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Barbara stirbt nicht - Roman

Tedesco · Copertina rigida

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Descrizione

Ulteriori informazioni

»Barbara stirbt nicht« ist das urkomische Porträt einer Ehe, deren jahrzehntelange Routinen mit einem Schlag außer Kraft gesetzt werden, und ein berührender Roman über die Chancen eines unfreiwilligen Neuanfangs.
Walter Schmidt ist ein Mann alter Schule: Er hat die Rente erreicht, ohne zu wissen, wie man sich eine Tütensuppe macht und ohne jemals einen Staubsauger bedient zu haben. Schließlich war da immer seine Ehefrau Barbara. Doch die steht eines Morgens nicht mehr auf. Und von da an wird alles anders.
Mit bitterbösem Witz und großer Warmherzigkeit zugleich erzählt Alina Bronsky, wie sich der unnahbare Walter Schmidt am Ende seines Lebens plötzlich neu erfinden muss: als Pflegekraft, als Hausmann und fürsorglicher Partner, der er nie gewesen ist in all den gemeinsamen Jahren mit Barbara. Und natürlich geht nicht nur in der Küche alles schief. Doch dann entdeckt Walter den Fernsehkoch Medinski und dessen Facebook-Seite, auf der er schon bald nicht nur Schritt-für-Schritt-Anleitungen findet, sondern auch unverhofften Beistand. Nach und nach beginnt Walters raue Fassade zu bröckeln - und mit ihr die alten Gewissheiten über sein Leben und seine Familie.
»Barbara war perfekt, dachte er überrascht. Natürlich gab es auf der Welt noch mehr alte Frauen, schon wegen der Statistik, aber Herr Schmidt hatte sie alle gesehen: kein Vergleich zu Barbara.«

Info autore

Alina Bronsky
, geboren 1978, lebt in Berlin. Ihr Debütroman »Scherbenpark« wurde zum Bestseller und fürs Kino verfilmt. »Baba Dunjas letzte Liebe« wurde für den Deutschen Buchpreis 2015 nominiert und ein großer Publikumserfolg. 2019 und 2021 erschienen ihre Bestseller »Der Zopf meiner Großmutter« und »Barbara stirbt nicht«, 2024 folgte ihr Roman »Pi mal Daumen«, der als Lieblingsbuch der Unabhängigen ausgezeichnet wurde.

Riassunto

»Barbara stirbt nicht« ist das urkomische Porträt einer Ehe, deren jahrzehntelange Routinen mit einem Schlag außer Kraft gesetzt werden, und ein berührender Roman über die Chancen eines unfreiwilligen Neuanfangs.
Walter Schmidt ist ein Mann alter Schule: Er hat die Rente erreicht, ohne zu wissen, wie man sich eine Tütensuppe macht und ohne jemals einen Staubsauger bedient zu haben. Schließlich war da immer seine Ehefrau Barbara. Doch die steht eines Morgens nicht mehr auf. Und von da an wird alles anders.
Mit bitterbösem Witz und großer Warmherzigkeit zugleich erzählt Alina Bronsky, wie sich der unnahbare Walter Schmidt am Ende seines Lebens plötzlich neu erfinden muss: als Pflegekraft, als Hausmann und fürsorglicher Partner, der er nie gewesen ist in all den gemeinsamen Jahren mit Barbara. Und natürlich geht nicht nur in der Küche alles schief. Doch dann entdeckt Walter den Fernsehkoch Medinski und dessen Facebook-Seite, auf der er schon bald nicht nur Schritt-für-Schritt-Anleitungen findet, sondern auch unverhofften Beistand. Nach und nach beginnt Walters raue Fassade zu bröckeln – und mit ihr die alten Gewissheiten über sein Leben und seine Familie.
»Barbara war perfekt, dachte er überrascht. Natürlich gab es auf der Welt noch mehr alte Frauen, schon wegen der Statistik, aber Herr Schmidt hatte sie alle gesehen: kein Vergleich zu Barbara.«

Testo aggiuntivo

»Alina Bronsky erzählt mit bitterbösem Witz und großer Warmherzigkeit wie sich der unnahbare Walter Schmidt am Ende seines Lebens plötzlich neu erfinden muss: als Pflegekraft, als Hausmann und fürsorglicher Partner, der er nie gewesen ist in all den gemeinsamen Jahren mit Barbara.«

