Ulteriori informazioni
Im Zentrum der Studie von Alex Knoll steht die Gestaltung des Alltags von Kindern in der frühen Kindheit. Aus ungleichheits- und diskurstheoretischer Perspektive sowie mit einem multimethodischen Design untersucht er, wie Eltern die Betreuung ihrer Kinder organisieren und in welche Aktivitäten sie sie involvieren. Der Autor zeigt, dass Unterschiede im Alltag von Kindern nicht nur mit der sozialen Herkunft zusammenhängen, sondern auch auf umkämpfte gesellschaftliche und medial vermittelte Vorstellungen von Kindheit und die eigensinnige Auseinandersetzung damit verweisen.
Sommario
Ungleichheits- und diskurstheoretische Perspektive.- Bilder und Vorstellungen von Kindheit, Elternschaft und Familie.- Kindlicher Alltag und soziale Unterschiede.- Alltagsgestaltung in und mit der Familie.- Externe Aktivitäten und frühe Förderung.
Info autore
Alex Knoll (1979) studierte Soziologie, Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie Deutsche Sprachwissenschaft an der Universität Zürich und arbeitet seit 2010 als Diplomassistent und Doktorand am Departement Erziehungswissenschaften der Universität Fribourg.
Relazione
"... Vor allem diese qualitativen Analysen sind besonders lesenswert und beeindruckend. Diese Studie ist entsprechend ein sehr gutes Beispiel für die Ausrichtung einer neueren sozialwissenschaftlichen Kindheitsforschung, auch deswegen, weil sie methodisch sowohl die quantitativen als auch die qualitativen Zugänge verknüpft ..." (Prof. Dr. Michael Feldhaus, in: Soziologische Revue, Jg. 42, Heft 3, 2019)