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Innere Kinder, Täter, Helfer & Co (Leben Lernen, Bd. 202) - Ego-State-Therapie des traumatisierten Selbst

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Descrizione

Ulteriori informazioni

Traumatisierte Menschen fühlen sich in viel stärkerem Maße als andere als »multiple« Persönlichkeiten. Ihr Selbst zerfällt - bewusst oder unbewusst - in die unterschiedlichsten Teile. Wie mit den Selbstanteilen psychotherapeutisch wirksam gearbeitet werden kann, zeigt dieser praxiserprobte und innovative Ansatz.

Wer oder was ist das »Ich«? Diese Frage beschäftigt nicht nur Philosophen, sondern auch die Seelenärzte und Psychotherapeuten seit Sigmund Freud. Eine therapeutisch fruchtbare Antwort haben die amerikanischen Psychologen Helen und John Watkins gefunden: Das »Ich« ist keine Einheit, es besteht vielmehr aus Teilen.
Komplex traumatisierte Patienten machen diese Erfahrung des geteilten Selbst in radikaler Weise. Ihr Ich zerfällt häufig geradezu in die unterschiedlichsten Teilpersönlichkeiten. Täterintrojekte stehen neben dem verletzten kleinen Kind, Helferpersönlichkeiten koexistieren mit Opferanteilen. Der Autor zeigt an konkreten Beispielen aus der psychotherapeutischen Praxis, wie mit den unterschiedlichen Anteilen traumatisierter Patienten gearbeitet werden kann. Am Ende einer gelungenen Behandlung wird ein besser integriertes und damit gestärktes Selbst stehen, das schlimme Erfahrungen aus der Vergangenheit lebensgeschichtlich einordnen kann.

Sommario

Einleitung: Wohin geht die Reise?
1. Was Menschen Menschen antun können
2. Das ödipale Dilemma
2.1 Ein eindrucksvolles Beispiel: Kernberg spricht mit einer Patientin
2.2 Unklare Begriffe
3. Die Selbst-Familie oder der Ego-State-Ansatz nach Watkins
3.1 Das multidimensionale Selbst
3.2 Spurensuche
3.3 Über Freud hinaus: Paul Federn und Edoardo Weiss
3.4 Ego-State-Theorie: John and Helen Watkins
3.5 Wie entstehen Ego-States?
3.6 Die Vorteile der Ego-State-Therapie
4. Die Innenwelt der Ego-States
4.1 Der sogenannte Normalfall
4.2 Ego-States - der Versuch einer funktionalen Beschreibung
4.3 Unterschiedliche Kategorien von Ego-States
4.3.1 Ego-States, die der Anpassung dienen
4.3.2 Introjekte
4.3.3 Traumabezogene Ego-States
5. Dissoziation und Multiple Persönlichkeit
5.1 Dissoziation
5.2 Die Kaskade der Stressbewältigung
5.3 Dissoziation, Traumaerfahrung und die Folgen
5.4 Dissoziative Identitätsstörung: ein kurzer Abriss
5.4.1 Ist die Dissoziation eine Krankheit?
5.4.2 Zum Verständnis der einzelnen Teile des Selbst
6. Die traumatisierte Selbstfamilie der Borderline-Patienten
6.1 Borderline-Störung: was man davon wissen sollte
6.2 Jeffrey Young: Kategorien der Ego-States bei den Borderline-Patienten
6.3 Elizabeth Howell: eine spezielle psychische Organisation
der Ego-States bei Borderline-Patienten
6.4 Hypoarousal/Hyperarousal und die Opfer/masochistisch-und Täter/hasserfüllt-States bei Borderline-Patienten
7. Die Bildung und Funktion traumabasierter Ego-States
7.1 Die Identifikation mit dem Täter oder die Entstehung traumabezogener Ego-States
7.2 Über Täter- und Opferintrojekte
7.3 Die desorganisierte Bindung
7.4 Die Strukturelle Dissoziation nach Ellert Nijenhuis
7.4.1 Der emotionale Persönlichkeitsanteil: EP
7.4.2 Der »anscheinend normale« Teil der Persönlichkeit
7.4.3 Die Dimensionen der Strukturellen Dissoziation
7.4.4 Das Handlungssystem, die masochistische und sadistische Abwehr
7.5 Die inneren Verfolger: Fremdkörper im Selbst oder innere Helfer?
7.5.1 Der innere Verfolger, Typ 1: das radikale Helfer-Ego-State
7.5.2 Der innere Verfolger, Typ 2: das Täterintrojekt (täteridentifiziert)
7.5.3 Der innere Verfolger, Typ 3: aggressive Ego-States
7.5.4 Der innere Verfolger, Typ 4: Mittäterintrojekte (täterloyal)
7.6 Die Schutzfunktion der Täterintrojekte nutzen
8. Der sadistische und der nicht sadistische Täter
8.1 Die Verhaltensstrategie nicht sadistischer Täter
8.2 Die Verhaltensstrategie sadistischer Täter
8.3 Die Entstehung unterschiedlicher Opfer-und Täterintrojekte
8.3.1 Ego-State-Bildung bei nicht sadistischem Missbrauch
8.3.2 Ego-State-Bildung bei sadistischem Missbrauch
9. Die Praxis der Ego-State-Therapie:
die Grundprinzipien von Brücke, Verschiebung und innerem Dialog
10. Die Behandlungstechnik der Ego-State-Therapie bei traumabasierten Störungen
10.1 Grundlegende Techniken der Ego-State-Therapie
10.1.1 Nicht hypnotische Techniken
10.1.2 Hypnotische Methoden des Zugangs
10.2 Kontaktaufnahme mit Ego-States
10.2.1 Ins System hineinsprechen
10.2.2 Einen Ego-State herausrufen
10.3 Die Planung der Behandlung traumabasierter Störungen nach dem SARI-Modell
10.3.1 Die Phase der Sicherheit und Stabilisierung
10.3.2 Schaffung eines Zugangs zum Traumamaterial und den damit verbundenen Ressourcen
10.3.3 Die Auflösung der traumatischen Erfahrungen
10.4 Integration der Traumaerfahrung in den Selbst- und Weltentwurf
11. Spezielle Techni

