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Warum wir uns die Reichen nicht leisten können

Tedesco · Copertina rigida

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Wussten Sie, dass eine nachmittägliche Spritztour mit einer Wally-Superyacht auf dem Mittelmeer schon einmal 10.000 Liter Sprit verbraucht und der Umwelt mehr Schaden zufügt als ein durchschnittlicher Afrikaner in seinem ganzen Leben? Oder dass in Bishops Avenue, der zweitteuersten Straße Londons, ein Drittel der Häuser leer steht? Diese Häuser gehören reichen Ausländern, die damit zuhause Steuern sparen und zufrieden zuschauen, wie in London die Immobilienpreise durch die Decke gehen.
Während die soziale Ungleichheit immer größer wird, ist der Reichtum der Reichen weltweit förmlich explodiert. Die Ursache dafür sind dysfunktionale Mechanismen des Marktes, die es den 1 Prozent Superreichen ermöglichen, durch die Kontrolle von Eigentum und Kapital jenen Wohlstand abzuschöpfen, den andere produziert haben. Andrew Sayer zeigt in seinem provokanten Buch, wie das funktioniert und warum sich eine gerechte Gesellschaft diese Art von Reichtum nicht länger leisten kann.

Sommario

Danksagung
1 Einführung
ERSTER TEIL
Reichtum abschöpfen. Ein Leitfaden

2 Drei verfängliche Wörter: «Verdienst», «Investition», «Reichtum»
3 Einkommen: verdient oder unverdient?
4 Miete, Pacht und andere ökonomische Renten - aber wofür?
5 Zinsen - aber wofür? Wir müssen über Wucher sprechen 6 Produktionsgewinne oder: Kapitalisten und Rentiers - wo liegt der Unterschied?
7 Andere Wege, sich zu bereichern
8 Schaffen die Reichen nicht Arbeitsplätze? Und andere Einwände
ZWEITER TEIL
Die Reichen im Kontext. Wovon hängt ab, wer wie viel bekommt?
9 Woher unser Wohlstand stammt und was wir unseren Gemeingütern verdanken
10 Wovon hängt die Bezahlung also ab?
11 Der Mythos der Chancen- und Wettbewerbsgleichheit
DRITTER TEIL
Wie die Reichen reicher wurden: ihre Rolle in der Krise

12 Die Wurzeln der Krise
13 Hauptgewinner
14 Zusammenfassung: Die Krise und die Rückkehr des Rentiers
VIERTER TEIL
Herrschaft von Reichen für Reiche

15 Wie funktioniert die Herrschaft der Reichen?
16 Reichtum verstecken
17 Legale Korruption: Über dem Gesetz stehen - oder die Gesetze machen?
18 Und die Philanthropie?
19 Klassenkampf: Bloß nicht darüber reden!
FÜNFTER TEIL
Unrechtmäßig erworben, auf Kosten aller ausgegeben. Vom Konsum zum CO2
20 Geld ausgeben
21 Peripetie. Globale Erwärmung als größte aller Herausforderungen
Schlussfolgerungen
22 Was nun?
Nachwort
Anmerkungen
Personenregister

Info autore

Andrew Sayer is Professor of Social Theory and Political Economy at the Department of Sociology, Lancaster University.

Riassunto


Wussten Sie, dass eine nachmittägliche Spritztour mit einer Wally-Superyacht auf dem Mittelmeer schon einmal 10.000 Liter Sprit verbraucht und der Umwelt mehr Schaden zufügt als ein durchschnittlicher Afrikaner in seinem ganzen Leben? Oder dass in Bishops Avenue, der zweitteuersten Straße Londons, ein Drittel der Häuser leer steht? Diese Häuser gehören reichen Ausländern, die damit zuhause Steuern sparen und zufrieden zuschauen, wie in London die Immobilienpreise durch die Decke gehen.


Während die soziale Ungleichheit immer größer wird, ist der Reichtum der Reichen weltweit förmlich explodiert. Die Ursache dafür sind dysfunktionale Mechanismen des Marktes, die es den 1 Prozent Superreichen ermöglichen, durch die Kontrolle von Eigentum und Kapital jenen Wohlstand abzuschöpfen, den andere produziert haben. Andrew Sayer zeigt in seinem provokanten Buch, wie das funktioniert und warum sich eine gerechte Gesellschaft diese Art von Reichtum nicht länger leisten kann.

Testo aggiuntivo

"Die Mischung aus wissenschaftlichem Faktenmaterial und Streitschrift ist äußerst gelungen und regt zum Nachdenken an."
Wirtschaft und Gesellschaft, Christoph Prenner

"Spannendes und faktenreiches Buch, welches moralische, ökonomische und politische Argumente dafür liefert, die jetzige Verteilung von Geld gravierend zu verändern."
Casper Dohmen, SWR2, 14. Dezember 2017

"Ein fundierter Beitrag zum Nachdenken und zur öffentlichen Debatte über die herrschende Wachstums- und Wohlstandsordnung."
Gunther Hartwig, Südwest Presse, 17. Oktober 2017

"Das Buch gibt nicht nur Denkanstöße (...) es bereitet auch Lesevergnügen." 
Jörg Roesler, Neues Deutschland, 10. Oktober 2017

Relazione

"Die Mischung aus wissenschaftlichem Faktenmaterial und Streitschrift ist äußerst gelungen und regt zum Nachdenken an."
Wirtschaft und Gesellschaft, Christoph Prenner

"Spannendes und faktenreiches Buch, welches moralische, ökonomische und politische Argumente dafür liefert, die jetzige Verteilung von Geld gravierend zu verändern."
Casper Dohmen, SWR2, 14. Dezember 2017

"Ein fundierter Beitrag zum Nachdenken und zur öffentlichen Debatte über die herrschende Wachstums- und Wohlstandsordnung."
Gunther Hartwig, Südwest Presse, 17. Oktober 2017
"Das Buch gibt nicht nur Denkanstöße (...) es bereitet auch Lesevergnügen." 
Jörg Roesler, Neues Deutschland, 10. Oktober 2017

Dettagli sul prodotto

Autori Andrew Sayer
Con la collaborazione di Stefan Lorenzer (Traduzione)
Editore Beck
 
Titolo originale Why we can't afford the rich
Lingue Tedesco
Formato Copertina rigida
Pubblicazione 01.01.2023
 
EAN 9783406708527
ISBN 978-3-406-70852-7
Pagine 477
Dimensioni 146 mm x 220 mm x 33 mm
Peso 748 g
Illustrazioni mit 15 Grafiken und Abbildungen
Categorie Saggistica > Politica, società, economia > Economia politica
Scienze sociali, diritto, economia > Economia > Economia politica

Soziale Marktwirtschaft, Social Business, Gesellschaftskritik, Gerechtigkeit, Reichtum, Kapital, Eigentum, Afrika, London, Wohlstand, Markt, Soziale Ungleichheit, Soziale und ethische Themen, Ausländer, Immobilienpreise, S-Rabatt, auseinandersetzen, gerechte Gesellschaft, Bishops Avenue

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