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Im Bann des Nationalsozialismus - Das protestantische Berlin im Dritten Reich

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Loblieder über Bonhoeffer und Niemöller sind zur Genüge gesungen worden. Hier wird die Geschichte des ganzen Protestantismus im Dritten Reich am Beispiel der Hauptstadtkirche erzählt. Das war keine Erfolgsgeschichte. Mittäterschaft mit dem NS-Regime in Gestalt der antisemitischen Deutschen Christen, Kollaboration mit NSDAP und NS-Staat, viel Anpassung und wenig Widerstand - so stellt sich das Gesamtbild dar. Der heftige Kirchenkampf zerriss den Großstadtprotestantismus in zwei feindliche Lager - Deutsche Christen und Bekennende Kirche -, die sich einen verbissenen »Bruderkampf im eigenen Haus« lieferten. Dabei drangen NS-Ideen tief in die alte Kirche ein und formten sie im völkischen Sinn um. Nur wenige Männer und Frauen opponierten. Nicht wenige Pfarrer bejubelten schließlich Hitlers Eroberungskrieg. Das Schlusskapitel beschreibt den hilflosen Umgang der Nachkriegskirche mit einer weithin beschwiegenen und verdrängten Vergangenheit. Kurz: ein schweres protestantisches Erbe, dessen Aufarbeitung noch lange nicht abgeschlossen ist.

Info autore

Manfred Gailus, Prof. Dr., geb. 1949, studierte Bildende Künste in Nürnberg und Düsseldorf und Geschichte und Politische Wissenschaften an der FU Berlin. 1988 promovierte er über sozialen Protest in der Revolution von 1848/49, 1999 folgte die Habilitation an der TU Berlin über Protestantismus und Nationalsozialismus am Beispiel Berlins. Seit 2006 ist Gailus apl. Professor für Neuere Geschichte an der TU Berlin, zuletzt am Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin.

Riassunto

Loblieder über Bonhoeffer und Niemöller sind zur Genüge gesungen worden. Hier wird die Geschichte des ganzen Protestantismus im Dritten Reich am Beispiel der Hauptstadtkirche erzählt. Das war keine Erfolgsgeschichte. Mittäterschaft mit dem NS-Regime in Gestalt der antisemitischen Deutschen Christen, Kollaboration mit NSDAP und NS-Staat, viel Anpassung und wenig Widerstand – so stellt sich das Gesamtbild dar. Der heftige Kirchenkampf zerriss den Großstadtprotestantismus in zwei feindliche Lager – Deutsche Christen und Bekennende Kirche –, die sich einen verbissenen »Bruderkampf im eigenen Haus« lieferten. Dabei drangen NS-Ideen tief in die alte Kirche ein und formten sie im völkischen Sinn um. Nur wenige Männer und Frauen opponierten. Nicht wenige Pfarrer bejubelten schließlich Hitlers Eroberungskrieg. Das Schlusskapitel beschreibt den hilflosen Umgang der Nachkriegskirche mit einer weithin beschwiegenen und verdrängten Vergangenheit. Kurz: ein schweres protestantisches Erbe, dessen Aufarbeitung noch lange nicht abgeschlossen ist.

Prefazione

Die evangelische Kirche im Dritten Reich – Der Fall Berlin

Testo aggiuntivo

Gailus will eine 'ungeschönte Erinnerungskultur' ermöglichen ... Wahrhaftigkeit und Sachkenntnis sind die Stärken dieser vorzüglichen Monografie.

Relazione

Manfred Gailus will mit seinem Buch manche Ansichten revidieren Thomas Klatt evangelisch.de 20231109

Dettagli sul prodotto

Autori Manfred Gailus
Editore Herder, Freiburg
 
Lingue Tedesco
Formato Copertina rigida
Pubblicazione 30.01.2023
 
EAN 9783451394522
ISBN 978-3-451-39452-2
Pagine 320
Dimensioni 142 mm x 30 mm x 220 mm
Peso 504 g
Illustrazioni 20 Abb.
Categorie Saggistica > Storia > XX° secolo (fino al 1945)
Scienze umane, arte, musica > Religione / teologia > Cristianesimo

Judenverfolgung, Antisemitismus, Verstehen, Berlin, Geschichte der Religion, Erinnerungskultur, Protestantismus, evangelische und protestantische Kirchen, Deutsche Christen, Antijudaismus, Bekennende Kirche, Evangelische Kirche und Nationalsozialismus, Kirche im Dritten Reich

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