ihre große Leidenschaft ausleben kann: das Lesen. Ihre Liebe zu Büchern verbindet sie auch als erstes mit Ottilie, der Herrin des papiernen Anwesens. Deren Geschichte zu erzählen, die von einer starken und unabhängigen Frau handelt, die in ihrem Leben viel jenseits der gängigen Erwartungen erlebt hat, lässt Ida selber zu einem völlig anderen Menschen werden.
    Immer wieder geht es um die Kraft von Literatur und von Worten, aus vielen Sätzen spricht die absolute Liebe zu Büchern, zu alten und neuen. Doch darf man sich nicht ausschließlich dahinter verkriechen, sondern braucht auch den Kontakt zu Menschen. Die Autorin beschreibt, wie wichtig es ist zu verzeihen, aufeinander zu zu gehen und um Hilfe zu bitten. Zu Zeiten mit zunehmenden Demenz-Erkrankungen und einer erwarteten Überalterung der Gesellschaft ein wichtiges Fazit.
    Natürlich sind auch ein paar Klischees enthalten und einige Wendungen sind recht vorhersehbar. Das tut aber dieser Wohlfühlgeschichte keinen Abbruch, die auf Grund ihrer Erzählweise für mich ein modernes Märchen darstellt.
    Eine herzerwärmende Geschichte, ein Appell an mehr menschliches Miteinander und eine absolute Liebeserklärung an die Literatur: "Worte kann man nur in den Abertausenden Welten ermessen, die man mit ihnen erschafft." (S.176)

Scrivi una recensione

Top o flop? Scrivi la tua recensione.

Per i messaggi a CeDe.ch si prega di utilizzare il modulo di contatto.

I campi contrassegnati da * sono obbligatori.

Inviando questo modulo si accetta la nostra dichiarazione protezione dati.