Info autore


Jochen Peichl, Dr. med., war bis Ende 2010 Oberarzt der Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik am Klinikum Nürnberg und ist jetzt in freier Praxis und als Leiter des Institutes für Hypno-analytische Teiletherapie InHAT tätig. Weiterbildung u. a. in Traumazentrierter Psychotherapie und Ego-State-Therapie; aktuelle Arbeitsschwerpunkte in Theorie und Praxis: Borderline -Störungen, Trauma-assoziierte und dissoziative Störungen.


www.jochen-peichl.de


www.teiletherapie.de


Riassunto


Traumatisierte Menschen fühlen sich in viel stärkerem Maße als andere als »multiple« Persönlichkeiten. Ihr Selbst zerfällt - bewusst oder unbewusst - in die unterschiedlichsten Teile. Wie mit den Selbstanteilen psychotherapeutisch wirksam gearbeitet werden kann, zeigt dieser praxiserprobte und innovative Ansatz.


Wer oder was ist das »Ich«? Diese Frage beschäftigt nicht nur Philosophen, sondern auch die Seelenärzte und Psychotherapeuten seit Sigmund Freud. Eine therapeutisch fruchtbare Antwort haben die amerikanischen Psychologen Helen und John Watkins gefunden: Das »Ich« ist keine Einheit, es besteht vielmehr aus Teilen.


Komplex traumatisierte Patienten machen diese Erfahrung des geteilten Selbst in radikaler Weise. Ihr Ich zerfällt häufig geradezu in die unterschiedlichsten Teilpersönlichkeiten. Täterintrojekte stehen neben dem verletzten kleinen Kind, Helferpersönlichkeiten koexistieren mit Opferanteilen. Der Autor zeigt an konkreten Beispielen aus der psychotherapeutischen Praxis, wie mit den unterschiedlichen Anteilen traumatisierter Patienten gearbeitet werden kann. Am Ende einer gelungenen Behandlung wird ein besser integriertes und damit gestärktes Selbst stehen, das schlimme Erfahrungen aus der Vergangenheit lebensgeschichtlich einordnen kann.

Testo aggiuntivo

»Die reichhaltige Erfahrung Peichls lässt uns Einblick geben in die tägliche Arbeit mit Traumatisierten und nimmt uns mit auf eine Reise hin zur Stabilisierung.«
Lisa Tomaschek-Habrina, origo.at, Oktober 2014

»In erster Linie richtet sich dieses Buch an PsychotherapeutInnen, ist aber auch für Betroffene in psychoedukativer Hinsicht interessant.«
Anne Mühlbauer, Traumzone, 26.10.2010
 

Relazione

»Die reichhaltige Erfahrung Peichls lässt uns Einblick geben in die tägliche Arbeit mit Traumatisierten und nimmt uns mit auf eine Reise hin zur Stabilisierung.« Lisa Tomaschek-Habrina, origo.at, Oktober 2014 »In erster Linie richtet sich dieses Buch an PsychotherapeutInnen, ist aber auch für Betroffene in psychoedukativer Hinsicht interessant.« Anne Mühlbauer, Traumzone, 26.10.2010  

Dettagli sul prodotto

Autori Jochen Peichl
Editore Klett-Cotta
 
Lingue Tedesco
Formato Tascabile
Pubblicazione 14.08.2017
 
EAN 9783608892239
ISBN 978-3-608-89223-9
Pagine 252
Dimensioni 133 mm x 210 mm x 20 mm
Peso 314 g
Illustrazioni mit Abbildungen sowie Fragebögen und Tests
Serie Leben lernen
Leben lernen (LL)
Leben lernen (LL)
Leben lernen
Categorie Saggistica > Psicologia, esoterismo, spiritualità, antroposofia > Psicologia applicata
Scienze umane, arte, musica > Psicologia > Psicologia applicata

Trauma, Resilienz, Das Selbst, das Ich, Identität und Persönlichkeit, psychosomatisch, Borderline, Traumatherapie, dissoziation

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