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Polyloquien - Ein Brevier

Tedesco · Copertina rigida

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Descrizione

Ulteriori informazioni

Bei Kolloquien treffen mehrere Personen aufeinander, um sich um über ein vorgegebenes Thema zu unterhalten. Bei den hier versammelten Statements zu Fragen über Gott und die Welt tritt an die Stelle der vielen Stimmen die eine, die von Peter Sloterdijk. Polyloquien präsentiert, mal zum Einzelsatz geschrumpft, mal als ausführliche Auslassung, jene plötzlich aufblitzenden Maximen, in denen sich Werk wie Denken in der größtmöglichen Zuspitzung zeigen. Bei einem philosophierenden Literaten und literarischen Philosophen zeigen sich die Aussagen als überraschende wie riskante Pointen, überzeugen durch ihre Klarsicht, irritieren durch ihre kategorische Bestimmtheit, stacheln durch ihre Schärfe an. Die An- und Einsichten Peter Sloterdijks reichen von den alltäglichsten Erfahrungen (»Zu den Geheimnissen des Verhältnisses zwischen Frau und Auge gehört der Umstand, daß Frauen fast nie wissen, welches das Auge ist, in dem sie am meisten leuchten.«) über politische Kommentare (»Hätte der Neoliberalismus Titten aus Zement, er sähe aus wie Heidi Klum«) bis zu .philosophischen Erwägungen ("Wirkliche Autoren sind nur diejenigen, die die Entstehung eines Diskurses verhindert haben.«). Es versteht sich bei diesem Autor von selbst, dass seine Äußerungen im Modus der ironischen Übertreibung auftreten - und als solche gelesen werden müssen.

Sommario

Der zivilisationsdynamische Hauptsatz
Ironietheoretischer Zusatz
Anekdote über die Tiara
opiniater
Szene zwei
theologe
literaturkritiker
opiniater
Szene drei
makrohistoriker
Fragmente über Gott und die Welt
Szene vier
makrohistoriker
Notizen zur Kunst der Über- und Untertreibung
Fingerspitzenphilosophische Anmerkungen
Epilog
Gebrauchsanweisung

Info autore


Peter Sloterdijk wurde am 26. Juni 1947 als Sohn einer Deutschen und eines Niederländers geboren. Von 1968 bis 1974 studierte er in München und an der Universität Hamburg Philosophie, Geschichte und Germanistik. 1971 erstellte Sloterdijk seine Magisterarbeit mit dem Titel
Strukturalismus als poetische Hermeneutik
. In den Jahren 1972/73 folgten ein Essay über Michel Foucaults strukturale Theorie der Geschichte sowie eine Studie mit dem Titel
Die Ökonomie der Sprachspiele. Zur Kritik der linguistischen Gegenstandskonstitution
. Im Jahre 1976 wurde Peter Sloterdijk von Professor Klaus Briegleb zum Thema
Literatur und Organisation von Lebenserfahrung. Gattungstheorie und Gattungsgeschichte der Autobiographie der Weimarer Republik 1918–1933
promoviert. Zwischen 1978 und 1980 hielt sich Sloterdijk im Ashram von Bhagwan Shree Rajneesh (später Osho) im indischen Pune auf. Seit den 1980er Jahren arbeitet Sloterdijk als freier Schriftsteller. Das 1983 im Suhrkamp Verlag publizierte Buch
Kritik der zynischen Vernunft
zählt zu den meistverkauften philosophischen Büchern des 20. Jahrhunderts. 1987 legte er seinen ersten Roman
Der Zauberbaum
vor. Sloterdijk ist emeritierter Professor für Philosophie und Ästhetik der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe und war in Nachfolge von Heinrich Klotz von 2001 bis 2015 deren Rektor.

Raimund Fellinger, geboren 1951 im Saarland, arbeitete nach Studium von Germanistik, Linguistik und Politikwissenschaft seit 1979 als Lektor im Suhrkamp Verlag, seit 2006 als Cheflektor. Er starb am 25. April 2020 in Frankfurt am Main.

Riassunto

Bei Kolloquien treffen mehrere Personen aufeinander, um sich um über ein vorgegebenes Thema zu unterhalten. Bei den hier versammelten Statements zu Fragen über Gott und die Welt tritt an die Stelle der vielen Stimmen die eine, die von Peter Sloterdijk.
Polyloquien
präsentiert, mal zum Einzelsatz geschrumpft, mal als ausführliche Auslassung, jene plötzlich aufblitzenden Maximen, in denen sich Werk wie Denken in der größtmöglichen Zuspitzung zeigen. Bei einem philosophierenden Literaten und literarischen Philosophen zeigen sich die Aussagen als überraschende wie riskante Pointen, überzeugen durch ihre Klarsicht, irritieren durch ihre kategorische Bestimmtheit, stacheln durch ihre Schärfe an. Die An- und Einsichten Peter Sloterdijks reichen von den alltäglichsten Erfahrungen (»Zu den Geheimnissen des Verhältnisses zwischen Frau und Auge gehört der Umstand, daß Frauen fast nie wissen, welches das Auge ist, in dem sie am meisten leuchten.«) über politische Kommentare (»Hätte der Neoliberalismus Titten aus Zement, er sähe aus wie Heidi Klum«) bis zu .philosophischen Erwägungen („Wirkliche Autoren sind nur diejenigen, die die Entstehung eines Diskurses verhindert haben.«). Es versteht sich bei diesem Autor von selbst, dass seine Äußerungen im Modus der ironischen Übertreibung auftreten – und als solche gelesen werden müssen.

Testo aggiuntivo

»Das schmale Bändchen Polyloquien lässt einen Makrohistoriker, einen Literaturkritiker, einen Theologen und einen Opiniater auftreten, wobei es sich bei letztem um einen Facharzt für Erkrankungen des Meinungsapparats handelt.«

Relazione

»[Sloterdijk] ist ein Artist, der in allen seinen Äußerungen mit mehr als einer Kugel jongliert. Er denkt nicht nur in politischen, sondern auch in ästhetischen, kulturphilosophischen, anthropologischen und theologischen Kategorien. Vor allem aber ist er ein Meister im flinken Changieren zwischen seinen Bezugssystemen.« Hermann Schlösser Wiener Zeitung 20190119

Dettagli sul prodotto

Autori Peter Sloterdijk
Con la collaborazione di Raimun Fellinger (Editore), Raimund Fellinger (Editore)
Editore Suhrkamp
 
Lingue Tedesco
Formato Copertina rigida
Pubblicazione 12.11.2018
 
EAN 9783518427750
ISBN 978-3-518-42775-0
Pagine 86
Dimensioni 126 mm x 204 mm x 16 mm
Peso 184 g
Categorie Saggistica > Politica, società, economia

Zwanzigstes Jahrhundert, Soziologie, Verstehen, Gesellschaft und Kultur, allgemein, 70. Geburtstag, Soziologie und Anthropologie, Was geschah im 20. Jahrhundert?, Blasen

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