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In den Aufsätzen dieses Bandes werden die Methoden insbesondere der empirischen und der traditionalen marxistischen Literatursoziologie kritisiert. Im Gegenzug und in Auseinandersetzung mit diesen Methoden skizziert Zima ein literatursoziologisches Verfahren, das sich, semiotisch gerüstet, auf die Textstruktur einläßt, d.h. literarische Texte angemessen: als literarische, soziologisch zu verstehen sucht. Zima stützt sich dabei auf Konzepte einerseits des Formalismus und des Strukturalismus, andererseits auf die Ästhetik Th. W. Adornos.
Sommario
Bemerkungen zur gegenwärtigen Lage der Literatursoziologie
Der Doppelcharakter des Textes
Das Kunstwerk als Objekt
Eine Kritik der empirischen Literatursoziologie
Rezeption und Produktion als ideologische Begriffe
Lucien Goldmanns hegelianische Ästhetik
Eine Kritik des genetischen Strukturalismus
Literarische Produktion als gesellschaftlicher Prozeß
Soziologische Ansätze in Formalismus und Strukturalismus
Der mimetische Diskurs
Ein Versuch über Marcel Prousts Noms de pays: le nom
(Ortsnamen: Namen überhaupt)
Zur Kritik der Romansoziologie
Info autore
Peter V. Zima lehrt Literaturwissenschaft an der Universität Klagenfurt.
Riassunto
In den Aufsätzen dieses Bandes werden die Methoden insbesondere der empirischen und der traditionalen marxistischen Literatursoziologie kritisiert. Im Gegenzug und in Auseinandersetzung mit diesen Methoden skizziert Zima ein literatursoziologisches Verfahren, das sich, semiotisch gerüstet, auf die Textstruktur einläßt, d.h. literarische Texte angemessen: als literarische, soziologisch zu verstehen sucht. Zima stützt sich dabei auf Konzepte einerseits des Formalismus und des Strukturalismus, andererseits auf die Ästhetik Th. W. Adornos.