Ulteriori informazioni
"Biopolitik" ist ein Schlüsselbegriff in den intellektuellen Debatten der Gegenwart. Denn auch vierzig Jahre, nachdem Michel Foucault den Begriff geprägt hat, wird in Wissenschaft und Politik heftig über die Bedingungen und Folgen der Steuerung von Lebensprozessen gestritten. Der Reader versammelt zum ersten Mal die wegweisenden Beiträge im biopolitischen Diskurs. Er führt klassische Texte und gegenwärtige Positionierungen zusammen und gibt damit einen Einblick in das breite Spektrum unterschiedlicher thematischer Bezugspunkte und disziplinärer Zugänge. Auf diesem Weg zieht der Band eine erste Bilanz der aktuellen Debatte und zeigt zugleich weiterführende Perspektiven auf.
Sommario
Andreas Folkers, Thomas Lemke Einleitung
Michel Foucault Recht über den Tod und Macht zum Leben
Michel Foucault In Verteidigung der Gesellschaft. Vorlesung vom 17. März 1976
Michel Foucault Zusammenfassung der Vorlesungen »Die Geburt der Biopolitik«
Gilles Deleuze Postskriptum über die Kontrollgesellschaften
Donna Haraway Die Biopolitik postmoderner Körper
Giorgio Agamben Homo Sacer. Die souveräne Macht und das nackte Leben
Achille Mbembe Nekropolitik
Michael Hardt, Antonio Negri Biopolitische Produktion
Michael Hardt, Antonio Negri De corpore 1: Biopolitik als Ereignis
Roberto Esposito Das Paradigma der Immunisierung
Paul Rabinow Artifizialität und Aufklärung. Von der Soziobiologie zur Biosozialität
Paul Rabinow Begriffsarbeit
Nikolas Rose Die Politik des Lebens selbst
Melinda Cooper Leben jenseits der Grenzen. Die Erfindung der Bioökonomie
Info autore
Dr. phil. Thomas Lemke ist Mitarbeiter des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt am Main. Seine Arbeitsschwerpunkte sind: Gesellschaftstheorie, politische Theorie, Organisationssoziologie, Biopolitik, Gen- und Reproduktionstechnologien.
Riassunto
»Biopolitik« ist ein Schlüsselbegriff in den intellektuellen Debatten der Gegenwart. Denn auch vierzig Jahre, nachdem Michel Foucault den Begriff geprägt hat, wird in Wissenschaft und Politik heftig über die Bedingungen und Folgen der Steuerung von Lebensprozessen gestritten. Der Reader versammelt zum ersten Mal die wegweisenden Beiträge im biopolitischen Diskurs. Er führt klassische Texte und gegenwärtige Positionierungen zusammen und gibt damit einen Einblick in das breite Spektrum unterschiedlicher thematischer Bezugspunkte und disziplinärer Zugänge. Auf diesem Weg zieht der Band eine erste Bilanz der aktuellen Debatte und zeigt zugleich weiterführende Perspektiven auf.
Testo aggiuntivo
»Der kürzlich erschienene Sammelband Biopolitik. Ein Reader bietet einen mit Bedacht ausgewählten Querschnitt über die Biopolitik(-Rezeption) und dürfte sich zum Standardwerk entwickeln.«
Relazione
»Der kürzlich erschienene Sammelband Biopolitik. Ein Reader bietet einen mit Bedacht ausgewählten Querschnitt über die Biopolitik(-Rezeption) und dürfte sich zum Standardwerk entwickeln.« Jonas Reinartz literaturkritik.de 20140808