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Die Sakralität der Person - Eine neue Genealogie der Menschenrechte

Tedesco · Copertina rigida

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Ein hartnäckiger Meinungsstreit der letzten Jahrzehnte dreht sich um die Frage, welchen Ursprungs die Idee der Menschenrechte ist. Verdanken wir sie unserem christlich-jüdischen Erbe oder ist sie eine Erfindung der Aufklärung? Weder das eine noch das andere, behauptet der Sozialtheoretiker Hans Joas und erzählt in seinem Buch eine ganz andere Geschichte der Menschenrechte. Im Stile einer »historischen Soziologie« fördert er dabei eine überraschende dritte Sicht der Dinge zutage: Der Glaube an die universale Menschenwürde ist das Ergebnis eines Prozesses der Sakralisierung, in dessen Verlauf jedes einzelne menschliche Wesen mehr und mehr als heilig angesehen wurde. Diesen Prozeß zeichnet Joas in exemplarischen Studien etwa über die Abschaffung der Sklaverei sowie anhand der Genese paradigmatischer »Erklärungen der Menschenrechte« nach und analysiert ihn als eine komplexe kulturelle Transformation: Erfahrungen von Gut und Böse mußten vor dem Hintergrund unterschiedlicher Werttraditionen diskursiv artikuliert, in Rechten kodifiziert und in Praktiken gelebt werden. Die Menschenrechte, so zeigt sich, sind eben nicht das Ergebnis eines bloßen Konsenses über ein universalistisches Prinzip, sondern entstammen einem langen kulturübergreifenden Gespräch über Werte. Ihre Geschichte setzt sich aus vielen Geschichten zusammen. Hans Joas erzählt sie auf packende Weise und eröffnet damit die Debatte über die Idee der Menschenrechte neu.

Sommario

Vorwort
Einleitung
Charisma der Vernunft?
Die Entstehung der Menschenrechte
Strafe und Respekt
Die Sakralisierung der Person und ihre Gefährdungen
Gewalt und Menschenwürde
Wie aus Erfahrungen Rechte werden
Weder Kant noch Nietzsche
Was ist affirmative Genealogie?
Seele und Gabe
Gottebenbildlichkeit und Gotteskindschaft
Wertegeneralisierung
Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
und die Pluralität der Kulturen
Literatur
Namenregister

Info autore

Hans Joas ist Max-Weber-Professor und Leiter des Max-Weber-Kollegs für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien an der Universität Erfurt sowie Professor für Soziologie und Social Thought an der University of Chicago.

Riassunto

Ein hartnäckiger Meinungsstreit der letzten Jahrzehnte dreht sich um die Frage, welchen Ursprungs die Idee der Menschenrechte ist. Verdanken wir sie unserem christlich-jüdischen Erbe oder ist sie eine Erfindung der Aufklärung? Weder das eine noch das andere, behauptet der Sozialtheoretiker Hans Joas und erzählt in seinem Buch eine ganz andere Geschichte der Menschenrechte.
Im Stile einer »historischen Soziologie« fördert er dabei eine überraschende dritte Sicht der Dinge zutage: Der Glaube an die universale Menschenwürde ist das Ergebnis eines Prozesses der Sakralisierung, in dessen Verlauf jedes einzelne menschliche Wesen mehr und mehr als heilig angesehen wurde. Diesen Prozeß zeichnet Joas in exemplarischen Studien etwa über die Abschaffung der Sklaverei sowie anhand der Genese paradigmatischer »Erklärungen der Menschenrechte« nach und analysiert ihn als eine komplexe kulturelle Transformation: Erfahrungen von Gut und Böse mußten vor dem Hintergrund unterschiedlicher Werttraditionen diskursiv artikuliert, in Rechten kodifiziert und in Praktiken gelebt werden.
Die Menschenrechte, so zeigt sich, sind eben nicht das Ergebnis eines bloßen Konsenses über ein universalistisches Prinzip, sondern entstammen einem langen kulturübergreifenden Gespräch über Werte. Ihre Geschichte setzt sich aus vielen Geschichten zusammen. Hans Joas erzählt sie auf packende Weise und eröffnet damit die Debatte über die Idee der Menschenrechte neu.

Testo aggiuntivo

»Das Buch ist klar aufgebaut und sprachlich ansprechend.«

Relazione

»Für die Theologie ist spannend, wie Hans Joas sich auf theologische Grundsubstanzen beruft (Seele, Leben als Gabe) und diese in seinen Gedankengang einbindet.« Kerstin Schlögl-Flierl Ethica 20120110

Dettagli sul prodotto

Autori Hans Joas
Editore Suhrkamp
 
Lingue Tedesco
Formato Copertina rigida
Pubblicazione 01.10.2011
 
EAN 9783518585665
ISBN 978-3-518-58566-5
Pagine 302
Dimensioni 128 mm x 205 mm x 27 mm
Peso 405 g
Categorie Scienze sociali, diritto, economia > Scienze politiche > Teorie politiche e storia delle idee

Soziologie, Menschenrechte, Verstehen, Rechtswissenschaft, allgemein, Menschenrechte, Bürgerrechte, Internationales Öffentliches Recht: Menschenrechte, Persönlichkeitsrechte, auseinandersetzen

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