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Noch heute ist die Tyrannei Hitlers schwer begreiflich. Ralf Georg Reuth untersucht zehn Aspekte dieser Katastrophe. Er fragt unter anderem: War der Antisemitismus in Deutschland ausgeprägter als anderswo? War Versailles für Hitlers Aufstieg wirklich verantwortlich und weshalb folgten die Deutschen einem Rassenfanatiker wie ihm? Wodurch unterschied sich sein Krieg von allen anderen davor? Die verstörenden Antworten liefern ein Gesamtbild, das zeigt: Hitler ist nicht die Konsequenz aus den Tiefen der deutschen Geschichte, sondern das Resultat von Zufall, Täuschung und Verführung.
»Ein Meilenstein zeitgeschichtlicher Forschung« Peter Steinbach über Ralf Georg Reuths Goebbels. Eine Biographie
Info autore
Ralf Georg Reuth ist Historiker, Journalist und Autor. Er war lange Zeit für die Welt am Sonntag tätig und arbeitete viele Jahre als Berlin-Korrespondent für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Reuth zeichnete ein politisches Porträt von Adolf Hitler, schrieb über »Hitlers Judenhass« und das Standardwerk zu Joseph Goebbels. Zuletzt veröffentlichte er eine »Kurze Geschichte des Zweiten Weltkriegs«.
Riassunto
Noch heute ist die Tyrannei Hitlers schwer begreiflich. Ralf Georg Reuth untersucht zehn Aspekte dieser Katastrophe. Er fragt unter anderem: War der Antisemitismus in Deutschland ausgeprägter als anderswo? War Versailles für Hitlers Aufstieg wirklich verantwortlich und weshalb folgten die Deutschen einem Rassenfanatiker wie ihm? Wodurch unterschied sich sein Krieg von allen anderen davor? Die verstörenden Antworten liefern ein Gesamtbild, das zeigt:
Hitler ist nicht die Konsequenz aus den Tiefen der deutschen Geschichte, sondern das Resultat von Zufall, Täuschung und Verführung
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»Ein Meilenstein zeitgeschichtlicher Forschung«
Peter Steinbach über Ralf Georg Reuths
Goebbels. Eine Biographie
Testo aggiuntivo
»Reuth liefert nicht nur einen gut verständlichen Einstieg in die Grundzüge von Hitlers Herrschaft, er verdeutlicht zudem, dass die nicht zwangsläufig aus der deutschen Geschichte herzuleiten war.«
Relazione
»Beinahe versteckt auf Seite 229 von Reuths Buch und der dazugehorigen Fußnote befindet sich schließlich eine Aussage mit einiger Sprengkraft zu Rudolf Heß eigenartigem Schottlandflug. Reuth berichtet hier aus einer Unterredung mit Helmut Kohl vom 19. Februar 2004. Wahrend einer seiner vielen Gesprache mit dem ehema- ligen Bundeskanzler, die er im Zusammenhang eines nicht verwirklichten Buchpro- jektes Kohls führte, sagte ihm der damalige Altkanzler, dass "nicht Selbstmord, sondern Mord auf Anordnung der britischen Premierministerin und Churchill-Verehrerin Margaret Thatcher" zu Heß' Tod in Spandau im Jahr 1987 geführt habe. Laut Reuth begründete Kohl seine Aussage damit, "dass ein von Michail Gorbatschow entlassener Heß - solches war seinerzeit im Gesprach - über die 'wahren' Hintergründe seines Schottlandfluges die Weltoffentlichkeit würde aufklaren konnen" (S. 229). Reuth überlasst es künftigen Forschern herauszufinden, wie Kohl zu seiner Auffassung gekommen ist und vor allem ob sie irgendeinen Wahrheitsgehalt hat.« Historische Zeitschrift 20220802