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Die Konsequenz, mit der Niklas Luhmann seine Theorie funktionaler Differenzierung ausbuchstabiert hat, scheint mit den empirisch belegten Forschungsergebnissen zu geschlechtlicher Ungleichheit zu kollidieren. Dass eine der avanciertesten, universal konzipierten Gesellschaftstheorien keinen Zugriff auf Fragen geschlechtlicher Ungleichheit erlauben soll, ist jedoch zumeist nur postuliert und nicht systematisch nachgewiesen worden. Die vorliegenden Beiträge loten aus, ob und wie die Geschlechterdifferenz im Kontext von Beobachtung, Kommunikation und funktionaler Differenzierung als eine Unterscheidung wirkt, die einen Unterschied macht.
Sommario
Zur Einführung: Geschlechtliche Ungleichheit in systemtheoretischer Perspektive.- Zur Einführung: Geschlechtliche Ungleichheit in systemtheoretischer Perspektive.- Geschlechterdifferenz und Geschlechterverhältnisse.- Gendering George Spencer Brown? Die Form der Unterscheidung und die Analyse von Unterscheidungsstrategien in der Genderforschung.- Die Geschlechterdifferenz und die gesellschaftlichen Resonanzen zweier Gleichheitskonzeptionen der modernen Gesellschaft: Anthropologische Verschiedenheit und Gleichstellung.- Anima pastoris.- Geschlecht als sozialpsychologische, sozialstrukturelle und differenzierungstheoretische Kategorie. Zur Erforschung von Geschlechtszurechnungen und ihren Konkurrenten - mit Ergebnissen aus einer Umfrage.- Ebenendifferenzierung: Interaktion, Netzwerk, Organisation, Funktionssystem.- Überlegungen zu Relevanz und Bedeutung der Geschlechterdifferenz in funktional gerahmten Interaktionen.- Netzwerk und Geschlecht - im Kontext.- GENDER WORKS? Zu Diskriminierung, Funktion und Codierung im Geschlechterverhältnis.- Religion, Inklusion und Geschlechterungleichheit: Zur Kommunizierung des Geschlechterverhältnisses in Mission und Ökumene.
Info autore
Dr. Christine Weinbach ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sonderforschungsbereich ""Das Politische als Kommunikationsraum in der Geschichte"" an der Universität Bielefeld.
Riassunto
Die Konsequenz, mit der Niklas Luhmann seine Theorie funktionaler Differenzierung ausbuchstabiert hat, scheint mit den empirisch belegten Forschungsergebnissen zu geschlechtlicher Ungleichheit zu kollidieren. Dass eine der avanciertesten, universal konzipierten Gesellschaftstheorien keinen Zugriff auf Fragen geschlechtlicher Ungleichheit erlauben soll, ist jedoch zumeist nur postuliert und nicht systematisch nachgewiesen worden. Die vorliegenden Beiträge loten aus, ob und wie die Geschlechterdifferenz im Kontext von Beobachtung, Kommunikation und funktionaler Differenzierung als eine Unterscheidung wirkt, die einen Unterschied macht.
Prefazione
Wie läßt sich mit der Systemtheorie geschlechtliche Ungleichheit erklären?
Testo aggiuntivo
"Die Beiträge überzeugen durch die gelungene Annäherung von Systemtheorie und Geschlechterforschung und gleichzeitig durch die praxisnahe wie kritische Untersuchung zur Genese geschlechtlicher Ungleichheiten." www.zpol.de (Zeitschrift für Politikwissenschaft), 31.03.2008
Relazione
"Die Beiträge überzeugen durch die gelungene Annäherung von Systemtheorie und Geschlechterforschung und gleichzeitig durch die praxisnahe wie kritische Untersuchung zur Genese geschlechtlicher Ungleichheiten." www.zpol.de (Zeitschrift für Politikwissenschaft), 31.03.2008