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Was kann Sozialberichterstattung zum Verständnis des Umbruchs im deutschen Produktions- und Sozialmodell beitragen? Eine Antwort darauf versucht der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte erste Bericht zur sozioökonomischen Entwicklung. An Veränderungen in Arbeit und Lebensweise soll gezeigt werden, dass wirtschaftliche Entwicklung gesellschaftlich eingebettet ist. Arbeit wird dabei als gleichermaßen dem ökonomischen System wie der persönlichen Lebensführung angehörig betrachtet. Lebensweise steht für den Zusammenhang aller Aktivitäten und Motive von Individuen und Haushalten, die ihr Verhalten als Marktakteure beeinflussen.
Sommario
Aus dem Inhalt:
- Sozio-ökonomische Entwicklung in Deutschland
- Konzept für einen neuen Berichtsansatz
- Querschnittsthemen: Demographie, Gender, Ostdeutschland
- Sozio-ökonomische Berichterstattung: Reichweite, Methoden, Aufbau - Teilhabe, Gefährdung, Ausgrenzung
- Flexibilisierung und Subjektivierung von Arbeit
- Informelle Arbeit und Lebensweisen
- Bildung und soziale Strukturierung
- Informatisierung
- Beschäftigungsverhältnisse
- Erwerbsverläufe
- Reorganisation des Unternehmens
Migration
- Zeitmuster
- Haushaltsproduktion
- Informelle Soziale Beziehungen
- Qualifikation und Arbeitsmarktdynamik
- Weiterbildung/lebenslanges Lernen und soziale Segmentation
- Digitale Spaltung
Info autore
SOFI, Soziologisches Forschungsinstitut Göttingen
IAB, Institut für Arbeitsmarkt- u. Berufsforschung Nürnberg
ISF, Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V. München
INIFES, Internationales Institut für empirische Sozialforschung Stadtbergen
Riassunto
Indem er die von der Europäischen Union beschlossene "Lissabon-Strategie" der "Modernisierung und Verbesserung des europäischen Sozialmodells" beim Wort nimmt, beobachtet dieser neue Beitrag zur sozialwissenschaftlichen Berichterstattung die Wechselwirkungen zwischen Ökonomie, Lebensweisen und Institutionensystem im Umbruch der deutschen Gesellschaft.
Prefazione
Leben und Arbeiten in Deutschland - Die Fakten