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Schriften, Dits et Ecrits, 4 Bde., Ln - 2: 1970-1975

Tedesco · Copertina rigida

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Descrizione

Ulteriori informazioni

Das Erscheinen des ersten Bandes von Michel Foucaults »Schriften« wurde weithin als Ereignis wahrgenommen. Mit der in weiten Teilen erstmaligen Übersetzung aller Aufsätze, Interviews und kleineren Arbeiten Foucaults liegt nun derjenige Teil von Michel Foucaults Werk vor, der ihn zu Lebzeiten zum Klassiker und zum 'enfant terrible' der philosophischen Szene gemacht hatte: Seine Art, archäologische und genealogische Perspektiven aufeinander zu beziehen und eine detaillierte historische Arbeit immer mit Blick auf die Gegenwart zu profilieren, hat die Theorielandschaft nachhaltig erschüttert und radikal verändert. Daß Foucault dabei in immer wieder verblüffender und überraschender Weise seine eigenen theoretischen Ansätze verändert und neu bestimmt, zeigt sich im zweiten Band der »Schriften«, der den Zeitraum von 1970 bis 1975 umfaßt. In seiner theoretischen wie politischen Auseinandersetzung mit dem Gefängnis, die in den großangelegten Band 'Überwachen und Strafen' mündet, profilieren sich die Genealogie als theoretischer Fokus und die Neubestimmung einer Theorie der Macht als wirkmächtige Kritik an der philosophischen, psychoanalytischen und politischen Tradition. Foucaults Entwurf einer Disziplinarmacht als höchst provokative Verbindung einer Theorie der Genealogie, der Norm, der Subjektivität, der Institutionen, der Macht, der Politik und des Rechts hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluß auf das gesamte Feld der Geistes- und Sozialwissenschaften. Eine Vielzahl der Beiträge ist dem politischen Engagement Foucaults gewidmet: Foucault als luzider Kritiker des politischen Systems, das ist eine der Entdeckungen, die dieser Band bereithält.

Sommario

1970
- Vorwort zur englischen Ausgabe »Foreword to the English Edition« (übers. von F. Durand-Bogaert), in: M. Foucault, The Order of Things, London 1970, S. IX-XIV
- Sieben Thesen über den siebten Engel
- Vorwort. »Présentation« in: G. Bataille, uvres complètes, Paris 1970, Bd. I: Premiers Écrits 1922-1940
- Die phantastische Bibliothek
- Diskussionsbeitrag zu François Dagognet
- Die Situation Cuviers in der Geschichte der Biologie (Vortrag)
- Die Falle von Vincennes
- Es wird einen Skandal geben, aber...
- Theatrum philosophicum
- Wachsen und vermehren
- Wahnsinn, Literatur, Gesellschaft
- Wahnsinn und Gesellschaft
1971
- Nietzsche, die Genealogie, die Historie
- Gespräch mit Michel Foucault
- Untersuchung über die Gefängnisse: Zerbrechen wir die Gitter des Schweigens
- Gespräch mit Michel Foucault
- Das Gefängnis ist überall
- Vorwort zu Enquête dans vingt pnsons, Paris 1971
- Artikel 15. »L'article 15«, in: Lei Cause du peuple - J'accuse, Sondernummer: Flics. L'affaire Jaubert, 3. Juni 1971
- Bericht der Informationskommission zur Affäre Jaubert
- Ich sehe das Unerträgliche
- Ein Problem interessiert mich seit langem: das Problem des Strafsystems
- Brief von Michel Foucault
- Monstrositäten der Kritik
- Jenseits von Gut und Böse
- Die Rede von Toul
- Foucault antwortet
- Der Wille zum Wissen
1972
- Mein Körper, dieses Papier, dieses Feuer
- Zur Geschichte zurückkehren
- Erwiderung auf Derrida
- Die große Einsperrung
- Die Intellektuellen und die Macht
- Gesprächsrunde
- Über die Volksjustiz
- Die Probleme der Kultur
- Die wesentlichen Funktionen der Medizin in unserer Gesellschaft
- Seine eigene Kultur in die Falle locken
- Das Meeting Wahrheit-Gerechtigkeit. 1500 Bürger von Grenoble klagen an (Wortmeldung)
- Ein Blutspritzer oder ein Brand (Wortmeldung)
- Die zwei Toten von Pompidou
- Theorien und Institutionen des Strafvollzugs
1973
- Vorwort. »Préface«, in: S. Livrozet, De la prison à la révolte, Paris 1973
- Für eine Chronik des Arbeitergedächtnisses
- Die Kraft zu fliehen
- Von der Archäologie zur Dynastik
- Statt einer Konklusion
- Eine neue Zeitung?
- Rings um Ödipus
- Der Intellektuelle hat die Aufgabe, Ideen zusammenzutragen, aber sein Wissen ist nur bruchstückhaft im Verhältnis zum Wissen der Arbeiterschaft
- Der Philosoph Foucault spricht. Denken Sie
- Gefängnisse und Gefängnisrevolten
- Die Welt ist eine große Anstalt
- Zum geschlossenen Strafvollzug
- Vorladung bei der Kripo
- Erste Diskussionen, erste Versuche: Ist die Stadt eine produktive Kraft oder eine Kraft der Antiproduktion?
- Durch energische Interventionen aus unserem euphorischen Aufenthalt in der Geschichte herausgerissen, nehmen wir mühsam logische Kategorien« in Angriff
- Die Strafgesellschaft
1974
- Über die Natur des Menschen: Gerechtigkeit versus Macht
- Über die »Zweite chinesische Revolution«
- »Die Zweite chinesische Revolution«
- Gefängnisse und Anstalten im Mechanismus der Macht
- Michel Foucault über Attica
- Sexualität und Politik. (Stellungnahme)
- Die Wahrheit und die juristischen Formen
- Anti-Retro
- Wahnsinn, eine Frage der Macht
- Runder Tisch zum psychiatrischen Sachverstand
- Die psychiatrische Macht
1975
- Vorwort. »Préface«, in: Jackson, B., Leurs prisons. Autobiographies de prisonniers américains, Paris 1975
- Brief
- Das Haus der Wahnsinnigen&l

