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Bisher hat die Wissenssoziologie ihre Thematik nur mit einer sehr starken Einschränkung verfolgt. Es ging ihr primär um das Wissen »der anderen«. Im Unterschied dazu geht es in den hier vorgelegten Studien immer auch um das soziologische Wissen selbst. Ihre Frage lautet, wie dieses Wissen den semantischen Haushalt der modernen Gesellschaft verändert hat. Und ihre Antwort besagt, daß es neben der Selbstbeschreibung der sozialen Systeme nun auch eine Fremdbeschreibung gibt, die aus größerer Distanz zugleich mehr Wissen und weniger Wissen anbieten kann, als in den Systemen selbst verfügbar ist.
Info autore
André Kieserling ist Professor für allgemeine Soziologie und soziologische Theorie an der Universität Bielefeld und Leiter des Akademieprojekts
Niklas Luhmann – Theorie als Passion. Wissenschaftliche Erschließung und Edition des Nachlasses
an der Universität Bielefeld.
André Kieserling ist Professor für allgemeine Soziologie und soziologische Theorie an der Universität Bielefeld und Leiter des Akademieprojekts
Niklas Luhmann – Theorie als Passion. Wissenschaftliche Erschließung und Edition des Nachlasses
an der Universität Bielefeld.
Riassunto
Bisher hat die Wissenssoziologie ihre Thematik nur mit einer sehr starken Einschränkung verfolgt. Es ging ihr primär um das Wissen »der anderen«. Im Unterschied dazu geht es in den hier vorgelegten Studien immer auch um das soziologische Wissen selbst. Ihre Frage lautet, wie dieses Wissen den semantischen Haushalt der modernen Gesellschaft verändert hat. Und ihre Antwort besagt, daß es neben der Selbstbeschreibung der sozialen Systeme nun auch eine Fremdbeschreibung gibt, die aus größerer Distanz zugleich mehr Wissen und weniger Wissen anbieten kann, als in den Systemen selbst verfügbar ist.