Fr. 29.50

Rationalität - Philosophische Beiträge. Herausgegeben von Herbert Schnädelbach

Tedesco · Tascabile

Spedizione di solito entro 1 a 3 giorni lavorativi

Descrizione

Ulteriori informazioni

Trotz gemeinsamer Wortgeschichte fällt es heute schwer, in der 'Theorie der Rationalität' die alte Philosophie der Vernunft wiederzuerkennen. Während in der neuzeitlichen Philosophie von Descartes bis Hegel die Vernunft als Medium, Organon und Gegenstand der Philosophie schlechthin galt, muß eine Theorie der Rationalität heute auf handlungstheoretische, kulturanthropologische und wissenschaftstheoretische Diskussionen reagieren, die nicht im Kernbereich der Philosophie stattfanden. Eine entscheidende Rolle spielte dabei die wissenschaftshistorische Erfahrung, wie wenig »rational« die Wissenschaftsentwicklung selbst zu verlaufen pflegt; sie stellte den Rationalitätsanspruch der Wissenschaft insgesamt in Frage.
In diesem Kontext einer Krise des abendländischen Fundamentalrationalismus stehen die Beiträge des vorliegenden Bandes. Im ersten Teil geht es darum, durch eine innere Differenzierung des Vernunftbegriffs nach Rationalitätstypen die globale Kritik an der »instrumentellen Vernunft« bzw. der »Vernunft als Herrschaftsmittel« zurückzuweisen und die Vernunftkritik im Bereich der Vernunft selbst anzusiedeln. Im zweiten Teil wird die Diskussion um Rekonstruktion und Begründung von Wissenschaft fortgeführt. Die Autoren des dritten Teils fragen danach, wie sich in einer von Zweckrationalität dominierten Kultur eine weitgehende Handlungsrationalität rational begründen läßt. In der Kontroverse zwischen Bubner und Habermas geht es schließlich darum, ob sich universell anwendbare Kriterien für die Rationalität oder Irrationalität historischer Lebensformen angeben lassen.

Sommario

Schnädelbach, Herbert: Einleitung. Apel, Karl-Otto: Das Problem einer philosophischen Theorie der Rationalitätstypen. Acham, Karl: Über einige Rationalitätskonzeptionen in den Sozialwissenschaften. S dem Begründungsstreit. Höffe, Otfried: Sittlichkeit als Rationalität des Handelns?. Schwemmer, Oswald: Aspekte der Handlungsrationalität. Überlegungen zur historischen und dialogischen Struktur unseres Handelns. Bubner, Rüdiger: Rationalität, Lebensform und Geschichte. Habermas, Jürgen: Über Moralität und Sittlichkeit - Was macht eine Lebensform >rational'?. .

Info autore

Herbert Schnädelbach, geb. 1936 , promoviert bei Th.W.Adorno mit einer Dissertation über Hegel, Habilitation 1970, emeritiert 2002, lehrte Philosophie u.a. in Hamburg und in Berlin. Arbeitsschwerpunkte: Vernunft und Rationalität. Ehemaliger Präsident der Allgemeinen Gesellschaft für Philosophie in Deutschland. Zahlreiche Buchveröffentlichungen.

Riassunto

Trotz gemeinsamer Wortgeschichte fällt es heute schwer, in der ›Theorie der Rationalität‹ die alte Philosophie der Vernunft wiederzuerkennen. Während in der neuzeitlichen Philosophie von Descartes bis Hegel die Vernunft als Medium, Organon und Gegenstand der Philosophie schlechthin galt, muß eine Theorie der Rationalität heute auf handlungstheoretische, kulturanthropologische und wissenschaftstheoretische Diskussionen reagieren, die nicht im Kernbereich der Philosophie stattfanden. Eine entscheidende Rolle spielte dabei die wissenschaftshistorische Erfahrung, wie wenig »rational« die Wissenschaftsentwicklung selbst zu verlaufen pflegt; sie stellte den Rationalitätsanspruch der Wissenschaft insgesamt in Frage.
In diesem Kontext einer Krise des abendländischen Fundamentalrationalismus stehen die Beiträge des vorliegenden Bandes. Im ersten Teil geht es darum, durch eine innere Differenzierung des Vernunftbegriffs nach Rationalitätstypen die globale Kritik an der »instrumentellen Vernunft« bzw. der »Vernunft als Herrschaftsmittel« zurückzuweisen und die Vernunftkritik im Bereich der Vernunft selbst anzusiedeln. Im zweiten Teil wird die Diskussion um Rekonstruktion und Begründung von Wissenschaft fortgeführt. Die Autoren des dritten Teils fragen danach, wie sich in einer von Zweckrationalität dominierten Kultur eine weitgehende Handlungsrationalität rational begründen läßt. In der Kontroverse zwischen Bubner und Habermas geht es schließlich darum, ob sich universell anwendbare Kriterien für die Rationalität oder Irrationalität historischer Lebensformen angeben lassen.

Dettagli sul prodotto

Con la collaborazione di Herber Schnädelbach (Editore), Herbert Schnädelbach (Editore)
Editore Suhrkamp
 
Lingue Tedesco
Formato Tascabile
Pubblicazione 01.01.1984
 
EAN 9783518280492
ISBN 978-3-518-28049-2
Pagine 238
Dimensioni 108 mm x 177 mm x 15 mm
Peso 220 g
Serie suhrkamp taschenbuch wissenschaft
Suhrkamp Taschenbücher Wissenschaft
suhrkamp taschenbuch wissenschaft
Suhrkamp Taschenbücher Wissenschaft
Categorie Scienze umane, arte, musica > Scienze umane, tematiche generali

Soziologie, Philosophie, Vernunft, Kulturanthropologie, Interdisziplinäre Studien, Rationalität, Aufsatzsammlung, Handlungstheorie, Philosophische Traditionen und Denkschulen

Recensioni dei clienti

Per questo articolo non c'è ancora nessuna recensione. Scrivi la prima recensione e aiuta gli altri utenti a scegliere.

Scrivi una recensione

Top o flop? Scrivi la tua recensione.

Per i messaggi a CeDe.ch si prega di utilizzare il modulo di contatto.

I campi contrassegnati da * sono obbligatori.

Inviando questo modulo si accetta la nostra dichiarazione protezione dati.