Ulteriori informazioni
Auch zwei Jahrzehnte nach seinem Tod hat Michel Foucault nichts von seiner inspirierenden und irritierenden Wirkung verloren. Zwar tat sich die Pädagogik zunächst schwer mit der Rezeption seiner diskurs- und machtanalytischen Studien. Inzwischen aber ist an die Stelle anfänglicher Abwehr eine wachsende Resonanz in erziehungs- und bildungsphilosophischen Untersuchungen getreten.
Foucaults eigener Intention folgend verlieren sich die hier versammelten Beiträge nicht in interpretativen Spitzfindigkeiten über das »richtige« Foucault-Verständnis, sondern knüpfen an unterschiedlich Studien Foucaults an, um den Verstrickungen von Wissen und Macht, Subjektivierung und Bildung, Erziehung und Gouvernementalität auf die Spur zu kommen.
Sommario
Das Ethos kritischer Forschung.- Foucaults Zu-schnitt von Kritik und Aufklärung.- Bildung im Diskurs. Bildungstheoretische Anschlüsse an Michel Foucault.- Die geheime Anthropologie des Michel Foucault.- Die Seele: Gefängnis des Körpers.- Entlassung in die 'Autonomie' - Spielarten des Selbstmanagements.- Deleuzes Foucault - Bildung in Kontrollgesellschaft und populärer Kultur.- Kindheit als Dispositiv.- Die Produktion von Bekenntnissen: Biographisierung als Professionalisierung.- Why Foucault? New Directions in Anglo-American Educational Research.- Autorinnenverzeichnis.
Info autore
Professor Dr. Michael Wimmer lehrt Systematische Erziehungswissenschaft an der Universität Hamburg.
Professor Dr. Wolfgang Nieke lehrt Allgemeine Pädagogik an der Universität Rostock.
Riassunto
Auch zwei Jahrzehnte nach seinem Tod hat Michel Foucault nichts von seiner inspirierenden und irritierenden Wirkung verloren. Zwar tat sich die Pädagogik zunächst schwer mit der Rezeption seiner diskurs- und machtanalytischen Studien. Inzwischen aber ist an die Stelle anfänglicher Abwehr eine wachsende Resonanz in erziehungs- und bildungsphilosophischen Untersuchungen getreten.
Foucaults eigener Intention folgend verlieren sich die hier versammelten Beiträge nicht in interpretativen Spitzfindigkeiten über das »richtige« Foucault-Verständnis, sondern knüpfen an unterschiedlich Studien Foucaults an, um den Verstrickungen von Wissen und Macht, Subjektivierung und Bildung, Erziehung und Gouvernementalität auf die Spur zu kommen.