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Die Päpste und ihre Maler - Von Raffael bis Tizian

Tedesco · Copertina rigida

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Die Päpste der Renaissance pflegten ihre Beziehungen zu den großen Malern der Zeit besonders geflissentlich. Durch die Kunst wollten sie ihre politischen Ansprüche der Welt verkünden. Diese Ambitionen gipfelten in den Papstporträts, die wir heute als Meisterwerke bewundern. Roberto Zapperi deckt die verborgenen Motive hinter diesen Bildnissen auf. Zugleich entlarvt er die Künstler, die diese Motive häufig unterliefen und in ihren Bildern die dunklen Seiten der Macht zum Vorschein brachten.Politik betrieben die Renaissancepäpste nicht nur im Namen der Kirche, sondern auch im Namen ihrer eigenen Familien. Sixtus IV., die Medici-Päpste Leo X. und Clemens VII., Paul III. Farnese - sie alle versuchten, Angehörige als Herrscher von Staaten und vor allem als ihre Nachfolger auf dem Thron Petri zu installieren. Doch die Maler wie Raffael, Sebastiano del Piombo, Giorgio Vasari und Tizian fügten sich den Wünschen ihrer päpstlichen Auftraggeber nicht immer willig. In ihren Bildern können wir bis heute dem schamlosen Nepotismus der Zeit ins Auge sehen. Mit dem Wechselspiel zwischen den Päpsten und ihren Malern entfaltet Roberto Zapperi ein aufregendes Bild von den Wirren und Intrigen jener Zeit, in die auch die mächtigsten weltlichen Herrscher bis hin zu Kaiser Karl V. verwickelt waren.

Sommario

Inhalt

1 Nepotismus und Staatsporträt
2 Sixtus IV. und seine Familie: Die Della Rovere
und die Riario
3 Melozzo da Forlìs Fresko SixtusIV. mit seinen Neffen
und dem Bibliothekar Platina
und dieFamilienpolitik
des Papstes
4 Raffaels Bildnis Leos X. mit zwei Kardinälen
5 Leo X. und das Problem seiner Nachfolge
6 Das Ziel der Medici: Die Herrschaft über Florenz
7 Vasaris Bildnisse von Papst Clemens VII. und
Alessandro de' Medici
8 Die Rivalen: Ippolito und Alessandro de' Medici
9 Lorenzino de' Medici und der Tyrannenmord
10 Tizian, sein Sohn Pomponio und Kaiser Karl V
11 Tizians Annäherungen an Rom
12 Das Benefiz San Pietro in Colle
13 Tizians Danae und die Schwägerinder Signora Camilla
14 Tizian in Rom
15 Farnesische Familienräson
16 Rivalitäten unter den Enkeln des Papstes
17 Die Alternative: Orazio Farnese
18 Das Bildnis Pauls III. mit seinen Enkeln
19 Tizian als Porträtmaler Papst Pauls III
20 Tizian als Porträtmaler des Kardinals Alessandro Farnese
21 Eine Pfründe für Pomponio
22 Die Ermordung von Pier Luigi Farnese

Quellen und Literatur
Bildnachweis
Personenregister

Info autore

Roberto Zapperi lebt als Privatgelehrter in Rom. Er war 1998 Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin, 2001 Warburg-Professor in Hamburg und 2008 Gastprofessor an der ETH Zürich. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Ingeborg Walter war Redakteurin des "Dizionario biografico degli italiani", der italienischen Nationalbiographie. Hier betreut sie seit vielen Jahren den Sektor der mittelalterlichen Geschichte bis zum Jahr 1500. Daneben Übersetzungen und Publikationen in deutscher und italienischer Sprache.

Riassunto

Die Päpste der Renaissance pflegten ihre Beziehungen zu den großen Malern der Zeit besonders geflissentlich. Durch die Kunst wollten sie ihre politischen Ansprüche der Welt verkünden. Diese Ambitionen gipfelten in den Papstporträts, die wir heute als Meisterwerke bewundern. Roberto Zapperi deckt die verborgenen Motive hinter diesen Bildnissen auf. Zugleich entlarvt er die Künstler, die diese Motive häufig unterliefen und in ihren Bildern die dunklen Seiten der Macht zum Vorschein brachten.
Politik betrieben die Renaissancepäpste nicht nur im Namen der Kirche, sondern auch im Namen ihrer eigenen Familien. Sixtus IV., die Medici-Päpste Leo X. und Clemens VII., Paul III. Farnese - sie alle versuchten, Angehörige als Herrscher von Staaten und vor allem als ihre Nachfolger auf dem Thron Petri zu installieren. Doch die Maler wie Raffael, Sebastiano del Piombo, Giorgio Vasari und Tizian fügten sich den Wünschen ihrer päpstlichen Auftraggeber nicht immer willig. In ihren Bildern können wir bis heute dem schamlosen Nepotismus der Zeit ins Auge sehen. Mit dem Wechselspiel zwischen den Päpsten und ihren Malern entfaltet Roberto Zapperi ein aufregendes Bild von den Wirren und Intrigen jener Zeit, in die auch die mächtigsten weltlichen Herrscher bis hin zu Kaiser Karl V. verwickelt waren.

Dettagli sul prodotto

Autori Roberto Zapperi
Con la collaborazione di Ingeborg Walter (Traduzione)
Editore Beck
 
Lingue Tedesco
Formato Copertina rigida
Pubblicazione 15.09.2014
 
EAN 9783406669767
ISBN 978-3-406-66976-7
Pagine 219
Dimensioni 142 mm x 221 mm x 21 mm
Peso 444 g
Illustrazioni m. 16 Farb- u. 12 SW-Abb.
Categorie Saggistica > Arte, letteratura > Biografie, autobiografie
Scienze umane, arte, musica > Arte > Storia dell'arte

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