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Politische Repräsentation schwacher Interessen

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Das Buch behandelt die Chancen einer politischen Repräsentation solcher Interessen, die gemeinhin als schwach gelten, die Interessen der Allgemeinheit und sozial randständiger Gruppen. Dabei geht es zum einen um die Bedingungen der Selbstorganisation der Interessen und zum anderen um die mittelbare Repräsentation durch etablierte Institutionen wie Wohlfahrtsverbände und Parteien.
In der politischen Interessenvermittlung sind randständige Gesellschaftsgruppen und Anliegen der Allgemeinheit gegenüber den beruflichen Statusgruppen strukturell benachteiligt. Gleichwohl werden die schwachen Interessen politisch nicht völlig marginalisiert, sondern erweisen sich punktuell durchaus als organisations- und konfliktfähig. Das Buch geht zum einen der Frage nach, wie die Existenz von Organisationen, die solche Interessen repräsentieren, theoretisch zu erklären ist, welche politischen Einflußpotentiale diese Organisationen entfalten können und welche Argumentationsmuster für die Rechtfertigung ihrer Ansprüche zur Verfügung stehen. Zum anderen werden in nationaler und internationaler Perspektive die Chancen einer stellvertretenden Artikulation und Repräsentation schwacher Interessen durch etablierte Großverbände, Parteien und Parlamente ausgelotet.

Sommario

Die politische Repräsentation schwacher Interessen: Anmerkungen zum Stand und zu den Perspektiven der Forschung.- Soziale Marginalität und kollektives Handeln. Bausteine einer Theorie schwacher Interessen.- Probleme, Bedingungen und Strategien der Organisation moralischer Forderungen. Elemente einer Theorie der Repräsentation allgemeiner sowie advokatorisch verfochtener Interessen.- Argumentationsmacht und Rechtfertigungsfähigkeit schwacher Interessen.- Politisch repräsentiert oder ausgegrenzt? Pflegebedürftige ältere Menschen und die organisierten Interessen.- Politikpotentiale Arbeitsloser. Sozialpolitisches Objekt oder Subjekt eigener Interessen?.- Option für die Armen oder gegen die Armut? Die Kirchen als Handlungsträger sozialer Interessen.- Das Honorar der Advokaten. Der Wandel der Wohlfahrtsverbände zwischen Interessenvertretung und Dienstleistungsproduktion.- Kontinuität und Wandel in der Landschaft der Frauenverbände und Faktoren ihrer politischen Schwäche.- Schwache Interessen und hohe Reputation. Die Legitimierung moralischer Forderungen und die Mobilisierung für Menschen- und Bürgerrechte.- "Greenpeace" als politischer Akteur.- Die Starken und die Schwachen - ein kompliziertes Verhältnis. Erfahrungen aus Interessenvermittlungsprozessen in Frankreich.- Die Vereinigten Staaten im Zeitalter des Postmaterialismus.- Autorinnen und Autoren.

Info autore

Dr. Ulrich Willems ist Politikwissenschaftler an der Universität Hamburg.

Prof. Dr. Thomas v. Winter ist Mitarbeiter der Verwaltung des Deutschen Bundestages (Sekretariat des Ausschusses für Gesundheit) und außerplanmäßiger Professor für Politikwissenschaft an der Universität Potsdam.

Riassunto

Das Buch behandelt die Chancen einer politischen Repräsentation solcher Interessen, die gemeinhin als schwach gelten, die Interessen der Allgemeinheit und sozial randständiger Gruppen. Dabei geht es zum einen um die Bedingungen der Selbstorganisation der Interessen und zum anderen um die mittelbare Repräsentation durch etablierte Institutionen wie Wohlfahrtsverbände und Parteien.


In der politischen Interessenvermittlung sind randständige Gesellschaftsgruppen und Anliegen der Allgemeinheit gegenüber den beruflichen Statusgruppen strukturell benachteiligt. Gleichwohl werden die schwachen Interessen politisch nicht völlig marginalisiert, sondern erweisen sich punktuell durchaus als organisations- und konfliktfähig. Das Buch geht zum einen der Frage nach, wie die Existenz von Organisationen, die solche Interessen repräsentieren, theoretisch zu erklären ist, welche politischen Einflußpotentiale diese Organisationen entfalten können und welche Argumentationsmuster für die Rechtfertigung ihrer Ansprüche zur Verfügung stehen. Zum anderen werden in nationaler und internationaler Perspektive die Chancen einer stellvertretenden Artikulation und Repräsentation schwacher Interessen durch etablierte Großverbände, Parteien und Parlamente ausgelotet.

Dettagli sul prodotto

Autori Thomas von Winter
Con la collaborazione di Ulric Willems (Editore), Ulrich Willems (Editore), Winter (Editore), Winter (Editore), Thomas Winter (Editore), Thomas von Winter (Editore)
Editore VS Verlag für Sozialwissenschaften
 
Lingue Tedesco
Formato Tascabile
Pubblicazione 01.01.2000
 
EAN 9783810021922
ISBN 978-3-8100-2192-2
Pagine 347
Dimensioni 148 mm x 210 mm x 18 mm
Peso 498 g
Illustrazioni 347 S. 7 Abb.
Categorie Scienze sociali, diritto, economia > Scienze politiche

Konflikt, Parlament, C, Political Science, Parteien, Randgruppen, Wohlfahrtsverbände, Political Science and International Studies, Parlamente, politische Repräsentation, Nichtregierungsorganisationen (NGOs), Randgruppen, soziale

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