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Una gente di lingua, di memorie e di cor - Italienische Literatur und schwierige nationale Einheit von Machiavelli bis Wu Ming

Tedesco · Copertina rigida

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Der Weg Italiens zum Nationalstaat war nicht leicht: Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts war Italien ein allenfalls geographischer und kultureller Begriff und stand quer zur durch den Wiener Kongress 1815/1818 fixierten Ordnung Europas. Italien trug auch nach 1861 schwer daran, eine die sozialen, wirtschaftlichen, geographischen und kulturellen Gegensätze überbrückende nationale Identität auszubilden. Daher wird die prekäre Einheit Italiens gerne mit der durchaus konfliktreichen, aber doch auch produktiven Vielfalt der italienischen Gesellschaft und Kultur konfrontiert: Die Dichotomie Italia unità und le unità d'Italia , Einheit und Vielfalt, prägen Selbstbild und kulturelle Diskurse Italiens bis heute. Sie bringt auch in der italienischen Literatur eine Vielzahl von Strategien hervor, dieser Dichotomie Herr zu werden, sei es im trotzigen Ausschreiben von Provinzialismen oder ihrer ethnographischen Erforschung, sei es in der Schaffung von nationalen Mythen von Garibaldi bis zur Resistenza, sei es in der ironischen Analyse der Lügen italienischer Nationenbildung. Diesen Strategien widmen sich die Beiträge dieses Bandes und beschreiben so einen weiten Bogen von Machiavelli und dem komischen Epos des Barock über Ugo Foscolo, Manzoni und D'Annunzio bis zum Neorealismus, zu Tomasi di Lampedusa und der italienischen Romanliteratur der Gegenwart.

Info autore

Michael Schwarze, geb. 1965. Studium der Romanischen Philologie und der Geschichte in Konstanz, Rouen und Köln. Seit 1997 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Romanische Literaturwissenschaft an der Katholischen Universität Eichstätt

Riassunto

Der Weg Italiens zum Nationalstaat war nicht leicht: Bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts war „Italien“ ein allenfalls geographischer und kultureller Begriff und stand quer zur durch den Wiener Kongress 1815/1818 fixierten Ordnung Europas. Italien trug auch nach 1861 schwer daran, eine die sozialen, wirtschaftlichen, geographischen und kulturellen Gegensätze überbrückende nationale Identität auszubilden.

Daher wird die prekäre Einheit Italiens gerne mit der durchaus konfliktreichen, aber doch auch produktiven Vielfalt der italienischen Gesellschaft und Kultur konfrontiert: Die Dichotomie „Italia unità“ und „le unità d’Italia“, Einheit und Vielfalt, prägen Selbstbild und kulturelle Diskurse Italiens bis heute. Sie bringt auch in der italienischen Literatur eine Vielzahl von Strategien hervor, dieser Dichotomie Herr zu werden, sei es im trotzigen Ausschreiben von Provinzialismen oder ihrer ethnographischen Erforschung, sei es in der Schaffung von nationalen Mythen von Garibaldi bis zur Resistenza, sei es in der ironischen Analyse der Lügen italienischer Nationenbildung.

Diesen Strategien widmen sich die Beiträge dieses Bandes und beschreiben so einen weiten Bogen von Machiavelli und dem komischen Epos des Barock über Ugo Foscolo, Manzoni und D'Annunzio bis zum Neorealismus, zu Tomasi di Lampedusa und der italienischen Romanliteratur der Gegenwart.

Dettagli sul prodotto

Con la collaborazione di Mar Föcking (Editore), Marc Föcking (Editore), Schwarze (Editore), Schwarze (Editore), Michael Schwarze (Editore)
Editore Universitätsverlag Winter
 
Lingue Tedesco
Formato Copertina rigida
Pubblicazione 01.04.2015
 
EAN 9783825363994
ISBN 978-3-8253-6399-4
Pagine 204
Dimensioni 174 mm x 252 mm x 15 mm
Peso 503 g
Illustrazioni m. 8 Abb.
Serie Studia Romanica
Studia Romanica
Categorie Scienze umane, arte, musica > Scienze linguistiche e letterarie > Letteratura / linguistica romanza

Nationale Identität, Nationalstaat, Südtirol, Interkulturalität, Machiavelli, Niccolo, Resistenza, Ethnographie, Garibaldi, Italienische Einigung, nationale Mythen, Neorealismo, Staatswerdung, Italien /20. Jahrhundert, D´Annunzio, Gabriele, Italien /19. Jahrhundert, Buzzi, Paolo, Wu Ming, Tassoni, Alessandro, Todelli, Pier Vittorio

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