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Die Gedichte - Neue kommentierte Gesamtausgabe

Tedesco · Copertina rigida

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Descrizione

Ulteriori informazioni

Lesen war für Paul Celan immer auch Erlebnis: Seine vielfältigen Lektüren von Büchern, Zeitschriften und Tagespresse waren ihm ebenso Ausgangspunkt für Gedichte wie persönliche Begegnungen und politische Ereignisse. Als 2003 erstmals eine kommentierte Gesamtausgabe von Celans Gedichten erschien, stand die Erschließung solcher Quellen noch am Anfang. Ausgaben der bedeutendsten Briefwechsel liegen inzwischen vor, die kritischen Werkausgaben sind vollendet, und die Erforschung von Celans Nachlassbibliothek mit seinen Lesespuren, Anstreichungen und Notaten, ist weit vorangeschritten.

Auf dieser Grundlage konnten gegenüber der Ausgabe von 2003 nicht nur knapp 60 Gedichte, darunter Erstdrucke, ergänzt und alle Texte einer sorgfältigen Prüfung unterzogen werden. Der Kommentar ist ebenfalls neu gestaltet und erheblich erweitert, gerade auch durch intensive Recherchen der Herausgeberin im Bereich von Celans Presselektüren. Besonderes Augenmerk gilt dem - im Sinne seiner Poetologie - 'eingeschriebenen Datum' eines jeden Gedichts. Mit der neuen Ausgabe wird dem Leser eine Fülle belegbarer Informationen für das Verständnis von Celans Lyrik an die Hand gegeben: Erst dadurch wird dieser immer noch als 'hermetisch' betrachtete Autor in der ganzen Konkretheit und Radikalität seiner Realitätserfahrung erkennbar.

Sommario

I Von Paul Celan zu Lebzeiten publizierte Gedichte


Der Sand aus den Urnen


Verstreute Publikationen von Gedichten aus der Zeit vor der Ankunft in Bukarest


Mohn und Gedächtnis


Verstreute Publikation aus dem Zeitraum »Mohn und Gedächtnis« (Pariser Zeit)


