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Vom Beruf zur Employability - Zur Theorie einer Pädagogik des Erwerbs. Diss.

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Descrizione

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Die Frage, inwiefern Erziehung auf die Arbeitswelt vorbereitet und vorbereiten soll, ist eine die seit der frühen Industrialisierung diskutiert wird. Denn im Unterschied zur traditionellen Ökonomie des Hauses, die auf Reproduktion der Arbeitskraft und Nachwuchsrekrutierung durch eng begrenztes familiäres Zur-Verfügung-Stellen von Ressourcen setzte, begibt sich seit dem industrialisierten 19. Jahrhundert die Mehrzahl junger Menschen in organisierte Bildungsprozesse und anschließend auf den Arbeitsmarkt, wo sie ihre Fähigkeiten feilb- ten müssen. Im Verlaufe des 20. Jahrhunderts hat sich ein System etabliert, das in der Form des Berufs und der beruflichen Bildung eine breite Akzeptanz gewann. Denn der Beruf als Ausbildungsberuf sicherte nicht nur die Allokation in der Arbeitswelt, sondern war auch Garant dafür, dass Qualifikationen in ausreichendem Maße zur Verfügung standen. Als solide Qualifikationsbasis, die darüber hinaus ein gewisses Maß an allgemeiner Bildung vermittelt, sollte der Beruf einerseits gesellschaftliche Integration gewährleisten und an- rerseits die individuelle Lernbereitschaft und Flexibilität erhöhen. Die aktuelle Kritik am Beruf nimmt Katrin Kraus zum Ausgangspunkt, nochmals grundlegend das Verhältnis zwischen Bildung und Arbeitswelt zu thematisieren. Indem sie hier auf ein Konzept des Erwerbs Bezug nimmt, öffnet sie den Blick dafür, dass der Beruf als Bildungsweg nur eine Möglichkeit ist, sich auf Arbeit einzulassen, obwohl sich die Berufsförmigkeit der Arbeit und darauf fokussierter Bildungsmaßnahmen im deutschen Kontext insoweit verfestigt hat, dass Alternativen diesbezüglich kaum mehr in den Blick gerieten.

Sommario

Arbeit, Erwerb und Pädagogik.- „Employability“ — Ansatz, Diskurs und Kontexte.- Das Berufskonzept — Entwicklung, Kritik, Stand und Perspektiven.- Der Ansatz des Erwerbsschemas.- Schlussfolgerungen — „Vom Beruf zur Employ ability?“.

Info autore

Dipl.-Päd. Katrin Kraus, geboren 1973, Studium der Pädagogik und Germanistik an der Universität Trier, derzeit tätig als wissenschaftliche Assistentin an der Professur für Berufsbildung an der Universität Zürich. Arbeitsschwerpunkte: Verhältnis von Arbeit und Bildung; Bildungspolitik/Lebenslanges Lernen in europäischer und internationaler Perspektive; Aus- und Weiterbildung in Gesundheitsberufen in international vergleichender Perspektive. Fachveröffentlichungen.

Riassunto

Angesichts veränderter ökonomischer, gesellschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen ist der "Beruf" in die Kritik geraten. Neben Flexibilisierung, Individualisierung und Internationalsierung stellen auch die aktuellen Diskurse um Employability und Work-Life-Balance den Beruf als Strukturprinzip der Gesellschaft in Frage - und damit nicht nur die Berufspädagogik vor neue konzeptionelle und theoretische Herausforderungen. Die international ausgerichtete diskurs- und inhaltsanalytische Untersuchung analysiert das Verhältnis von Beruf und Employability vor dem Hintergrund des theoretischen Ansatzes einer "Pädagogik des Erwerbs". Sie eröffnet damit neue Perspektiven in der Diskussion um die "Krise des Berufs".

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