Relazione

»So grandios Geschichten zu erzählen, wie es Alina Bronsky mit jedem ihrer Bücher macht, ist eine Kunst, die ihresgleichen sucht. 'Barbara stirbt nicht' liest man mit einem breiten Lächeln auf den Lippen sowie ganz feuchten Augen. Diese Balance aus Leichtigkeit und Schwermut, aus Humor und Ernst/Traurigkeit ist von größter Seltenheit zwischen zwei Buchdeckeln. Kein Wunder, dass dem Leser nach nur wenigen Sätzen regelrecht schwindelig ist von Bronskys Schreibkönnen. Dieses haut einen glatt um!« Susanne Fleischer literaturmarkt.info 20211108

Dettagli sul prodotto

Autori Alina Bronsky
Editore Kiepenheuer & Witsch
 
Lingue Tedesco
Formato Copertina rigida
Pubblicazione 09.09.2021
 
EAN 9783462000726
ISBN 978-3-462-00072-6
Pagine 256
Dimensioni 125 mm x 25 mm x 195 mm
Peso 315 g
Categorie Narrativa > Romanzi > Letteratura contemporanea (dal 1945)

Kochen, Alter, Beziehung, Humor, Geheimnis, Familienleben, Identität, entspannen, Facebook, Dorfgemeinschaft, Scherbenpark, Alina Bronsky, Menschen mit Behinderung, Familien-Geheimnis

Recensioni dei clienti

  • Walter kommt klar

    Scritta il 11. dicembre 2021 da LaberLili.

    Dass Barbara nicht stirbt, steht für Walter zweifelsfrei fest: Da erkundigt er sich auch gar nicht weiter nach einer genaueren Diagnose, nachdem ihre Kinder darauf bestanden haben, sie zu einer fachärztlichen Untersuchung zu bringen. Barbara bleibt nun halt einfach liegen, isst kaum mehr, nimmt ihre Umwelt immer weniger wahr… aber während immer mehr Bekannte der einst sehr umtriebigen und engagierten Barbara vorbeikommen, um diese „noch einmal zu sehen“, bleibt Walter weiterhin überzeugt, dass Barbara eben nicht stirbt und dass er auch es auch alleine schaffen kann, sowohl Barbara zu versorgen wie auch sich um Haushalt, Garten und Hund zu kümmern.
    In „Barbara stirbt nicht“ bleibt man perspektivisch dicht an Walter, wobei der Erzähler faktenbasiert bleibt und neutral beobachtet; Einblicke in Walters Gefühlsleben erhält man kaum. Er ist eher von der Fraktion „oller Grantelkopf“; seine Kinder können ihm generell nichts richtig machen und ohnehin drängen sie sich Barbara und ihm für sein Empfinden nun zu sehr auf: Während er noch behauptet, alles im Griff zu haben und keine Probleme sieht, reagiert vor Allem seine Tochter entsetzt auf „Ordnung und Sauberkeit“ im Haushalt und dass sich die Wäsche längst türmt, ist Walter noch gar nicht aufgefallen, denn schließlich lägen noch genug Klamotten im Schrank.
    Häufig erkennt man nur durch diese Scharmützel, wie überfordert Walter mit der Situation tatsächlich ist – das Einzige, bei dem er wirklich heraussticht, ist beim Kochen und Backen. Ausgerechnet er, der zunächst nicht einmal Kaffee kochen kann und sich in der nächstgelegenen Bäckerei von einer Mitarbeiterin erklären lässt, wie man das eigentlich macht – und besagte Mitarbeiterin kurzerhand als eine Art persönlichen Erklärbär anerkennt, an die er sich in Sachen Haushaltsfragen fortan regelmäßig wendet. Mittels Barbaras Facebook-Konto, in dem sie auf ihrem PC immer noch eingeloggt ist und das er kurzerhand okkupiert, dringt er in die Community rund um einen Fernsehkoch ein, dessen Rezepte für ihn völlig klar und verständlich sind, weswegen er sie gerne nachbereitet und wird da als „Herr Barbara“ , von dem sich niemand sicher zu sein scheint, ob er nicht bloß ein Troll ist, zu einer kleinen Kultfigur ohne dass es Walter bewusst wird. Denn auch das Internet ist für ihn Neuland; Walter ist eine Figur, die auf sehr (wirklich seeeeehr!) brummige Weise ihren ganz ureigenen Charme besitzt; er nimmt kein Blatt vor den Mund und prinzipiell stellt sich hier beim Lesen ständig die Frage, wen er wohl als Nächstes brüskieren wird.
    Es gibt bislang wenig derart unsympathische Protagonisten, von denen ich so gerne wie von Walter gelesen habe. Dieser eher kurze Roman ist so wunderbar tragikomisch, da sich der Ernst der Situation auch erst im Verlauf Stück für Stück enthüllt, während Walter zum Beispiel immer wieder verblüfft feststellt, wie alt auch die Kinder seiner gleichaltrigen Freunde bereits sind und dass sogar jene teils schon stark ergraut sind, und wie doch mehr und mehr helfende Hände ins Haus gelangen.

