Condividi
Fr. 78.00
Raimund Schulz, Erns Baltrusch, Ernst Baltrusch
Als Odysseus staunte - Die griechische Sicht des Fremden und das ethnographische Vergleichen von Homer bis Herodot
Tedesco · Copertina rigida
Spedizione di solito entro 1 a 2 settimane
Descrizione
Keine andere Kultur der Antike hat sich so intensiv mit der Fremde beschäftigt wie die Griechen, keine andere Kultur wagte es, so schonungslos Selbstkritik durch den Mund selbst ihrer Gegner zu formulieren und keine andere Kultur entfaltete so viel Energien, die verwirrende Vielfalt der Menschen mit der eigenen Rolle in der Welt abzugleichen. Griechische Autoren haben auf diese Weise eine Form des ethnographischen Argumentierens entwickelt, die weit über die Antike den Blick auf die Fremde prägte; hierzu gehörte auch das Vergleichen unterschiedlicher Ethnien nach festen Kriterien. Die vielfältige Form des ethnographischen Denkens reagierte dabei immer auch auf praktische Bedürfnisse und Erfordernisse von Welterkundung und Identitätssuche. Das Buch erklärt diese Phänomene erstmals in ihrem historisch-politischen Kontext. Es konzentriert sich auf die Anfangsphase von Homer bis Herodot, in der sich die entscheidenden Faktoren ausbildeten und ihren stilgebenden Höhepunkt erreichten.
Info autore
Prof. Dr. Raimund Schulz lehrt Alte Geschichte an der Universität Bielefeld.
Riassunto
Keine andere Kultur der Antike hat sich so intensiv mit der Fremde beschäftigt wie die Griechen, keine andere Kultur wagte es, so schonungslos Selbstkritik durch den Mund selbst ihrer Gegner zu formulieren und keine andere Kultur entfaltete so viel Energien, die verwirrende Vielfalt der Menschen mit der eigenen Rolle in der Welt abzugleichen. Griechische Autoren haben auf diese Weise eine Form des ethnographischen Argumentierens entwickelt, die weit über die Antike den Blick auf die Fremde prägte; hierzu gehörte auch das Vergleichen unterschiedlicher Ethnien nach festen Kriterien. Die vielfältige Form des ethnographischen Denkens reagierte dabei immer auch auf praktische Bedürfnisse und Erfordernisse von Welterkundung und Identitätssuche. Das Buch erklärt diese Phänomene erstmals in ihrem historisch-politischen Kontext. Es konzentriert sich auf die Anfangsphase von Homer bis Herodot, in der sich die entscheidenden Faktoren ausbildeten und ihren stilgebenden Höhepunkt erreichten.
Prefazione
Keine andere Kultur der Antike hat sich so intensiv mit der Fremde beschäftigt wie die Griechen. Sie haben dabei immer wieder neue Fragen und Methoden entwickelt, um die verwirrende Vielfalt der Menschen, auf die sie trafen, zu erklären und mit der eigenen Rolle abzugleichen. Griechische Autoren haben auf diese Weise eine Form des ethnographischen Argumentierens entwickelt, die weit über die Antike den Blick auf die Fremde prägte. Das Buch erklärt diese Phänomene erstmals in ihrem historisch-politischen Kontext. Es konzentriert sich auf die Anfangsphase von Homer bis Herodot, in der sich die entscheidenden Faktoren ausbildeten.
