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Organisation und Akzeptanz - Eine empirische Analyse der IG Metall im Transformationsprozeß Ostdeutschlands

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Die Vertretung und Artikulation von Interessen sind wesentliche Bestandteile der politischen Willensbildung pluralistischer Demokratien. Besondere Auf merksamkeit und Verantwortung kommt dabei in der Bundesrepublik Deutsch land den Tarifparteien, d. h. den Arbeitgeberverbanden und Gewerkschaften zu. Ihre Reputation als verlaBliche gesellschaftspolitische Akteure hangt dabei nicht nur von der Seriositat und Effizienz der von ihnen vertretenen Politik ab, sondern in gleichem AusmaB von der Akzeptanz durch ihre eigenen Mitglieder. Verbandsaustritte bei den Arbeitgebern und Mitgliederriickgange bei den Ge werkschaften sind keineswegs nur erfreuliche Nachrichten fur die jeweilige Ge genseite: sie sind nicht nur Indikatoren zunehmender Organisationssschwache, sondern auch - aufgrund des interdependenten Verhaltnisses beider Verbande ernstzunehmende Signale tiber den potentiellen internen EinfluBverlust der fUr eine Verhandlung notwendigen Gegenseite. Die innerorganisatorischen Kon troversen, die durch die jtingsten Tarifabschliisse und deren Modalitaten oder urn die Zukunft des Flachentarifvertrags entbrannten, zeigen, daB derlei Konse quenzen nieht allzu dramatisch tiberzeichnet sind. Halt man sieh zudem die stetig abnehmende Zahl von Gewerkschaftsmitgliedern vor Augen, wird auch hier der Zustand des organisierten Konfliktpotentials auf Arbeitnehmerseite deutlich. Hier setzt die vorliegende Studie an: sie macht sich die Uberprtifung der Akzeptanz der IG Metall in Sachsen aus Sicht ihrer Mitglieder zur Auf gabe. Interessen k6nnen zumeist schnell formuliert, lange diskutiert, aber nur selten im vollen Umfang realisiert werden. Die Entstehung der hier vorliegen den Studie stellt insoweit eine Ausnahme von derlei Alltagserfahrungen dar. Denn nur selten wird zunachst euphorisch anmutenden Forschungsinitiativen von den Objekten ihrer wissenschaftlichen Begierde sofortige Sympathie und ebenso brennende Aufmerksamkeit entgegengebracht.

Sommario

1 Theoretische Entwicklungslinien.- 1.1 Innerorganisatorische Demokratie oder Oligarchie?.- 1.2 Bedeutungswandel der gewerkschaftlichen Partizipation.- 1.3 Partizipation und/oder Integration? Zwei Logiken kollektiven Handelns.- 1.4 Gewerkschaftliche Demokratie oder Dienstleistung?.- 1.5 Ein Analysemodell individueller Organisationsakzeptanz.- 1.6 Analytische Implikationen und Konsequenzen einer empirischen Explorativstudie in den neuen Bundesländern.- Kapitel: 2 Forschungsstand der empirisch-analytischen Verbände- und Gewerkschaftsforschung, Kontext und Ziel der IG-Metall Mitgliederbefragung.- 2.1 Forschungsstand.- 2.2 Ausgangsperspektiven und Ziel der IGM-Mitgliederbefragung.- 2.3 Kontextueller Rahmen: Bedingungen des Organisationsaufbaus gesamtdeutscher Organisationsstrukturen.- 2.4 Bedingungen des Organisationsaufbaus des IGM-Bezirks Dresden.- 2.5 Mitgliederwirksam? Streik und Tarifauseinandersetzung im Bezirk Dresden (Februar bis Mai 1993).- 3: Methodische Anlage der Studie.- 3.1 Methode, Instrumente und Ausschöpfung der Erhebung.- 4 Sozialstruktur und Beitrittsmotive.- 4.1 Sozialstrukturelle Merkmale.- 4.2 Sozio-ökonomische Merkmale.- 4.3 Beitrittsmotive.- 4.4 Beitrittsmotive vor 1989 und nach 1990:Eine erste Zwischenbilanz.- 5: Mitgliederinteressen und Organisationsziele: Bedeutung und Performanz zentraler gewerkschaftlicher Politikfelder.- 5.1 Mitgliederinteressen.- 5.2 Mitglieder: Performanz wichtiger Aufgaben.- 5.3 Zwischenrésumé.- 5.4 Funktionäre: Bedeutungszuweisungen.- 5.5 Funktionäre: Performanz wichtiger Aufgaben.- 5.6 Résumé: Mitgliederinteressen und Organisationsziele.- 6: Das Partizipationsangebot der Organisation: Potentiale und Akzeptanz.- 6.1 Organisationsbindung.- 6.2 Informationsverhalten und Akzeptanz des Publikationsangebots der IGM.-6.3 Politisches Interesse, ideologische Orientierung und Mitgliedschaft in Parteien.- 6.4 Teilnahme an betrieblichen und überbetrieblichen Partizipationsangeboten.- 6.5 Repräsentative Qualität des Willensbildungsprozesses.- 6.6 Subjektive politische Kompetenz und die Perzeption der Akteure.- 6.7 Résumé.- 7: Integrationsinstrument Streik?.- 7.1 Organisationsbindung.- 7.2 Partizipationsneigungen.- 7.3 Perzeption gewerkschaftlicher Politikperformanz.- 8: Schlußbetrachtung.- 9: Literaturverzeichnis.

Info autore

Bernhard Boll ist wissenschaftlicher Assistent am Institut für Poliktikwissenschaft der Universität Halle.

Dettagli sul prodotto

Autori Bernhard Boll
Editore VS Verlag für Sozialwissenschaften
 
Lingue Tedesco
Formato Tascabile
Pubblicazione 26.05.2014
 
EAN 9783810017741
ISBN 978-3-8100-1774-1
Pagine 320
Peso 462 g
Illustrazioni 320 S.
Categorie Guide e manuali > Diritto, professione, finanze
Scienze sociali, diritto, economia > Scienze sociali, tematiche generali

Soziologie, Integration, Zukunft, Sozialstruktur, Partizipation, Struktur, Verstehen, C, Politik, Organisation, Transformation, Sociology, Society, Parteien, Verband, Social Sciences, Social Sciences, general

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