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"Selbst-Werdung" lernen in Gruppe und Institution - Hermeneutische Grundelemente einer subjektorientierten und theologisch sensiblen Internatspädagogik

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Wie lassen sich Internate heute deuten und neu denken? Andri Tuor legt in seiner Studie einen ebenso elementaren wie innovativen theoretischen Ansatz vor: Er deutet die Erziehungsarbeit im kirchlich-konfessionellen Internat auf der Grundlage der Themenzentrierten Interaktion nach Ruth C. Cohn als kommunikativ-theologischen Prozess. Neben einer historischen Einordnung der Charakteristika von Internatstypen und der Beschäftigung mit gesellschaftlichen und ökonomischen Bedingungen solcher Erziehungsgemeinschaften und den Entwicklungsaufgaben im Jugendalter bietet er ein Aufmerksamkeitsmodell an, um Internate (neu) denken zu können.Damit leistet er einen Beitrag einerseits zur Entwicklung einer subjektorientierten Internatspädagogik, die sich von der Kollektiverziehung verabschiedet hat, und andererseits zur Humanisierung von sogenannten »totalen Institutionen« (Goffman). Zudem zeigt er auf, wie der anspruchsvolle Spagat zwischen dem Elfenbeinturm der Theorie und dem hemdsärmeligen Alltagspragmatismus in traditionellen Bildungsgemeinschaften und -institutionen gelingen kann.

Info autore

Andri Tuor OSB, geb. 1974, Dr. theol., ist Benediktinermönch der Abtei Engelberg (Schweiz). Er studierte Theologie, Religionspädagogik und Kommunikative Theologie in Luzern, Mount Angel (USA) und Innsbruck. Er war Internatsleiter und ist Lehrer und seit 2020 Rektor an der Stiftsschule Engelberg.

Riassunto

Wie lassen sich Internate heute deuten und neu denken? Andri Tuor legt in seiner Studie einen ebenso elementaren wie innovativen theoretischen Ansatz vor: Er deutet die Erziehungsarbeit im kirchlich-konfessionellen Internat auf der Grundlage der Themenzentrierten Interaktion nach Ruth C. Cohn als kommunikativ-theologischen Prozess. Neben einer historischen Einordnung der Charakteristika von Internatstypen und der Beschäftigung mit gesellschaftlichen und ökonomischen Bedingungen solcher Erziehungsgemeinschaften und den Entwicklungsaufgaben im Jugendalter bietet er ein Aufmerksamkeitsmodell an, um Internate (neu) denken zu können.
Damit leistet er einen Beitrag einerseits zur Entwicklung einer subjektorientierten Internatspädagogik, die sich von der Kollektiverziehung verabschiedet hat, und andererseits zur Humanisierung von sogenannten »totalen Institutionen« (Goffman). Zudem zeigt er auf, wie der anspruchsvolle Spagat zwischen dem Elfenbeinturm der Theorie und dem hemdsärmeligen Alltagspragmatismus in traditionellen Bildungsgemeinschaften und -institutionen gelingen kann.

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