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Seit dreißig Jahren lebt Norman Manea im Exil. Der Autor aus Rumänien ist ein großer Zeitzeuge von faschistischer und kommunistischer Diktatur. "Die Sprache ist die Plazenta des Schriftstellers, dieses Exilanten par excellence", sagt Manea. Die Widersprüche eines Lebens zwischen Ost und West und die Frage nach der jüdischen Identität hat er nicht nur in seinem literarischen Werk behandelt, er hat sie auch fortlaufend essayistisch kommentiert. Am Beispiel seiner eigenen Erfahrungen und der Auseinandersetzung mit Werken anderer Autoren beschreibt er den Zusammenhang von Exil, Sprache und Schreiben.
Info autore
Norman Manea, 1936 in der Bukowina (im heutigen Rumänien) geboren, wurde 1941 mit seiner Familie deportiert. Er überlebte das Lager und war ab 1974 freier Schriftsteller in Bukarest. Seit 1986 lebt er in New York. 2011 wurde Norman Manea als "ein bedeutender Vertreter der aufgeklärten literarischen Moderne" mit dem "Nelly-Sachs-Preis" der Stadt Dortmund ausgezeichnet.
Eva Ruth Wemme, 1973 in Paderborn geboren, studierte in Köln, Berlin und Bukarest. Sie war Dramaturgin am Schauspielhaus Chemnitz und ist nun als Lektorin, Autorin und Übersetzerin tätig, sie übersetzte u. a. Mircea Cartarescu, Nora Iuga und Ioana Nicolaie aus dem Rumänischem. Als Autorin erhielt sie 2010 das Stipendium der Autorenwerkstatt des Literarischen Colloquiums Berlin sowie das Alfred-Döblin-Stipendium. Sie lebt in Berlin und ist Sprach- und Kulturmittlerin für Neuankömmlinge aus Rumänien.
Georg Aescht, geboren 1953 im rumänischen Siebenbürgen, studierte Germanistik in Klausenburg / Cluj. Er ist als Publizist und Herausgeber rumänischer und rumäniendeutscher Literatur tätig, seit 1991 Redakteur der Kulturpolitischen Korrespondenz und übersetzt aus dem Rumänischen u.a. Gellu Naum, Andrei Ple u und Filip Florian.
Riassunto
Seit dreißig Jahren lebt Norman Manea im Exil. Der Autor aus Rumänien ist ein großer Zeitzeuge von faschistischer und kommunistischer Diktatur. „Die Sprache ist die Plazenta des Schriftstellers, dieses Exilanten par excellence“, sagt Manea. Die Widersprüche eines Lebens zwischen Ost und West und die Frage nach der jüdischen Identität hat er nicht nur in seinem literarischen Werk behandelt, er hat sie auch fortlaufend essayistisch kommentiert. Am Beispiel seiner eigenen Erfahrungen und der Auseinandersetzung mit Werken anderer Autoren beschreibt er den Zusammenhang von Exil, Sprache und Schreiben.
Prefazione
Norman Manea über den Zusammenhang von Exil, Sprache und Schreiben. Zu lesen wie eine intellektuelle Autobiographie.
Testo aggiuntivo
"Norman Manea, ein Denker, der die Geschichte des 20. Jahrhunderts mit den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts verbindet." Mara Delius, Literarische Welt, 14.11.15
"Eine hochaktuelle Essay-Sammlung des großen rumänischen Autors Norman Manea." Stefan Brändle, Frankfurter Rundschau, 04.11.15
„Das Buch der Stunde: Norman Maneas kluger Essayband… Die Essays sind auch deshalb so packend, weil sie Reflexion und Porträt perfekt kombinieren.“ Ina Hartwig, Süddeutsche Zeitung, 26.10.15
Relazione
"Norman Manea, ein Denker, der die Geschichte des 20. Jahrhunderts mit den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts verbindet." Mara Delius, Literarische Welt, 14.11.15 "Eine hochaktuelle Essay-Sammlung des großen rumänischen Autors Norman Manea." Stefan Brändle, Frankfurter Rundschau, 04.11.15 "Das Buch der Stunde: Norman Maneas kluger Essayband... Die Essays sind auch deshalb so packend, weil sie Reflexion und Porträt perfekt kombinieren." Ina Hartwig, Süddeutsche Zeitung, 26.10.15