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Was treibt die Gesellschaft auseinander? - Bundesrepublik Deutschland: Auf dem Weg von der Konsens- zur Konfliktgesellschaft

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Die Bundesrepublik befindet sich Ende dieses Jahrhunderts in einer elementaren Identitätskrise, die die Gesellschaft vor eine ihrer schwersten Zerreißproben stellt. Bisher dominierende kulturelle, religiöse und familiale Orientierungsmaßstäbe sind ins Wanken geraten, das Mißtrauen in die Funktionsfähigkeit der Demokratie nimmt stetig zu, Zukunftsangst macht sich in immer stärkerem Maße breit. Der rasante soziale Wandel in den letzten Jahren - stichwortartig lassen sich hier die Wiedervereinigung, der Zusammenbruch des politischen Systems im Osten, die Globalisierung von Kapital und Kommunikation, die Massenarbeitslosigkeit sowie die kulturellen, religiösen und ethnischen Auseinandersetzungen anführen - hat zu einer grundlegenden Verunsicherung und Ratlosigkeit geführt, die alle Bereiche der Gesellschaft durchdringen und deren individuell wie kollektiv zerstörerische Folgen bislang kaum wahrgenommen wurden.
Was treibt die Gesellschaft auseinander? Ist der erste Band der Bestandsaufnahme Bundesrepublik Deutschland: Auf dem Weg von der Konsens- zur Konfliktgesellschaft. In ihm wird der Frage nachgegangen, welche spezifischen Entwicklungen in dieser Republik die Desintegration verstärken und die Möglichkeiten politischer Gestaltung gefährden. Die Beiträge dieses Sammelbandes reichen von der kritischen Sichtung der klassischen Anomietheorie über die Analyse der strukturellen Zusammenhänge, der Auflösungstendenzen in allen wichtigen Lebensbereichen bis zu den individuellen Reaktionen, ihren unterschiedlichen Intensitäten in Ost- und Westdeutschland und den ethnisch-kulturellen Konflikten.
Der zweite Band beschäftigt sich unter dem Titel Was hält die Gesellschaft zusammen? (es 2034) mit der Frage, welche »Bindekräfte« in unserer hochgradig individualisierten, ethnisch-kulturell vielfältigen Gesellschaft wirken.

Sommario

Heitmeyer, Wilhelm: Auf dem Weg in eine desintegrierte Gesellschaft. Bohle, Hans Hartwig: _. Heitmeyer, Wilhelm: _. Kühnel, Wolfgang: _. Sander, Uwe: Anomie in der modernen Gesellschaft: Bestandsaufnahme und Kritik eines klassischen Ansatzes soziologischer Analyse. Dörre, Klaus: Modernisierung der Ökonomie - Ethnisierung der Arbeit: Ein Versuch über Arbeitsteilung, Anomie und deren Bedeutung für interkulturelle Konflikte. Bohle, Hans Harwig: Armut trotz Wohlstand. Hennig, Eike: Demokratieunzufriedenheit und Systemgefährdung. Sander, Uwe: _. Meister, Dorothee M.: Medien und Anomie. Zum relationalen Charakter von Medien in modernen Gesellschaften. Keim, Karl-Dieter: Vom Zerfall des Urbanen. Peuckert, Rüdiger: Die Destabilisierung der Familie. Holtappels, Heinz Günter: _. Hornberg, Sabine: Schulische Desorganisation und Devianz. Lüdtke, Hartmut: Entgrenzung und Kontrollverlust in Freiheit und Konsum. Barz, Heiner: Dramatisierung oder Suspendierung der Sinnfrage?. Anomietendenzen im Bereich Religion/Kirche. Friedrichs, Jürgen: Normenpluralität und abweichendes Verhalten. Eine theoretische und empirische Analyse. Albrecht, Günter: Anomie oder Hysterie - oder beides?. Die bundesrepublikanische Gesellschaft und ihre Kriminalitätsentwicklung. Glatzer, Wolfgang: _. Bös, Mathias: Anomietendenzen im Transformationsprozeß - Analysen mit dem Wohlfahrtssurveys. Kühnel, Wolfgang: Integrationsprobleme im gesellschaftlichen Strukturwandel Ostdeutschlands. Heitmeyer, Wilhelm: Gesellschaftliche Integration, Anomie und ethnisch-kulturelle Konflikte.

Info autore

Dr. Wilhelm Heitmeyer ist Professor an der Universität Bielefeld und Leiter des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung.

Riassunto

Die Bundesrepublik befindet sich Ende dieses Jahrhunderts in einer elementaren Identitätskrise, die die Gesellschaft vor eine ihrer schwersten Zerreißproben stellt. Bisher dominierende kulturelle, religiöse und familiale Orientierungsmaßstäbe sind ins Wanken geraten, das Mißtrauen in die Funktionsfähigkeit der Demokratie nimmt stetig zu, Zukunftsangst macht sich in immer stärkerem Maße breit. Der rasante soziale Wandel in den letzten Jahren – stichwortartig lassen sich hier die Wiedervereinigung, der Zusammenbruch des politischen Systems im Osten, die Globalisierung von Kapital und Kommunikation, die Massenarbeitslosigkeit sowie die kulturellen, religiösen und ethnischen Auseinandersetzungen anführen – hat zu einer grundlegenden Verunsicherung und Ratlosigkeit geführt, die alle Bereiche der Gesellschaft durchdringen und deren individuell wie kollektiv zerstörerische Folgen bislang kaum wahrgenommen wurden.
Was treibt die Gesellschaft auseinander?
Ist der erste Band der Bestandsaufnahme
Bundesrepublik Deutschland: Auf dem Weg von der Konsens- zur Konfliktgesellschaft
. In ihm wird der Frage nachgegangen, welche spezifischen Entwicklungen in dieser Republik die Desintegration verstärken und die Möglichkeiten politischer Gestaltung gefährden. Die Beiträge dieses Sammelbandes reichen von der kritischen Sichtung der klassischen Anomietheorie über die Analyse der strukturellen Zusammenhänge, der Auflösungstendenzen in allen wichtigen Lebensbereichen bis zu den individuellen Reaktionen, ihren unterschiedlichen Intensitäten in Ost- und Westdeutschland und den ethnisch-kulturellen Konflikten.


Der zweite Band beschäftigt sich unter dem Titel
Was hält die Gesellschaft zusammen?
(es 2034) mit der Frage, welche »Bindekräfte« in unserer hochgradig individualisierten, ethnisch-kulturell vielfältigen Gesellschaft wirken.

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