Info autore

Paul-Michel Foucault, geb. 15. Okt. 1926 in Poitiers, gest. am 25. Juni 1984 an den Folgen einer HIV-Infektion; studierte Philosophie und Psychologie in Paris. 1952 Assistent für Psychologie an der geisteswissenschaftlichen Fakultät in Lille; 1955 Lektor an der Universität Uppsala (Schweden). Nach Direktorenstellen an Instituten in Warschau und Hamburg kehrte er 1960 nach Frankreich zurück, wo er bis 1966 als Professor für Psychologie und Philosophie an der Universität Clermont-Ferrand arbeitete. 1965 und 1966 war er Mitglied der Fouchet-Kommission, die von der Regierung für die Reform des (Hoch-)Schulwesens eingesetzt wurde. Nach einer Gastprofessur in Tunis (1965-68) war er an der Reform-Universität von Vincennes tätig (1968-70). 1970 wurde er als Professor für Geschichte der Denksysteme an das renommierte Collège de France berufen. Gleichzeitig machte er durch sein politisches Engagement auf sich aufmerksam. 1975-82 unternahm er Reisen nach Berkeley, Japan, Iran und Polen.

Riassunto

Das Erscheinen des ersten Bandes von Michel Foucaults »Schriften« wurde weithin als Ereignis wahrgenommen. Mit der in weiten Teilen erstmaligen Übersetzung aller Aufsätze, Interviews und kleineren Arbeiten Foucaults liegt nun derjenige Teil von Michel Foucaults Werk vor, der ihn zu Lebzeiten zum Klassiker und zum ›enfant terrible‹ der philosophischen Szene gemacht hatte: Seine Art, archäologische und genealogische Perspektiven aufeinander zu beziehen und eine detaillierte historische Arbeit immer mit Blick auf die Gegenwart zu profilieren, hat die Theorielandschaft nachhaltig erschüttert und radikal verändert. Daß Foucault dabei in immer wieder verblüffender und überraschender Weise seine eigenen theoretischen Ansätze verändert und neu bestimmt, zeigt sich im zweiten Band der »Schriften«, der den Zeitraum von 1970 bis 1975 umfaßt. In seiner theoretischen wie politischen Auseinandersetzung mit dem Gefängnis, die in den großangelegten Band ›Überwachen und Strafen‹ mündet, profilieren sich die Genealogie als theoretischer Fokus und die Neubestimmung einer Theorie der Macht als wirkmächtige Kritik an der philosophischen, psychoanalytischen und politischen Tradition. Foucaults Entwurf einer Disziplinarmacht als höchst provokative Verbindung einer Theorie der Genealogie, der Norm, der Subjektivität, der Institutionen, der Macht, der Politik und des Rechts hat einen nicht zu unterschätzenden Einfluß auf das gesamte Feld der Geistes- und Sozialwissenschaften. Eine Vielzahl der Beiträge ist dem politischen Engagement Foucaults gewidmet: Foucault als luzider Kritiker des politischen Systems, das ist eine der Entdeckungen, die dieser Band bereithält.

Testo aggiuntivo

»Wem Wahnsinn und Gesellschaft oder Überwachen und Strafen zu dickleibig und zu gelehrt sind, der lese nun in den Schriften doch zwei, drei Interviews mit Foucault, um zu verstehen, um was es ihm ging. Foucault — und das ist überraschend und erfrischend zugleich — geizt nicht mit einfachen Worten und einprägsamen Aussagen.«

Relazione

»Wem Wahnsinn und Gesellschaft oder Überwachen und Strafen zu dickleibig und zu gelehrt sind, der lese nun in den Schriften doch zwei, drei Interviews mit Foucault, um zu verstehen, um was es ihm ging. Foucault - und das ist überraschend und erfrischend zugleich - geizt nicht mit einfachen Worten und einprägsamen Aussagen.« Süddeutsche Zeitung 20021009

Dettagli sul prodotto

Autori Michel Foucault
Con la collaborazione di Danie Defert (Editore), Daniel Defert (Editore), Ewald (Editore), Ewald (Editore), François Ewald (Editore), Reiner Ansén (Traduzione), Michael Bischoff (Traduzione), Hans-Dieter Gondek (Traduzione), Hermann Kocyba (Traduzione), Jürgen Schröder (Traduzione)
Editore Suhrkamp
 
Lingue Tedesco
Formato Copertina rigida
Pubblicazione 01.01.2002
 
EAN 9783518583524
ISBN 978-3-518-58352-4
Pagine 1030
Dimensioni 142 mm x 54 mm x 219 mm
Peso 1148 g
Collane Schriften, Dits et Ecrits, 4 Bde., Ln
Schriften, Dits et Ecrits, 4 Bde., Ln
Categorie Scienze umane, arte, musica > Filosofia > XX° e XXI° secolo

Philosophie, Macht, Recht, Foucault, Michel, Frankreich, Subjektivität, Gegenwart, Diskurstheorie, Strukturalismus und Post-Strukturalismus, Gesammelte Schriften, Überwachen und Strafen, Poststrukturalismus: 20. Jahrhundert

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