Von Schwelle zu Schwelle


Sprachgitter


Verstreute Publikation aus dem Zeitraum »Sprachgitter«


Die Niemandsrose


Verstreute Publikation aus dem Zeitraum »Die Niemandsrose«


Atemwende


Verstreute Publikation aus dem Zeitraum »Atemwende«


Fadensonnen


Zyklus »Eingedunkelt«


Verstreute Publikationen aus dem Zeitraum »Fadensonnen«


Lichtzwang


II Nachgelassene Gedichte


Frühe Gedichte – Nachlaß bis Ende 1947


Erste Gedichtsammlung


Weitere deutschsprachige Gedichte


Gedichte in rumänischer Sprache und Prosagedichte


Pariser Gedicht-Nachlaß 1948-1970


Zeitraum »Mohn und Gedächtnis«


Nicht aufgenommene Gedichte


Verstreute Gedichte der Pariser Zeit


Zeitraum »Von Schwelle zu Schwelle«


Nicht aufgenommenes Gedicht


Verstreute Gedichte


Zeitraum »Sprachgitter«


Verstreute Gedichte


Zeitraum »Die Niemandsrose«


Nicht aufgenommene Gedichte


Verstreute Gedichte


Zeitraum »Atemwende«


Nicht aufgenommene Gedichte


Verstreute Gedichte


Zeitraum »Fadensonnen«


Nicht aufgenommenes Gedicht


Gedichte aus dem Umkreis des Zyklus »Eingedunkelt«


Gedichte aus dem Zyklusfragment »Nachtstück«


Verstreute Gedichte


Von Paul Celan und Kurt Leonhard gemeinschaftlich verfaßtes Gedicht


Zeitraum »Lichtzwang«


Nicht aufgenommene Gedichte


Einzelnes verstreutes Gedicht


Zeitraum »Schneepart«


Schneepart


Nicht aufgenommene Gedichte


Verstreute Gedichte


Zeitraum nach »Schneepart«


Gedichtsammlung »Nach ›Schneepart‹«


Letzte Gedichtzyklen


Zeitgehöft


Sammlung »Ilana«


Sammlung »Neuer Zyklus (nach Ilana)«


Späte verstreute Gedichte

Info autore


Paul Celan wurde am 23. November 1920 als Paul Antschel als einziger Sohn deutschsprachiger, jüdischer Eltern im damals rumänischen Czernowitz geboren. Nach dem Abitur 1938 begann er ein Medizinstudium in Tours/Frankreich, kehrte jedoch ein Jahr später nach Rumänien, zurück, um dort Romanistik zu studieren. 1942 wurden Celans Eltern deportiert. Im Herbst desselben Jahres starb sein Vater in einem Lager an Typhus, seine Mutter wurde erschossen. Von 1942 bis 1944 musste Celan in verschiedenen rumänischen Arbeitslagern Zwangsarbeit leisten. Von 1945 bis 1947 arbeitete er als Lektor und Übersetzer in Bukarest, erste Gedichte wurden publiziert. Im Juli 1948 zog er nach Paris, wo er bis zu seinem Tod lebte. Im selben Jahr begegnete Celan Ingeborg Bachmann. Dass Ingeborg Bachmann und Paul Celan Ende der vierziger Jahre und Anfang der fünfziger Jahre ein Liebesverhältnis verband, das im Oktober 1957 bis Mai 1958 wieder aufgenommen wurde, wird durch den posthum veröffentlichten Briefwechsel
Herzzeit
zwischen den beiden bestätigt. Im November 1951 lernte Celan in Paris die Künstlerin Gisèle de Lestrange kennen, die er ein Jahr später heiratete. 1955 kam ihr gemeinsamer Sohn Eric zur Welt. Im Frühjahr 1970 nahm sich Celan in der Seine das Leben.


Barbara Wiedemann, geboren 1953, Literaturwissenschaftlerin mit editionsphilologischem Schwerpunkt, ist Lehrbeauftragte an der Universität Tübingen, Herausgeberin von Werken und Briefen Paul Celans, Verfasserin quellenkritischer Studien zu Paul Celan im Kontext der zeitgenössischen Literatur (u. a. von Ingeborg Bachmann und Nelly Sachs).

Gisèle Celan-Lestrange (1927-1991), eine französische Zeichnerin und Grafikerin, war bekannt für ihre Illustrationen für Bücher bekannter Dichter. Sie studierte an der Académie Julian und dem Atelier Friedländer. Sie war mit dem Dichter Paul Celan verheiratet und hatte zwei Kinder. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen präsentiert.

Bertrand Badiou (geb. 1957) ist Leiter der Paul-Celan-Arbeitsstelle der École normale supérieure in Paris, Herausgeber von Werken und Briefen Celans in Deutschland (Suhrkamp Verlag) und in Frankreich (Editions du Seuil). Gemeinsam mit Eric Celan betreut er den Nachlass des Dichters.

Barbara Wiedemann, geboren 1953, Literaturwissenschaftlerin mit editionsphilologischem Schwerpunkt, ist Lehrbeauftragte an der Universität Tübingen, Herausgeberin von Werken und Briefen Paul Celans, Verfasserin quellenkritischer Studien zu Paul Celan im Kontext der zeitgenössischen Literatur (u. a. von Ingeborg Bachmann und Nelly Sachs).

Riassunto

Lesen war für Paul Celan immer auch Erlebnis: Seine vielfältigen Lektüren von Büchern, Zeitschriften und Tagespresse waren ihm ebenso Ausgangspunkt für Gedichte wie persönliche Begegnungen und politische Ereignisse. Als 2003 erstmals eine kommentierte Gesamtausgabe von Celans Gedichten erschien, stand die Erschließung solcher Quellen noch am Anfang. Ausgaben der bedeutendsten Briefwechsel liegen inzwischen vor, die kritischen Werkausgaben sind vollendet, und die Erforschung von Celans Nachlassbibliothek mit seinen Lesespuren, Anstreichungen und Notaten, ist weit vorangeschritten.

Auf dieser Grundlage konnten gegenüber der Ausgabe von 2003 nicht nur knapp 60 Gedichte, darunter Erstdrucke, ergänzt und alle Texte einer sorgfältigen Prüfung unterzogen werden. Der Kommentar ist ebenfalls neu gestaltet und erheblich erweitert, gerade auch durch intensive Recherchen der Herausgeberin im Bereich von Celans Presselektüren. Besonderes Augenmerk gilt dem – im Sinne seiner Poetologie – ›eingeschriebenen Datum‹ eines jeden Gedichts.
Mit der neuen Ausgabe wird dem Leser eine Fülle belegbarer Informationen für das Verständnis von Celans Lyrik an die Hand gegeben: Erst dadurch wird dieser immer noch als ›hermetisch‹ betrachtete Autor in der ganzen Konkretheit und Radikalität seiner Realitätserfahrung erkennbar.

Testo aggiuntivo

»Paul Celans Gedichte lesen, das heißt, unsagbar atemberaubende und unvergleichliche Wortweiten zu entdecken.«

Relazione

"So öffnet sich die Tür zu einem singulären lyrischen Kosmos ... ein bisschen weiter und macht ihn auch für eine nicht-akademische Leserschaft zugänglich."
Heiko Kammerhoff, BÜCHERmagazin 4.2018

Dettagli sul prodotto

Autori Paul Celan
Con la collaborazione di Gisèle Celan-Lestrange (Illustrazione), Barbar Wiedemann (Editore), Barbara Wiedemann (Editore)
Editore Suhrkamp
 
Lingue Tedesco
Formato Copertina rigida
Pubblicazione 04.07.2018
 
EAN 9783518427972
ISBN 978-3-518-42797-2
Pagine 1262
Dimensioni 135 mm x 220 mm x 53 mm
Peso 1073 g
Illustrazioni Mit 25 Radierungen von Gisèle Celan-Lestrange
Categorie Narrativa > Poesia lirica, drammatica > Lirica

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