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Schauplatz von Revolution und Erneuerung in der Kunst: Die Wiener Secession
Das im Jahr 1898 erbaute Ausstellungshaus der Secession gilt nach wie vor als einer der außergewöhnlichsten Bauten in der Geschichte der europäischen Architektur: Als programmatischer Bau des Wiener Jugendstils ist das von Joseph Maria Olbrich entworfene Gebäude nicht bloß Symbol für den Aufbruch ins 20. Jahrhundert, sondern in seiner virtuosen Eigenwilligkeit zugleich ein für sich stehendes, nicht wiederholbares Experiment in der Architekturgeschichte. Als Ort der Kunst wiederum, von dem maßgebliche Impulse für eine Neuorientierung und bislang nicht dagewesene Freiheit in der Produktion und Präsentation von Kunst ausgingen und ausgehen, steht es für die künstlerische Erneuerung und Reformbestrebungen der Epoche. Die vorliegende Publikation bietet zum ersten Mal eine umfassende Bilddokumentation der Planung und der Umbauten sowie der architektonischen Details des Gebäudes. Namhafte AutorInnen erläutern in informativen Texten und mit zahlreichen Abbildungen neben architektonischen und architekturhistorischen Bezügen auch das ideengeschichtliche Umfeld des Ausstellungsgebäudes und seine Verankerung in der Secessionsbewegung.
Info autore
Friedrich Achleitner, geboren 1930 in Schalchen, Oberösterreich, Mitglied der Wiener Gruppe. Bis 1998 Professor an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Bücher: u. a. hosn rosn baa (gemeinsam mit H. C. Artmann und Gerhard Rühm, 1959), Architekturführer Österreich (1980 ff.) und zuletzt bei Zsolnay einschlafgeschichten (2003), wiener linien (2004), und oder oder und (2006).
Otto Kapfinger, geboren 1949 in St. Pölten, freischaffender Architekturwissenschaftler und -publizist. Ausstellungen zur Österreichischen Architektur im 20. Jahrhundert. 1981 - 1990 Architekturkritiker der Tageszeitung "Die Presse". 1997/98 Gastprofessor an der Hochschule für Gestaltung in Linz.
Riassunto
Schauplatz von Revolution und Erneuerung in der Kunst: Die Wiener SecessionDas im Jahr 1898 erbaute Ausstellungshaus der Secession gilt nach wie vor als einer der aussergewöhnlichsten Bauten in der Geschichte der europäischen Architektur: Als programmatischer Bau des Wiener Jugendstils ist das von Joseph Maria Olbrich entworfene Gebäude nicht bloss Symbol für den Aufbruch ins 20. Jahrhundert, sondern in seiner virtuosen Eigenwilligkeit zugleich ein für sich stehendes, nicht wiederholbares Experiment in der Architekturgeschichte. Als Ort der Kunst wiederum, von dem massgebliche Impulse für eine Neuorientierung und bislang nicht dagewesene Freiheit in der Produktion und Präsentation von Kunst ausgingen und ausgehen, steht es für die künstlerische Erneuerung und Reformbestrebungen der Epoche. Die vorliegende Publikation bietet zum ersten Mal eine umfassende Bilddokumentation der Planung und der Umbauten sowie der architektonischen Details des Gebäudes. Namhafte AutorInnen erläutern ininformativen Texten und mit zahlreichen Abbildungen neben architektonischen und architekturhistorischen Bezügen auch das ideengeschichtliche Umfeld des Ausstellungsgebäudes und seine Verankerung in der Secessionsbewegung.