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Behandlungsgebot oder Behandlungsverzicht? Das Patientenverfügungsgesetz 2006 stärkt die Autonomie der Patienten, zugleich sollen behandelnde Ärzte klar und leicht erkennen können, welche (haftungsrechtlichen) Konsequenzen ihre praktische Umsetzung hat. Die Autoren erörtern das Spannungsverhältnis zwischen Recht und Ethik und vergleichen die neue österreichische Regelung mit der Rechtslage in anderen Ländern, wie z.B. in Deutschland und den USA.
Sommario
Aus dem Inhalt:
Vorwort.- Autorenverzeichnis.- Patientenverfügungen Rivalität oder Verbindungslinien zwischen den medizinethischen Prinzipien Patientenautonomie und Fürsorge (A. T. May).- Patientenverfügungen in der theologischen Diskussion (U. H. J. Körtner).- Die deutsche Diskussion um Sterbehilfe und das österreichische Patientenverfügungs-Gesetz (O. Tolmein).- Nicht verbindlich und dennoch beachtlich. Das österreichische Patientenverfügungs-Gesetz 2006 im Lichte der amerikanischen Rechtsentwicklung (E. Bernat).- Das Patientenverfügungs-Gesetz Historie und Ausgangslage (G. Aigner).- Grundzüge und Zielsetzungen des Patientenverfügungs-Gesetzes (M. Kletecka-Pulker).- Das neue Patientenverfügungs-Gesetz in Österreich (G. Bachinger).- Ärztliche Behandlungsentscheidung und Recht (P. Barth).- Das Patientenverfügungs-Gesetz im System der Rechtsordnung Wirkungen und Nebenwirkungen (Ch. Kopetzki).- Sozialrechtliche Aspekte des Patientenverfügungs-Gesetzes (W. Mazal).- Patientenverfügung Vorsorgevollmacht (F. Kerschner).- Das neue Patientenverfügungs-Gesetz Schadenersatzrechtliche Folgen (M. Neumayr).- Patientenverfügung und Internationales Privatrecht (H. Ofner).- Patientenverfügung aus der Sicht der anwaltlichen Praxis (P. Kunz).- Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung in der notariellen Beratungspraxis (M. Lunzer).- Patientenverfügung aus ärztlicher Sicht (H. Watzke).- Patientenverfügung und ärztliche Aufklärung (R. Wagner-Kreimer).- Patientenverfügungen Ein Diskussionsbeitrag aus palliativmedizinischer Sicht (A. Henry).- Patientenverfügungen im Gesamtkonzept der Hospiz- und Palliativarbeit (H. Teuschl).- Anhang: Patientenverfügungs-Gesetz und Materialien.
Info autore
O. Univ.-Prof. Dr. Ulrich H. J. Körtner, Jahrgang 1957. Seit 1992 Ordinarius und Vorstand des Instituts für Systematische Theologie an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien; Vorstand des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin der Universität Wien; Mitglied mehrerer Ethikkommissionen, darunter der Bioethikkommission des österreichischen Bundeskanzlers und der World Commission on the Ethics of Scientific Knowledge and Technology (COMEST) der UNESCO.
Dr. med. Dr. Jur. Christian Kopetzki, Universitätsprofessor Medizinrecht an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien und stellvertretender Vorstand des Instituts für Ethik und Recht in der Medizin der Universität Wien.
Maria Kletecka-Pulker, Dr., Institut für Ethik und Recht in der Medizin, Universität Wien.