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Eine rätselhafte Erscheinung bringt die Menschen rund um den Erdball in Aufruhr: Auf der Stirn schwangerer Frauen taucht ein Zeichen auf z ein
Zeichen des Kindes, das auf verstörende Weise mitteilt, es wolle in diese Welt voller Grauen nicht geboren werden.
"So grundsätzlich wie nie zuvor hat sich Aitmatow in diesem Buch mit seiner eigenen Ideenwelt auseinandergesetzt und die Grenzen seines
Weltbildes ausgelotet." Neues Deutschland, Berlin
Info autore
Tschingis Aitmatow, geb. 1928 in Kirgisien. Nach der Ausbildung an einem landwirtschaftlichen Institut arbeitete er zunächst als Viehzuchtexperte in einer Kolchose. Nach ersten Veröffentlichungen zu Beginn der Fünfzigerjahre besuchte er das Maxim-Gorki-Literaturinstitut in Moskau und wurde Redakteur einer kirgisischen Literaturzeitschrift, später der Zeitschrift 'Novyj Mir'. Mit der Erzählung 'Dshamilja' gewann er Weltruhm. Von 1995 an arbeitete er als Botschafter der Republik Kirgistan in Brüssel. Tschingis Aitmatow verstarb am 10. Juni 2008 im Alter von 79 Jahren.
Friedrich Hitzer wurde am 9. Januar 1935 in Ulm (Donau) geboren. Er studierte Amerikanistik, Lateinamerikanistik und Russistik an der University of Oklahoma. In München setzte er seine Studien fort und ergänzte sie durch die Fächer Germanistik und Osteuropäische Geschichte. Als Doktorand war er im Rahmen des ersten Kulturabkommens zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Sowjetunion an der Lomonosov-Universität in Moskau tätig. Lange Zeit setzte er sich auf verschiedensten Ebenen ein für soziale und kulturelle Belange wie beispielsweise für die Kulturvermittlung zwischen der Sowjetunion und Deutschland. Friedrich Hitzer lebte in der Nähe von München als freischaffender Autor mit zahlreichen wissenschaftlichen, essayistischen und belletristischen Veröffentlichungen und als Übersetzer namhafter russischer Autoren. 2007 verstarb Friedrich Hitzer.
Riassunto
Eine rätselhafte Erscheinung bringt die Menschen rund um den Erdball in Aufruhr: Auf der Stirn schwangerer Frauen taucht ein Zeichen auf - ein Zeichen des Kindes, das auf verstörende Weise mitteilt, es wolle in diese Welt voller Grauen nicht geboren werden. Ratlosigkeit, ja Panik ergreift die Menschen angesichts des unbeherrschbaren Phänomens.
Schon immer hat Aitmatow mit seinen Romanen Erwartungen durchkreuzt, neue Grenzen gesucht.
Das Kassandramal
ist seine schonungslose Ansicht über die Zustände der Welt in der jüngsten Epoche. Die Antwort auf die bedrängende Frage nach der Gefährung aller Gattungen und Lebensgrundlagen wird hier in uns selbst, in der Tiefe der ureigensten Verantwortung gesucht.
Prefazione
Eine rätselhafte Erscheinung bringt die Menschheit in Aufruhr. »Mein persönliches Echo auf die Zeit nach der Perestroika.«
Testo aggiuntivo
»Tschingis Aitmatow, weltberühmter kirgisischer Autor, hat mit ›Das Kassandramal‹ einen neuen Roman vorgelegt, der ihn auf der Höhe seiner überragenden Erzählkunst zeigt.«
Relazione
»Hier hat einer die ungeweinten und verdrängten Tränen in Prosa, in Erzählkunst, gegossen. Dazu gehört Mut und Tiefsicht.« Zeitschrift Info 3