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»Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle, / Mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit ...« - so besinnlich geht es bei Joachim Ringelnatz zur Weihnachtszeit nicht immer zu. Mit skurrilem Witz, der Lust am Unsinn, aber auch mit melancholischer Zartheit bedichtet Ringelnatz das Fest der Liebe: die kindliche Vorfreude, den ersten Schnee, Pfannkuchen, Punsch und Zuckerschaum, Bowle und Bordelle.Hoch vergnüglich und auf ihre eigene Art auch besinnlich, stimmen die in diesem Band versammelten Gedichte und Prosatexte auf die Weihnachts- und Winterzeit ein.
Sommario
Des Jahres Feste
Herbst
Es schneit
Weihnachten
Vorfreude auf Weihnachten
Schenken
Kindergebetchen. Drittes
Wünsche
Der Weihnachtsbaum
Bist du nie durch verschneite Nächte gegangen
Draußen und Drinnen
Weihnacht zur See
Am Weihnachtsabend
Kuttel Daddeldu und die Kinder
Einsiedlers Heiliger Abend
Wenn wir im Mildsein
Helfen
Zu einem Geschenk
Heimweh?
Die Weihnachtsfeier des Seemanns Kuttel Daddeldu
Draußen schneit's
Ich ward beschenkt für ein Gedicht
Alles, was ich in schlichten Feierstunden
Traurig geworden
Schnee
Ruf zum Sport
Silvester (Daß bald das neue Jahr beginnt)
Was würden Sie tun, wenn Sie das neue Jahr regieren könnten?
Silvester (Es gibt bei Armen und Reichen)
In der Neujahrsnacht
Silvester (Wenn der Christbaumschmuck)
Stelzebehns Silvesterfest
Flugzeug am Winterhimmel
Silvester bei den Kannibalen
Der letzte Tag vergangnen Jahrs
Der Glückwunsch
Eis-Hockey
Lebhafte Winterstraße
Stille Winterstraße
Neujahrsnachtfahrt
Simplicissimus-Träume. 3. Traum
Berlin, Dezember 1923
Winterflug 1929
Die neuen Fernen
Info autore
Joachim Ringelnatz, 1883 in Wurzen bei Leipzig geboren, zeigte als Hans Bötticher, der sich später Joachim Ringelnatz nannte, schon früh Spürsinn fürs Abenteuerliche und Skurrile. Nach der Schulzeit fuhr er vier Jahre lang zur See, war im Ersten Weltkrieg Kommandant eines Minensuchbootes. 1920 tauchte er in der Münchner Boheme auf und rezitierte im 'Simpl'. Dort entdeckte ihn Hans von Wolzogen für seine Berliner Kleinkunstbühne 'Schall und Rauch'. Entscheidenden Erfolg errang Ringelnatz mit den 'Turngedichten' und den Liedern vom Seemann 'Kuttel Daddeldu'. Als reisender Artist trug er überall seine Verse vor und wurde zu einem Klassiker des deutschen Humors. 1933 Auftrittsverbot und Beschlagnahme seiner Bücher. Völlig mittellos geworden, starb er 1934.
Riassunto
»Liebeläutend zieht durch Kerzenhelle, / Mild, wie Wälderduft, die Weihnachtszeit …« – so besinnlich geht es bei Joachim Ringelnatz zur Weihnachtszeit nicht immer zu. Mit skurrilem Witz, der Lust am Unsinn, aber auch mit melancholischer Zartheit bedichtet Ringelnatz das Fest der Liebe: die kindliche Vorfreude, den ersten Schnee, Pfannkuchen, Punsch und Zuckerschaum, Bowle und Bordelle.
Hoch vergnüglich und auf ihre eigene Art auch besinnlich, stimmen die in diesem Band versammelten Gedichte und Prosatexte auf die Weihnachts- und Winterzeit ein.