Ulteriori informazioni
Présentation en français
Beautés brutalistes
Vestiges architecturaux de l'URSS
Périple photographique sans égal à travers le temps et la géographie, Cosmic Communist Constructions Photographed de Frédéric Chaubin rassemble 90 bâtiments situés dans 14 anciennes républiques soviétiques, tous construits entre 1970 et 1990. Par leur exotisme à rebours, l'idéologie irrationnelle qu'ils véhiculent et leur style énigmatique, ces immeubles immenses, étranges et saisissants, sont les vestiges extraordinaires d'un système et d'un État déchus.
Présentation en anglais
Brutalist Beauties
Architectural remnants of the USSR
An unrivaled photographic journey through time and geography. Frédéric Chaubin's Cosmic Communist Constructions Photographed gathers 90 buildings in 14 former Soviet Republics, each built between 1970 and 1990. In their local exoticism, outlandish ideologies, and puzzle of styles, these vast, weird, and wonderful buildings are extraordinary remnants of a fallen system and state.
« One of the most splendid of recent architectural publications and a revelation. It illustrates late Soviet public buildings almost entirely unknown in the West. »
- Apollo Magazine, London
Autre présentation
Utopie in Beton
Brutalistische Kolossalarchitektur in der UdSSR
Cosmic Communist Constructions Photographed dokumentiert eine architektonische Pilgerfahrt in eine bereits untergegangene Zukunft. Auf seinen Reisen durch die ehemaligen Teilrepubliken der UdSSR entdeckte der französische Publizist
Frédéric Chaubin einzigartige Monumentalbauten der späten Sowjetära, deren utopisches Formenvokabular und spektakuläre Extravaganz jeden Rahmen sprengt - grandiose Relikte einer fast vergessenen Epoche.
Info autore
Frédéric Chaubin war 20 Jahre lang Chefredakteur des französischen Lifestyle-Magazins Citizen K. Seit 2000 veröffentlichte er dort regelmäßig künstlerische Fotoreportagen. Die Recherchen zu seinem Projekt CCCP wurden von 2003 bis 2010 durchgeführt und 2011 veröffentlicht. In den letzten fünf Jahren widmete er sich seinem Projekt Stone Age.
Riassunto
Brutalistische Architektur, lange Zeit gering schätzt und erst in jüngster Zeit von einer jungen, netzaffinen Generation von Architektur-Aficionados neu entdeckt, war ein weltweites Phänomen, hat aber seine wohl wunderlichsten Betonblüten im ehemaligen Ostblock getrieben. Während mehrerer Reisen durch Osteuropa spürte der französische Publizist Frédéric Chaubin in zumeist peripheren Regionen des ehemaligen Sowjetimperiums architektonische Kolosse auf, die wie Kulissen zu Science-Fiction-Filmen erscheinen. Jenseits der genormten, staatlichen Sowjetmoderne scheinen sie durch ihren Nonkonformismus, ihre stilistische Vielfalt und regionale Extravaganz das Auseinanderbrechen der UdSSR bereits vorwegzunehmen.
Ihre Architekten nutzten die Freiräume, die durch das Bröckeln der monolithischen Staatsstruktur entstanden: Sie gingen weit über den Modernismus hinaus und fanden zu den Wurzeln des freien Erfindens zurück. Die Wagemutigsten schufen Projekte, von denen die Konstruktivisten nur träumen konnten (Druschba Sanatorium, Jalta), andere zeigten ihre Fantasie auf expressionistische Weise (Hochzeitspalast, Tiflis). Ein Sommercamp, inspiriert durch Modellskizzen einer Mondbasis, offenbart suprematistische Einflüsse (Prometheus-Jugendlager, Bogatyr). Auch die sprechende Architektur war in den letzten Jahren der UdSSR weit verbreitet: Chaubin fand in Kiew ein Krematorium, das mit Betonflammen verziert war, und ein Forschungsinstitut mit einer abgestürzten fliegenden Untertasse auf dem Dach. Das „Haus der Sowjets“ in Kaliningrad wiederum scheint den Betrachter wie Big Brother zu beobachten.
Der eklektische Stilmix spiegelt die ideologischen Träume jener Zeit wider – von der Weltraumbesessenheit bis zur Neuerfindung der eigenen Identität. Er zeigt auch die ungeheure Weite der UdSSR und wie lokale Entwicklungen manch exotische Wendung nahmen, bevor sie das Ende des Landes mit herbeiführten.
Relazione
"Eines der großartigsten Architekturbücher der letzten Zeit und eine echte Offenbarung. Es zeigt öffentliche Gebäude aus der späten Sowjetära, die im Westen praktisch völlig unbekannt sind." Apollo Magazine