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Eine Frau begegnet in einer Berliner Kneipe einem außergewöhnlichen Mann. Am nächsten Tag beginnt die gemeinsame Reise, die Geschichte einer Liebe voller Leidenschaft und Zärtlichkeit.
Das Paar fährt nach Tirol, wo ein Projekt vorbereitet wird, das zur Jahrtausendwende viele Menschen ins Hochland bringen soll: eine riesige Holztribüne an einem Grat entlang zwischen Berg und Himmel. Die Erzählerin erinnert sich auf dieser Reise an ihre eigene, verdrängte Vergangenheit auf dem elterlichen Bauernhof und zeichnet das sonderbar tragische Leben ihres Lieblingsbruders Manfred nach, mit dem ihr eigenes Dasein intensiv verstrickt ist. Gleichzeitig beginnt sie ihre eigene Arbeit als Bildhauerin zu schätzen.
Spannend und leidenschaftlich, poetisch und leise, ironisch und satirisch entwickelt sich eine - ungewöhnliche Liebesgeschichte ohne Fortsetzung.
Erika Wimmer erzählt mit einer unverwechselbaren poetischen Stimme von Momenten des Glücks. "Es ist die bloße Bereitschaft, bis ans Ende der Welt zu fahren, die einen befähigt, das Paradies zu sehen."
Info autore
Erika Wimmer, geboren und aufgewachsen in Bozen/Südtirol. Von 1971 bis 1976 besuchte sie das Humanistische Gymnasium-Lyzeum Walther von der Vogelweide in Bozen. Von 1976 bis 1983 studierte sie Germanistik, Vergleichenden Literaturwissenschaft und Anglistik an der Universität Innsbruck. Seit 1983 ist sie Mitarbeiterin des Forschungsinstituts Brenner-Archiv der UniversitätInnsbruck, Arbeit mit Nachlässen, Editionen und literaturwissenschaftliche Forschungen. Sie veröffentlichte in den Bereichen Prosa, Hörspiel, Drama und Lyrik.