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Orangen für Dostojewskij - Roman

Tedesco · Copertina rigida

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Descrizione

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Als Fjodor M. Dostojewskij zum ersten Mal Venedig besucht, ist das die Erfüllung eines Kindheitstraums. Doch ist er bereits 40, im Westen unbekannt und in einer beruflichen wie privaten Krise. Die Schönheit und Lebendigkeit Venedigs erreichen ihn nicht. Da widerfährt ihm eine phantastische Begegnung: mit dem Komponisten Gioachino Rossini, 70, weltberühmt, eine Legende. Der barocke Genussmensch, Inbegriff mediterraner Leichtigkeit und Allegria, verzaubert ihn mit Lebensfreude und stellt den grüblerischen, schwermütigen Asketen in drei Tagen sozusagen vom Kopf auf die Beine. Die Gegensätze sind die größten und doch erleben wir die Annäherung zweier hochsensibler Künstlerseelen, in teils grotesken, komischen und an die Grundfragen des Menschlichen rührenden Situationen und Gesprächen. Ich habe Venedig noch mehr geliebt als Russland, findet sich in privaten Notizen Dostojewskijs. Der Roman spürt möglichen Ursachen dieser Liebe nach.

Info autore

Michael Dangl, Schauspieler und Schriftsteller, arbeitet am Wiener Theater in der Josefstadt, am Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz und für Kino und TV. Er veröffentlicht CDs, schreibt Theaterstücke, gestaltet Lesungen und musikalisch-literarische Konzertprogramme. www.michaeldangl.com

Bei Braumüller erschienen: Rampenflucht (2010), Schöne Aussicht Nr. 16 (2012), Grado abseits der Pfade (2015) und Im Rausch (2019)

Dettagli sul prodotto

Autori Michael Dangl
Editore Braumüller
 
Lingue Tedesco
Formato Copertina rigida
Pubblicazione 29.01.2021
 
EAN 9783992002979
ISBN 978-3-99200-297-9
Pagine 480
Dimensioni 142 mm x 39 mm x 213 mm
Peso 665 g
Categorie Narrativa > Romanzi > Letteratura contemporanea (dal 1945)

Italien, Venedig, Russland, Rossini, St. Petersburg, Lido, Fjodor, Dostojewskij, eintauchen, Serenissima, Dostojewsky

Recensioni dei clienti

  • Anspruchsvoll und mit Crescendo

    Scritta il 26. gennaio 2021 da annakatharina.

    Michael Dangl schreibt in seinem Roman „Orangen für Dostojewskij“ über die erfundene Begegnung zweier großer Künstler – Dostojewskij und Rossini – in Venedig. Hierzu hat der Autor die Lebensläufe und Denkweisen der Künstler recherchiert und in die Geschichte eingearbeitet. Diese Idee hat mein Interesse an dem Buch geweckt.
    Die ersten rund 100 Seiten waren aus meiner Sicht etwas langatmig und schwerfällig. Andererseits spiegelt dies auch die anfängliche Stimmung Dostojewskijs und seine Enttäuschung über Venedig vor seiner Begegnung mit Rossini wider. Danach wird die Geschichte aus meiner Sicht interessanter und flüssiger. Der Schreibstil ist insgesamt anspruchsvoll, hat mir jedoch gleichzeitig das Eintauchen in die frühere Zeit und das Verständnis für die Charaktere erleichtert.
    Mit Rossinis Auftauchen wird die Geschichte schneller und verändert auch Dostojewskijs Blick auf Venedig. Der enthaltsame und religiöse Dostojewskij wird Teil der Gesellschaft rund um den Genießer Rossini, nimmt an ausschweifenden Feiern und Ausflügen teil, entwickelt eine freundschaftliche Beziehung zu ihm und lernt verschiedene Seiten des Komponisten kennen. Bei den beiden Künstlern handelt es sich um zwei grundverschiedene Persönlichkeiten, die jedoch bei näherer Betrachtung auch Gemeinsamkeiten vereinen. Diese Annäherungen in Kombination mit dem Herausarbeiten der verschiedenen Wertvorstellungen, Lebensweisen und Handlungsmuster der beiden Künstler haben mir besonders gut gefallen.

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