Testo aggiuntivo
»Weil Schulz den Horizont der griechischen Ethnographie über Herodot hinaus erweitert und ein wahres Panoptikum von Texten für seine Geschichte des Staunens nutzbar macht, können auch Fachwissenschaftler eine Menge aus seinem Buch lernen. Es ist zugleich eine echte Fundgrube für alle, die sich für gute Geschichten begeistern können.«
Prof. Dr. Michael Sommer, DAMALS 02/2021
»Die Lektüre dieser sehr detaillierten Analyse bietet nicht nur spannende Einblicke in die frühesten griechischen Beschreibungen anderer Völker, sondern auch in das Selbstverständnis der Griechen.«
Angela Zimmermann, Antike Welt 02/2021
»Schulz hat mit dieser Geschichte des Staunens sein eigenes Werk um eine faszinierende Komponente erweitert. Wer wissen will, warum die „Abenteurer der Ferne“ der Welt mit so großer Offenheit und Neugier begegneten, der muss sich einfach auf dieses Kabinettsstück antiker Wissensgeschichte einlassen.«
Prof. Dr. Michael Sommer, Historische Zeitschrift, Band 313/2021
»Das Ergebnis geht schon wegen der sehr reflektierten Vorgehensweise weit über eine reine Zusammenfassung und über Disziplingrenzen hinaus. In diesem Sinne ist das gut lesbare Buch allen, die sich für Homer, Herodot und die von ihnen begründeten Traditionen interessieren, nur wärmstens zu empfehlen. Gleiches ist jedoch auch all denen zu raten, die besser verstehen möchten, wie das ethnographische (sich) Vergleichen Weltbilder in historischer Perspektive geprägt hat und bis heute prägt.«
Dr. Martin Lindner, geschichte für heute 01/2022
Relazione
»Weil Schulz den Horizont der griechischen Ethnographie über Herodot hinaus erweitert und ein wahres Panoptikum von Texten für seine Geschichte des Staunens nutzbar macht, können auch Fachwissenschaftler eine Menge aus seinem Buch lernen. Es ist zugleich eine echte Fundgrube für alle, die sich für gute Geschichten begeistern können.«
Prof. Dr. Michael Sommer, DAMALS 02/2021
»Die Lektüre dieser sehr detaillierten Analyse bietet nicht nur spannende Einblicke in die frühesten griechischen Beschreibungen anderer Völker, sondern auch in das Selbstverständnis der Griechen.«
Angela Zimmermann, Antike Welt 02/2021
»Schulz hat mit dieser Geschichte des Staunens sein eigenes Werk um eine faszinierende Komponente erweitert. Wer wissen will, warum die "Abenteurer der Ferne" der Welt mit so großer Offenheit und Neugier begegneten, der muss sich einfach auf dieses Kabinettsstück antiker Wissensgeschichte einlassen.«
Prof. Dr. Michael Sommer, Historische Zeitschrift, Band 313/2021
»Das Ergebnis geht schon wegen der sehr reflektierten Vorgehensweise weit über eine reine Zusammenfassung und über Disziplingrenzen hinaus. In diesem Sinne ist das gut lesbare Buch allen, die sich für Homer, Herodot und die von ihnen begründeten Traditionen interessieren, nur wärmstens zu empfehlen. Gleiches ist jedoch auch all denen zu raten, die besser verstehen möchten, wie das ethnographische (sich) Vergleichen Weltbilder in historischer Perspektive geprägt hat und bis heute prägt.«
Dr. Martin Lindner, geschichte für heute 01/2022
Dettagli sul prodotto
| Autori | Raimund Schulz |
| Con la collaborazione di | Erns Baltrusch (Editore), Ernst Baltrusch (Editore), Ernst Baltrusch (Editore della collana) |
| Editore | Verlag Antike |
| Lingue | Tedesco |
| Formato | Copertina rigida |
| Pubblicazione | 16.07.2020 |
| EAN | 9783946317685 |
| ISBN | 978-3-946317-68-5 |
| Pagine | 391 |
| Dimensioni | 162 mm x 237 mm x 31 mm |
| Peso | 784 g |
| Illustrazioni | mit 3 Abb. u. 4 Tab. |
| Serie |
Studien zur Alten Geschichte |
| Categorie |
Scienze umane, arte, musica
> Storia
> Antichità
Kulturgeschichte, Antike, Herodot, Homer, Griechische Literatur, Alte Geschichte, Archäologie, Sozialwissenschaften, Soziologie, Mythen, Altes Griechenland, Fremde, Ethnographie, Welterkundung, ca. 1000 v. Chr. bis Christi Geburt |
Recensioni dei clienti
Per questo articolo non c'è ancora nessuna recensione. Scrivi la prima recensione e aiuta gli altri utenti a scegliere.
Scrivi una recensione
Top o flop? Scrivi la tua recensione.