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Unsere "nationale" Kunst - Studien zur Geschichte der Kunstgeschichte

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Die Essays einer der führenden tschechischen kunsthistorischen Mediävistinnen analysieren diskursive Strategien der Forschungsliteratur über mittelalterliche Kunst in der heutigen Tschechischen Republik respektive der früheren Tschechoslowakei und zeigen, wie diese Forschung an der Konstruktion des modernen tschechischen Nationalbewusstseins beteiligt war. In diesem Prozess war eine Konfrontation mit der deutschsprachigen Kunstgeschichte unvermeidlich. Das Buch erhellt, welch große Anteile der vermeintlichen "wissenschaftlichen Objektivität" und des Ansatzes der Mittelalter-Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts in Mitteleuropa tatsächlich tief von nationalistischen Stereotypen durchdrungen waren.

Info autore

Prof. Milena Bartovlá, geboren in Prag 1958, studierte Kunstgeschichte an der Karlsuniversität in Prag; zeitgleich 1983-91 und 1996-97 Kurautorin der Abteilung Alte Meister der Nationalgalerie Prag. Dissertation 1993 zum Problem der sog. "Byantinismen" in der böhmischen gotischen Malerei. 1998 Dozentin und 2005 Professorin für Kunstgeschichte des Mittelalters an der Masaryk-Universität Brünn. 2009/10 Vertretungsprofessur an der Humboldt-Universität Berlin, seit 2010 Professorin an der Akademie für Kunst, Design und Architektur in Prag. 2008 Mellon Fellow am Wissenschaftskolleg Berlin. Ihre letzten Bücher (in tschechischer Sprache): "Realpräsenz. Ein mittelalterliches Bild zwischen Ikone und virtual reality" (2012) und "Die Wahrheit siegt. Kunst und Hussitismus 1380-1490" (2015).

Riassunto

Die Essays einer der führenden tschechischen kunsthistorischen Mediävistinnen analysieren diskursive Strategien der Forschungsliteratur über mittelalterliche Kunst in der heutigen Tschechischen Republik respektive der früheren Tschechoslowakei und zeigen, wie diese Forschung an der Konstruktion des modernen tschechischen Nationalbewusstseins beteiligt war. In diesem Prozess war eine Konfrontation mit der deutschsprachigen Kunstgeschichte unvermeidlich. Das Buch erhellt, welch große Anteile der vermeintlichen "wissenschaftlichen Objektivität" und des Ansatzes der Mittelalter-Kunstgeschichte des 20. Jahrhunderts in Mitteleuropa tatsächlich tief von nationalistischen Stereotypen durchdrungen waren.

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