Descrizione
Dettagli sul prodotto
Autori | Christoffer Carlsson |
Con la collaborazione di | Susanne Dahmann (Traduzione) |
Editore | Rowohlt, Hamburg |
Titolo originale | Järtecken |
Lingue | Tedesco |
Formato | Copertina rigida |
Pubblicazione | 20.07.2021 |
EAN | 9783498001605 |
ISBN | 978-3-498-00160-5 |
Pagine | 464 |
Dimensioni | 130 mm x 36 mm x 209 mm |
Peso | 547 g |
Serie |
Die Halland-Krimis |
Categorie |
Narrativa
> Gialli
> Polizieschi, thriller, spionaggio
Mord, Deutsche Literatur, Dorf, Schweden, Landleben, Südschweden, Polizei, entspannen, Schwedenkrimi, Dorfgemeinschaft, Brand, Polizist, Frauenleiche, unschuldig verurteilt, Skandinoir, Marbäck |
Recensioni dei clienti
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Nicht so mein Ding.
Der Roman ist tatsächlich nicht so spannend, wie erwartet. Finde ihn auch eher etwas langatmig in seiner Form. Doch Geschmacksache.
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Etwas langatmig
In dem kleinen Ort Marbäck brennt ein Haus nieder. Es wird der Leichnam einer jungen Frau darin gefunden. Sie wurde ermordet und als Täter wird ihr Freund Edvard später lebenslänglich verurteilt. Doch Edvard beteuert immer, dass er die Tat nicht begangen hat. Isak ist sieben und der Neffe von Edvard. Sein Onkel war für ihn das Größte auf der Welt. Alle im Ort sagen, dass in der Familie die Männer böse sind. Und so beginnt Isaak sich zu fragen, ob er ebenfalls Böses tun wird. Zehn Jahre später begeht Isak kleinere Vergehen. Und kommt zu dem Polizisten, der damals den Mord untersucht hat. Dieser heißt Vidar und bekommt mehr und mehr Zweifel an den damaligen Ermittlungen.
Das Buch lässt mich etwas unzufrieden zurück. Es ist zwar irgendwie ein Kriminalroman, aber irgendwie dann auch wieder auch nicht. Lange Zeit geht es vor allem darum, wie jemand aus der Familie eines vermutlichen Mörders damit aufwachsen muss. Wie er gemobbt wird und fast automatisch auch auf die schiefe Bahn kommt. Das ist zwar alles gut beschrieben und nachvollziehbar, über größere Strecken in dem Buch dann aber auch sehr langatmig und auch bisschen langweilig. Oft war so gut wie gar keine Spannung vorhanden. Alles dreht es sich mehr um den Jungen und um diesen Polizisten und seine Familie. Ich kann nicht wirklich verstehen, warum das Buch so hoch gelobt wird und für so viele Auszeichnungen vorgeschlagen wird. -
spannend
Die Geschichte beginnt mit Vidar, er ist ein junger Polizist und wird in einer Nacht von seinem Hund auf einen Brand aufmerksam gemacht. Er begibt sich zu Fuß zu dem brennenden Haus und versucht vor Ort zu helfen. Nach dem Brand wird eine junge Frau, Lovina, im Haus tot aufgefunden. Schnell wird deren Freund Edvard verdächtigt, der in der Nacht vor Ort war.
Die zweite wichtige Hauptperson ist der kleine Isak. Er merkt an den Folgetagen, dass die Erwachsenen ihm etwas verschweigen. Dann erfährt er dass sein geliebter Onkel Edvard des Mordes verdächtigt wird. Isak hat bisher jede Woche einen Tag mit seinem Onkel verbracht, er war ihm Vorbild und ein guter Freund. Von nun an ist nichts mehr wie es war, wir begleiten Isak auf zwei weiteren Lebensetappen bis ins Alter von 25 Jahren. Das Ereignis und das Verhaften seines Onkels haben Isaks unbeschwerte Kindheit schlagartig beendet.
Die Geschichte ist düster und traurig, aber für mich fesselnd erzählt. Über die drei Zeitebenen hinweg steht für uns Leser ebenso wie für Vidar der Zweifel im Raum, dass Edvard zu Unrecht verurteilt wurde und somit auch Isak ein Opfer war. Auch wenn es kein klassischer Krimi ist fand ich es durchweg spannend. -
Zwischen Schwedenkrimi und Familiendrama
Das Buchcover von "Unter dem Sturm" wirkt auf den ersten Blick zwar eher unaufgeregt, aber vermittelt trotzdem eine gewisse Stimmung und ein Gefühl für das Buch. Mir gefällt dabei vor allem das Detail, dass der Titel etwas hinter den Baumgipfeln verschwindet.
In diesem Buch trifft ein waschechter "Schwedenkrimi" auf ein Familiendrama. In diesem Zusammenspiel begleiten wir Isak, der schon recht früh in seinem Leben an den Punkt kommt an dem er über Recht und Unrecht, Schuld und Unschuld, nachdenkt.
Ausgelöst wird das alles durch ein Feuer, bei dem eine junge Frau zu Tode kommt. Der Beschuldigte ist Isaks Onkel. Als eine Art Gegenpol fungiert der Polizist Vidar. So bekommt der Leser zwei vollkommen verschiedene Sichtweisen dargeboten. Diese Erzählstruktur gefiel mir gut, allerdings fehlten mir zu viele Jahre zwischen einigen Abschnitten; so viel es mir etwas schwer der Geschichte als Ganzes zu folgen. -
Düstere Geschichte
Das Cover gibt bereits einen ersten Vorgeschmack auf die Handlung. In dunklen Farben gehalten, weist es auf eine düstere Handlung, die weniger auf Schockmomente setzt, als auf eine getragene Erzählung.
"Unter dem Sturm" ist ein schwedischer Krimi, wie man ihn sich vorstellt - atmosphärisch und vor allem düster.
Zum Inhalt: Als in einer Novembernacht ein Haus vollständig nieder brennt und eine junge Frau dabei ums Leben kommt, scheint als Täter nur der in der Nähe liegende, bewusstlose Freund der Toten, Edvard, in Frage zu kommen, zumal er Brandwunden aufweist... auch wenn dieser stets seine Unschuld beteuert. Er wird schließlich auch verurteilt, womit sich der Polizist Vidal und auch Edvard's Neffe Isaak nicht so recht abfinden wollen.
Nicht nur sein Umfeld behandelt Isaak fortan seltsam, auch in ihm wächst im Folgenden der Verdacht, er könne ähnlich wie sein Onkel im Kern böse und zu schlimmen Taten fähig sein...
Weniger spielen in "Unter dem Sturm" Gewalt und Kriminalität eine Rolle, sondern eher psychologische und soziologische Grundfragen, z.B. im Sinne einer Self Fulfilling Prophecy. Die Stimmung ist dabei durchweg düster und eröffnet nicht den leisesten Hauch auf Hoffnung. Die Figuren sind sehr gut gezeichnet, ihre Handlungen sind nachvollziehbar dargestellt, kreisen sie doch immer um sich selbst.
Was mir gut gefallen hat, waren auch die Zeitsprünge, die weitere spannende Details ans Tageslicht gebracht haben.
Alles in allem ein wenig spannungsgetriebener aber lesenswerter, stimmungsvoller Roman, mit schöner, präziser Sprache - Daumen hoch!
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