    Ich fand es wunderbar, wie wenig schwermütig dieser Roman trotz des bedrückenden Hintergrundes doch blieb und wie immer wieder auch ein „Walter kommt klar“ durchblitzte. „Barbara stirbt nicht“ zeigt auf eindrückliche Weise, wie sehr sich der Alltag verändern kann, wenn der Partner oder in diesem Fall eben die Partnerin, nach Jahren plötzlich nicht mehr präsent ist und man sich plötzlich auch mit Aufgaben und Tätigkeitsfeldern konfrontiert sieht, an die man selbst zuvor womöglich seit Jahrzehnten keinen einzigen Gedanken verschwendet hat, weil da im gemeinsamen Haushalt die Aufteilung so klar und strikt war. Da spiegelt der Inhalt sehr schön wider, wie bewundernswert es eigentlich ist, wenn alte Menschen, die plötzlich keinen mehr neben sich haben, sich doch noch wieder in einen eigenen, geregelten Alltag hineinfinden können und sich selbst ebenfalls nicht einfach aufgeben.

    Dieses Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen!

  • Ach Walter...

    Scritta il 07. dicembre 2021 da Lesemama.

    Bewertet mit 3.5 Sternen

    Zum Buch:
    Walter Schmidt ist seit über fünfzig Jahren mit Barbara verheiratet und ebenso lange hat er keinen Finger krumm gemacht im Haushalt.
    Als Barbara eines morgens einfach nicht aufsteht muss Herr Schmidt wohl oder über selbst für seinen Kaffee sorgen und für einen gefüllten Magen ...

    Meine Meinung:
    Was als humorvolles Buch angepriesen wurde oder zumindest nach einer kurzen Leseprobe so von mir vermutet wurde, war eher eine tragische Geschichte.
    Walter oder eher Herr Schmidt, wie er in dem Buch immer genannt wurde, ist ein grantiger, eigensinnig Mann, der von seiner Frau erwartet, das der Kaffee morgens auf dem Tisch steht und mittags das Essen frisch gekocht wird.
    Nun ist Barbara krank, wie krank bzw an was sie erkrankt ist, wird zwar nie erwähnt, aber es spielt auch eher keine Rolle. Jedenfalls muss Herr Schmidt sich selbst versorgen, was er auf sehr wundersame, aber auch humorvolle Art auch macht. Langsam taut Walter auf, er findet Hilfe in Form der Bäckereiverkäuferin und im Internet.
    Mich hat die Geschichte teilweise amüsiert, teilweise aber auch sehr traurig gemacht. Man muss auch erstmal mit dem Schreibstil zurechtkommen, so hat das Buch (ich las das eBook) keine Kapitel sondern nur manchmal einen etwas größeren Absatz. Die Zeit vergeht, Walter wird in der Küche immer besser und man erfährt so manches Geheimnis, vieles wird aber auch nur angedeutet.
    So ganz wurde ich nicht warm mit der Geschichte und ich hätte es gerne genauer erfahren bzw zu Ende erzählt gehabt.
    Es ist einfach anders als die Romane die ich sonst lese.

  • Mein Mann Walter

    Scritta il 23. novembre 2021 da Lesehörnchen99.

    Walter hat in seinem Leben im Haushalt noch nie einen Finger krumm gemacht. Er ist seit über fünfzig Jahren verheiratet und es war immer seine Frau Barbara, die alles machte.
    Diese ist nun krank und kann nicht mehr. Eine ordentliche Umstellung für Walter...

    Mich erinnerte die Geschichte an meine Großeltern. Da hat sich Oma alles gemacht, sie wurde krank und hat zumindest versucht Opa noch einiges mitzugeben. In dem Buch ist es wenigstens noch humorvoll erzählt. Ich mag sie Autorin gern, sie hat einen tollen Schreibstil, sehr authentisch und lebensnah.
    Walter ist total überfordert und braucht seine Zeit um sein goldenes Herz zu entdecken. Eine sehr ernste Geschichte, aber trotzdem humorvoll erzählt, so macht es auch Spaß, eine solche Familiengeschichte zu lesen.
    Eine berührende Geschichte, sehr unterhaltsam und kurzweilig.

