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Gewalt. Texte von der Antike bis in die Gegenwart - Lektüre zu soziologischen Theorien

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Dieser Sammelband geht dem Phänomen der Gewalt auf den Grund, indem er Texte u. a. von Arendt, Bonhoeffer, Bourdieu, Cicero, Butler, Foucault, Galtung, Kant, Locke, Singer und Weber um drei Fragestellungen gruppiert: 1. Wie lässt sich der Begriff »Gewalt« erläutern und von anderen Begriffen wie »Macht«, »Herrschaft«, »Kraft« und »Zwang« sinnvoll abgrenzen? 2. Wie sieht der Zusammenhang zwischen Gewalt und Gesellschaft aus ('strukturelle' Gewalt, Gewalt und Individuum, Ordnung und Gegengewalt)? 3. Und wie wäre Gewalt - wenn überhaupt - zu rechtfertigen (Revolution, Notwehr, gerechter Krieg)?Eine Einführung gibt wichtige Orientierung.

Sommario

Das Problem der Gewalt. Eine Einführung 1. Was ist Gewalt? 2. Gewalt und Gesellschaft 3. Ethik der Gewalt I. Was ist Gewalt? Begriffliche Bestimmungen Newton GarverWas Gewalt ist (1968) Robert AudiAnalyse des Begriffs der Gewalt (1971) Ronald B. MillerGewalt, Kraft und Zwang (1971) II. Gewalt, Macht, Kraft, Zwang.Schnittmengen und Abgrenzungen John DeweyKraft und Zwang (1916) Max WeberMacht und Herrschaft (1921/22) Hannah ArendtMacht und Gewalt (1970) III. Ordnungen der Gewalt Heinrich PopitzPhänomene der Macht (1992) Pierre BourdieuDie symbolische Gewalt (1998) Georg ElwertGewaltmarkte (1997) IV. Die Gewalt und das Individuum: Korper, Sprache, Disziplin Jan Philipp ReemtsmaEine Phänomenologie körperlicher Gewalt (2008) Judith ButlerHaß spricht (1997) Michel FoucaultÜberwachen und Strafen (1975) V. Strukturelle Gewalt und Gegengewalt Johan GaltungStrukturelle Gewalt (1969) Frantz FanonDie Verdammten dieser Erde (1961) Herbert MarcuseRepressive Toleranz (1966) VI. Die Gewalt der Revolution Friedrich EngelsGewaltstheorie (1877/78) Georges SorelÜber die Gewalt (1908) Walter BenjaminZur Kritik der Gewalt (1921) VII. Ethik der Gewaltlosigkeit. Der Pazifismus Mahatma GandhiGewaltfreiheit (1920 ff.) Peter SingerGewalt und Terrorismus (1979/2011) Ernst TugendhatRationalitat und Moral in der Friedensbewegung (1985) VIII. Ein Paradigma legitimer Gewalt? Die Notwehr Thomas von AquinQuaestio 64: Über den Mord (1265-73) Rüdiger BittnerIst Notwehr erlaubt? (2006) Dietrich BonhoefferNach zehn Jahren. Rechenschaft an der Wende zum Jahr 1943 (1942) IX. Politische Notwehr? Gewalt und Widerstand CiceroÜber den Tyrannenmord (44 v. Chr.) John LockeDie Auflösung der Regierung (1689) Immanuel KantÜber das Widerstandsrecht (1797) Textnachweise

Riassunto


Dieser Sammelband geht dem Phänomen der Gewalt auf den Grund, indem er Texte u. a. von Arendt, Bonhoeffer, Bourdieu, Cicero, Butler, Foucault, Galtung, Kant, Locke, Singer und Weber um drei Fragestellungen gruppiert:


1. Wie lässt sich der Begriff »Gewalt« erläutern und von anderen Begriffen wie »Macht«, »Herrschaft«, »Kraft« und »Zwang« sinnvoll abgrenzen?


2. Wie sieht der Zusammenhang zwischen Gewalt und Gesellschaft aus (›strukturelle‹ Gewalt, Gewalt und Individuum, Ordnung und Gegengewalt)?


3. Und wie wäre Gewalt – wenn überhaupt – zu rechtfertigen (Revolution, Notwehr, gerechter Krieg)?


Eine Einführung gibt wichtige Orientierung.

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