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Paul Flechsig ist die anatomische Identifizierung wichtiger Gehirn- und Rückenmarksbahnen zu verdanken; er erkannte die sukzessive Markscheidenreifung der Nervenfasern im Gehirn als normalen entwicklungsgeschichtlichen Prozess und begründete darauf seine myeloarchitektonische Hirnforschung. Aus seinen Forschungen leitete er die Überzeugung ab, dass alle seelischen Vorgänge Erzeugnisse des Gehirns seien und durch die exakte neuroanatomische Analyse untersuch- und erklärbar.
In seiner Rektoratsrede "Gehirn und Seele" von 1894 fasste er erstmals seine Überzeugungen zusammen, was ihn über sein Fachgebiet hinaus berühmt machte.
Hans Bergers wissenschaftliches Interesse galt insbesondere den physiologischen Vorgängen im Gehirn und begleitenden Körperreaktionen. Die Entwicklung der Elektroenzephalograpie leistet dem Kliniker unentbehrliche Hilfe für die Lokalisation von Hirngeschwülsten und Herderkrankungen sowie bei der Diagnose von Anfallsleiden. Berger gelang es, alle wesentlichen Eigenschaften der Hirnströme zu bestimmen und ihren diagnostischen Aussagewert umfassend darzulegen.
In seiner Rektoratsrede von 1927 gibt er einen Überblick über die Entwicklung und den damals aktuellen Stand der Lehre zur Lokalisation im Großhirn.
Info autore
Der Psychiater Paul Emil Flechsig (1847-1929) gehörte zu den originellsten Hirnforschern seiner Zeit und ist einer der Väter der Neuroanatomie. Er studierte und wirkte in Leipzig seit 1877 war er Professor am neu gegründeten Lehrstuhl für Psychiatrie, von 1884-1921 Ordinarius für Psychiatrie. 1883 gründete er das Hirnanatomische Laboratorium, das in den 1970er Jahren in das Paul-Flechsig-Institut überging. Nach ihm ist auch eine im Rückenmark liegende Nervenbahn 'Flechsigsches Bündel' benannt. Bei seiner Antrittsrede als Rektor der Universität Leipzig 1894 sprach Flechsig über Gehirn und Seele und betonte, dass die Seele lediglich aus der Hirnanatomie und -physiologie heraus verstanden werden könne. Das löste damals einen Skandal aus.
Riassunto
Paul Flechsig ist die anatomische Identifizierung wichtiger Gehirn- und Rückenmarksbahnen zu verdanken; er erkannte die sukzessive Markscheidenreifung der Nervenfasern im Gehirn als normalen entwicklungsgeschichtlichen Prozess und begründete darauf seine myeloarchitektonische Hirnforschung. Aus seinen Forschungen leitete er die Überzeugung ab, dass alle seelischen Vorgänge Erzeugnisse des Gehirns seien und durch die exakte neuroanatomische Analyse untersuch- und erklärbar.In seiner Rektoratsrede 'Gehirn und Seele' von 1894 fasste er erstmals seine Überzeugungen zusammen, was ihn über sein Fachgebiet hinaus berühmt machte.Hans Bergers wissenschaftliches Interesse galt insbesondere den physiologischen Vorgängen im Gehirn und begleitenden Körperreaktionen. Die Entwicklung der Elektroenzephalograpie leistet dem Kliniker unentbehrliche Hilfe für die Lokalisation von Hirngeschwülsten und Herderkrankungen sowie bei der Diagnose von Anfallsleiden. Berger gelang es, alle wesentlichen Eigenschaften der Hirnströme zu bestimmen und ihren diagnostischen Aussagewert umfassend darzulegen.In seiner Rektoratsrede von 1927 gibt er einen Überblick über die Entwicklung und den damals aktuellen Stand der Lehre zur Lokalisation im Großhirn.
Relazione
"Rinne, Ordinarius für Statistik und Ökonomie in Gießen, hat 1982 bei Deutsch eine statistische Formelsammlung herausgegeben, die in West und Ost etliche Neuauflagen erlebte. Gleichsam als erweiterte Fortsetzung sieht der Verfasser sein "Taschenbuch der Statistik" an. Es dient sowohl als Repetitorium, als auch als Nachschlagewerk. In übersichtlicher Darstellung mit Definitionen, Tabellen und Stichwortverzeichnis behandelt es deskriptive Statistik, Wahrscheinlichkeitsrechnung, inferentielle Statistik. - Für Studenten der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und für Praktiker."(aus: ekz-Informationsdienst, 1996)
"Das Taschenbuch ist die bezüglich Inhalt und Umfang beträchtlich erweiterte Fortführung der "Statistischen Formelsammlung" desselben Verlages. Es ist gedacht als Referenzwerk für Studenten und Praktiker aus dem wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Bereich aber auch für Wissenschaftler anderer Disziplinen..."(aus: Zentralblatt für Mathematik und ihre Grenzgebiete, 1999)