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Die Erfindung der Balkanvölker - Identitätspolitik zwischen Konflikt und Integration

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Diese vergleichende Analyse von zehn Konfliktherden in Südosteuropa (u.a. Bosnien-Hercegovina, Kosovo, Republik Makedonien) belegt, dass die beteiligten ethnischen Identitäten das Resultat unserer Moderne sind. Mit Hilfe der Methode der Dekonstruktion zeichnet das Buch deren Entstehungsgeschichte nach und diskutiert dabei die Konfliktdimension ethnischer Proporzsysteme. Dem gegenüber steht als Alternative die integrative Kraft des politischen Nationsmodells eines ethnisch neutralen Verfassungsstaats.

Sommario

Vorwort.- 1 Einleitung: Religion, Ethnizität und Kultur als politische Ordnungsfaktoren.- 2 Bestimmung der Begriffe und Forschungsansatz.- 2.1 Kultur und kulturelle Identität, Identitätspolitik.- 2.2 Ethnische Gruppe und Nation.- 2.3 Reich, Vielvölkerstaat, Nationalstaat, Verfassungsstaat.- 2.4 Dialekt, Schriftsprache, Standardsprache, Amtssprache.- 2.5 Ansatz für eine vergleichende politische Kulturforschung.- 3 Aktuelle Identitätskonflikte in Südosteuropa.- 3.1 Bosnien-Hercegovina: Der serbisch-kroatisch-muslimisch/bosnjakische Identitätskonflikt.- 3.2 Serbien-Montenegro: Der albanisch-serbische Identitätskonflikt im Kosovo.- 3.3 Albanien: Der gegisch-toskische Identitätskonflikt.- 3.4 Republik Makedonien (FYROM): Der albanisch-makedonische Identitätskonflikt.- 3.5 Der bulgarisch-makedonische Identitätskonflikt.- 3.6 Der griechisch-makedonische Identitätskonflikt.- 3.7 Griechenland/West-Thrakien: Der türkisch-griechisch-pomakische Identitätskonflikt.- 3.8 Bulgarien: Der türkisch-bulgarisch-pomakische Identitätskonflikt.- 3.9 Republik Moldau: Der rumänisch-moldauisch-russische Identitätskonflikt.- 3.10 Rumänien/Siebenbürgen: Der ungarisch-rumänische Identitätskonflikt.- 4 Ethnizität als gesellschaftliche Konstruktion.- 4.1 Fremdbezeichnung und Selbstwahrnehmung.- 4.2 Identitätsfaktoren und Identitätswechsel.- 4.3 Die Bildung ethnischer Differenz durch Identitätspolitik.- 4.4 Der Einfluß externer Akteure auf die Identitätspolitik.- 4.5 Typenbildung von Identitätspolitiken in Südosteuropa.- 4.6 Auswärtige Identitätspolitik zwischen Konflikt und Integration.- 5 Identitätspolitik zwischen Partikularismus und Universalismus.- 5.1 Die Universalität der Menschen- und Minderheitenreehte.- 5.2 Von universalistischen Minderheitenrechten zurpartikularistischen Minderheitenpolitik.- 5.3 Vom Partikularismus zum Kampf der Kulturen?.- 5.4 Multikulturalismus versus Kulturpluralismus.- 5.5 Integrative Leistungen kulturpluralistischer Gesellschaften.- 6. Zusammenfassende Thesen.- 7 Anhang.- 7.1 Abbildungsverzeichnis.- 7.2 Tabellenverzeichnis.- 7.3 Historisches Kartenmaterial.- 7.4 Literaturverzeichnis.- 7.5 Namensverzeichnis.- 7.6 Stichwortverzeichnis.

Info autore

Dr. habil. Sabine Riedel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Wissenschaft und Politik, Berlin und Privatdozentin für Politikwissenschaft an der Universität Magdeburg

Riassunto

Diese vergleichende Analyse von zehn Konfliktherden in Südosteuropa (u.a. Bosnien-Hercegovina, Kosovo, Republik Makedonien) belegt, dass die beteiligten ethnischen Identitäten das Resultat unserer Moderne sind. Mit Hilfe der Methode der Dekonstruktion zeichnet das Buch deren Entstehungsgeschichte nach und diskutiert dabei die Konfliktdimension ethnischer Proporzsysteme. Dem gegenüber steht als Alternative die integrative Kraft des politischen Nationsmodells eines ethnisch neutralen Verfassungsstaats.

Testo aggiuntivo

"Abschließend lässt sich ohne Zweifel festhalten, dass Sabine Riedels Programm über alle Maßen reichhaltigen Gesprächsstoff liefert und diese Diskussion auch benötigt. Auch wenn die Verfasserin nicht zur abschließenden Klärung ihrer eingangs gesetzten Fragestellungen kommt, so bleibt doch zu berücksichtigen, dass ihre Untersuchung aus politikwissenschaftlicher Sicht als innovativ zu betrachten ist. Ihr mehrfach bekundetes Anliegen der unparteiischen Darlegung [...] sowie die Intention einer Konfliktlösung sind fraglos ehrenwert und nachvollziehbar. Ihr Formulierungen sind Herausforderung und Ansporn zugleich, die von ihr festgemachten Kritikpunkte weiterhin im Auge zu behalten und bspw. den Bereich der jeweiligen staatlichen Eigeninitiativen zur Konfliktbekämpfung einmal näher zu beleuchten." Zeitschrift für Balkanologie, 1-2009

Relazione

"Abschließend lässt sich ohne Zweifel festhalten, dass Sabine Riedels Programm über alle Maßen reichhaltigen Gesprächsstoff liefert und diese Diskussion auch benötigt. Auch wenn die Verfasserin nicht zur abschließenden Klärung ihrer eingangs gesetzten Fragestellungen kommt, so bleibt doch zu berücksichtigen, dass ihre Untersuchung aus politikwissenschaftlicher Sicht als innovativ zu betrachten ist. Ihr mehrfach bekundetes Anliegen der unparteiischen Darlegung [...] sowie die Intention einer Konfliktlösung sind fraglos ehrenwert und nachvollziehbar. Ihr Formulierungen sind Herausforderung und Ansporn zugleich, die von ihr festgemachten Kritikpunkte weiterhin im Auge zu behalten und bspw. den Bereich der jeweiligen staatlichen Eigeninitiativen zur Konfliktbekämpfung einmal näher zu beleuchten." Zeitschrift für Balkanologie, 1-2009

Dettagli sul prodotto

Autori Sabine Riedel
Editore VS Verlag für Sozialwissenschaften
 
Lingue Tedesco
Formato Tascabile
Pubblicazione 01.01.2005
 
EAN 9783810040336
ISBN 978-3-8100-4033-6
Pagine 370
Peso 502 g
Illustrazioni 386 S. 28 Abb.
Categorie Scienze sociali, diritto, economia > Scienze politiche

Kulturpolitik, Balkan : Geschichte, Political Science, Vergleichende Politikwissenschaften, auseinandersetzen, Political Science and International Studies, Comparative Politics, Comparative government

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