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Wie viel Wahrheit verträgtdie Politik?
"Meine von mir verfasste Dissertation ist kein Plagiat." Wie der Skandal um den ehemaligen Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg wieder einmal gezeigt hat: Die Lüge gilt bei Politikern als Berufskrankheit. Doch werden wir wirklich ständig hinters Licht geführt? Und so fragt der renommierte Politologe John J. Mearsheimer in seinem provokanten neuen Buch geschieht das stets zu unserem Nachteil? Mearsheimer wägt ab zwischen dem Wert der Unwahrheit und ihren Gefahren. Seine Darstellung besticht durch einen klaren, illusionslosen Blick auf die Lüge als Werkzeug des politischen Geschäfts. Mearsheimer wartet mit einer Typologie der politischen Lüge auf und belegt sie mit bekannten Beispielen aus dem politischen Alltag der Gegenwart. Dieser neue Blick, der die Lüge nicht als moralisches Problembetrachtet, führt zu einem verblüffenden Ergebnis: Die Lüge muss nichts schlechtes sein und sie ist weit seltener, als wir denken.
Sommario
Inhalt
Einleitung 7
1Was ist Lügen? 21
2Das Inventar der internationalen Lüge 28
3Lügen zwischen Staaten 33
4Angstmache 58
5Strategische Vertuschungen 80
6Nationalistische Mythen 90
7Völkerrechtslügen 97
8Die Nachteile internationaler Lügen 104
9Schluss 123
Nachwort 128
Anmerkungen 134
Info autore
John J. Mearsheimer, geb. 1947, ist Professor für Politologie an der Universität Chicago.
Relazione
Böse Politik "Eine originelle und unterhaltsame Sommerlektüre." (Profil, 05.09.2011) Die kurzen Beine der Lügen "Ein bündiger und leichthändig geschriebener Essay." (Die Welt, 10.09.2011)