  • Berührend und voller Überraschung

    Scritta il 20. settembre 2021 da nati.

    Walter Schmidt hat das Rentenalter erreicht. Er brauchte nie im Haushalt mit anfassen, immer war seine Ehefrau Barbara da. Doch am Freitagmorgen vermisste er den vertrauten Duft nach Kaffee, dass konnte doch nicht wahr sein. Wieso hatte seine Barbara noch keinen Kaffee gekocht, obwohl das Bett neben ihm leer war? Als er sie in der offenen Badezimmertür fand, half er ihr mühsam hoch und brachte sie wieder ins Bett, wo sie liegen blieb. Bisher war Barbara seine Taktgeberin gewesen, nun musste er selbst den Takt angeben. Mit Hilfe der jungen Bäckereiverkäuferin und dem Fernsehkoch schaffte er es Kaffee zu kochen, Kuchen zu backen und auch Gerichte zu kochen. Früher war für ihn dieser Kleinkram keine Männerarbeit gewesen, aber er wollte alles dafür tun, dass seine Barbara wieder auf die Beine kommt und ignoriert dabei die Realität.

    Bei den meisten Büchern entscheiden die ersten Zeilen, ob sie für mich unerträglich sind oder ob ich sie gern lesen würde. Letzteres traf bei diesem Buch von Alina Bronsky zu. Mit ihrer klaren Sprache zeichnet sie auf Anhieb lebendige Figuren, so dass ich sie direkt vor mir gesehen habe. Ich gehöre auch zu einer Generation, in der es nicht üblich war, dass die Männer im Haushalt mit geholfen haben. Heute sehe ich in meinem Umfeld gestandene Herren, die sich ähnlich verhalten wie Walter Schmidt. Ich fand die Beschreibungen der Autorin wunderbar skizziert, etwas überzeichnet, aber trotzdem zutreffend. Alina Bronsky stellt die Figuren so dar, dass man über sie lachen muss, wobei man das eigentlich nicht möchte. Zu Beginn habe ich mich beim Lesen köstlich amüsiert, doch im Laufe der Geschichte entwickelte sich Walter Schmidt zu einer Gestalt, die zum Nachdenken anregt und um Verständnis für jene wirbt, die nicht wirklich aus ihrer Haut können.
    Ein wunderbares Buch berührend und voller Überraschungen.

  • Roman über eine lange Ehe mit vielen Fehlern und später Wiedergutmachung des Ehemannes

    Scritta il 05. settembre 2021 da anonym.

    Wie schon in ihren früheren ebenso wunderbaren Büchern „Der Zopf meiner Großmutter“ und „Baba Dunjas letzte Liebe“ verarbeitet die Autorin, die in den 1990er Jahren aus Russland nach Deutschland gekommen ist, ein wenig auch hier ihren eigenen Migrationshintergrund. Sie erzählt über die schon mehr als 50 Jahre währende Ehe von Walter und Barbara Schmidt, die einst keinen glücklichen Start hatte, weil es eine „Muss-Ehe“ war und Barbara russischer Herkunft ist, was für den kleinen Rassisten Walter lange ein Makel war. Er hat in seiner Ehe und seinen Kindern gegenüber so manchen Fehler gemacht. Im Alter dann macht er unbewusst vieles davon wieder gut und zeigt seinem Umfeld bislang verborgene positive Seiten. Barbara wird nämlich aufgrund von Krankheit zum Pflegefall und der bislang in Haushaltsdingen völlig unbedarfte Walter widmet sich mit zunehmender Perfektion vor allem dem Kochen. Zugleich sinniert er viel über die Vergangenheit.
    Der Schreibstil ist sehr gelungen mit Ansätzen von schwarzem Humor und Wortwitz, ohne dass dies übertrieben eingesetzt wird. Das Buchcover passt wie die Faust aufs Auge, denn mit dem erstmaligen Kaffeekochen hat Walter den ersten Schritt in seine Selbständigkeit getan. Die Geschichte als solche überzeugt thematisch und in der Ausführung und veranlasst vielleicht den einen oder anderen, einmal über die Arbeitsteilung in der eigenen Ehe und Respektbekundungen gegenüber dem Ehepartner nachzudenken. Obwohl Walter mit seinen Ansichten nicht gerade ein Sympathieträger ist, hat man es mit ihm als Romanfigur gerne zu tun. Er ist ein typischer Mann seiner Generation. Lobenswert ist, welche schöne Entwicklung er schließlich durchmacht und erkennt, dass er Barbara immer unterschätzt hat.
    Sehr empfehlenswert.

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