Esaurito

Nahida Lazarus-Remy und »Das jüdische Weib« - Eine projüdische Stimme im 19. Jahrhundert

Tedesco · Tascabile

Descrizione

Ulteriori informazioni

Nur wenige Christ*innen traten nach dem Berliner Antisemitismusstreit (1879-1881) der sich zunehmend politisch und publizistisch organisierenden antisemitischen Bewegung in der Öffentlichkeit gegenüber. Nahida Lazarus-Remy, künstlerisch wie religiös begabt, hebt sich im Unterschied zu renommierten Männern als Frau und Ungelehrte in ihrem apologetischen Handeln hervor. Sie widerlegte in ihren Veröffentlichungen und Vortragsreisen einflussreiche kulturelle Argumente gegen das Judentum und erregte damit national und international Aufsehen. Maria Japs zeichnet mit ihrer Studie ein zeitgeschichtlich relevantes Porträt der 1895 zum Judentum konvertierten Autorin des Werks »Das jüdische Weib«.

Info autore

Maria Japs, geb. 1984, forscht zu Nahida Lazarus-Remy und der jüdischen Frauenrolle im 19. Jahrhundert. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Frauen- und Geschlechterforschung, Antisemitismus und Antifeminismus im 19. Jahrhundert sowie Konversionen zum Judentum. Sie promovierte an der Universität Paderborn.

Riassunto

Nur wenige Christ*innen traten nach dem Berliner Antisemitismusstreit (1879-1881) der sich zunehmend politisch und publizistisch organisierenden antisemitischen Bewegung in der Öffentlichkeit gegenüber. Nahida Lazarus-Remy, künstlerisch wie religiös begabt, hebt sich im Unterschied zu renommierten Männern als Frau und Ungelehrte in ihrem apologetischen Handeln hervor. Sie widerlegte in ihren Veröffentlichungen und Vortragsreisen einflussreiche kulturelle Argumente gegen das Judentum und erregte damit national und international Aufsehen. Maria Japs zeichnet mit ihrer Studie ein zeitgeschichtlich relevantes Porträt der 1895 zum Judentum konvertierten Autorin des Werks »Das jüdische Weib«.

Testo aggiuntivo

»Das Buch und vor allem die darin Geschilderte ist eine Entdeckung und zeigt einmal mehr, dass die Zeit um 1900 noch lange nicht ausgeforscht ist.«

Relazione

»Das Buch und vor allem die darin Geschilderte ist eine Entdeckung und zeigt einmal mehr, dass die Zeit um 1900 noch lange nicht ausgeforscht ist.«

Kerstin Wolff, Ariadne, 80 (2024) 20240819

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