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Gesammelte Prosa, 5 Bde. - 1: 1949-1977

Tedesco · Copertina rigida

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Descrizione

Ulteriori informazioni

Es wäre ein fadenscheiniges Unterfangen, wollte man angesichts Friederike Mayröckers zwischen 1949 und 1977 entstandenen Prosaarbeiten ein geschlossenes Gesamtbild suggerieren. Zu unterschiedlich sind die Texte, was ihre Anlage und Gestalt angeht, zu sehr haben sich in der entsprechenden Zeit auch die Literatur, der Blick auf sie und nicht zuletzt die Lebensbedingungen verändert, unter denen die Autorin geschrieben hat. Dieser erste von insgesamt fünf Bänden dokumentiert nicht, wie man meinen könnte, ein Frühwerk, sondern vereinigt Texte aus neunundzwanzig Jahren. Die frühesten Prosastücke sind, bei aller Aufmerksamkeit, die der Außenwelt gilt, Selbstgespräche, gelegentlich auch direkt an andere Personen gerichtete poetische Mitteilungen. In Friederike Mayröckers Prosa der sechziger Jahre werden Gespräche geführt, werden Gespräche aufgezeichnet, dialogische Strukturen angewandt. Anfang der siebziger Jahre beginnt Friederike Mayröcker mit der Arbeit an größeren Prosazusammenhängen. Die Dimension der Mehrstimmigkeit bleibt dabei erhalten, Friederike Mayröckers Figuren imitieren keine Personen, sondern scheinen eher einer Vielzahl von Beteiligten ihre Stimme zu leihen. (Marcel Beyer)

Sommario


Larifari. Ein konfuses Buch
Ansätze /Schöner Garten / Schöner Garten schöner Träume / Kirche zur heiligen Thekla / Jacquingasse / Wann, wann schenkst du mir wieder / Von der Reichsbrücke aus / Kritzendorfer Abend / Riederberg / Neunkirchner Allee / Bei mir / Bei mir / Friedhof / Auf Flügeln des Gesanges / Was ich auch immer sage / Bruchstücke / Wirf dein Herz / Mythologische Stücke / Paris / Die Sphinx tötet / Die Sirenen des Odysseus / Nausikaa / Das Labyrinth / Medea und Iason / Philemon und Baucis / Orpheus und Eurydike / Schlaf sanft, mein Kind / »Schlaf sanft, mein Kind, schlaf sanft und schön, mich dauert sehr, dich weinen sehn.« / Was gibt uns denn noch Aufschwung / Am siebenten Tage / Mao / Legende / O Engel Leonore / Larifari

Minimonsters Traumlexikon. Texte in Prosa
1 Gespräche. Filmisches. Protokolle / Angels' Talk / Simultangespräche mit pyknischen Feinden / »Tu nel tuo letto« - Fiktivfilm / Drei Zehnsekundenspiele / »Hommage á Doc« - eine Tele-Vision / Nuptualprotokoll oder: Paradise imperfect / ein Tätigkeitsbericht / Tagesberichte einer Astralgärtnerin (ein Science-Fiction-Text) / 2 Personales. Brustbildliches. Grausames / Karoline konkret oder: ». . wohne allseitig zur Sonne . .« / Die Tränen von Ross-shire / »rockery« - oder Ein fiktiver Menschenfreund / Emotion nördlich von Inverness / Pamelas Atemzüge oder: »basic-pamela« / Lafayette spinnt sich ein / »Auch der Winter treibt seine Scherze« (Brustbild H.C. Artmanns) / Der bittere Browning oder Die Anhäufung schwarzer / Zäsuren / Zuletzt soll er seine ermatteten Adern fächerförmig neben sich ausbreiten / Das Pferd des La Monte Young das eigentlich / ». . neverseleth« . . oder: Er hatte sich im Tal geirrt! / 3 Landschaft. Ländliches. Rückblickendes / Beatifikation / Topologischer Text / »Eschenrosen« / Englische Prosa / Die Rosen von Soho / Die Sintflut / 4 Instruktionelles. Lexikalisches. Lehrtexte / Frau & Fräulein (mechanisches Kunstwerk in 21 Darstellungen) / Minimonsters Traumlexikon / Strahlinge mitsamt einer wahren zierlichen Fußnote / Zerklüftungen & Demonstrationen / Punkt und Linie (eine Flugzeugtypen-Prosa)

Fantom Fan
»Crashproof« (oder: 's bild von der sirene) / Pick mich auf, mein Flügel . . . Anleitungen zu poetischem Verhalten / Les Oiseaux aus dem französischen Lesebuch / »fritza« Sekundenspiel in zwei Teilen oder Text für Gustav Klimt mit einigen irrtümlichen Hinweisen / Register zu Leda und der Schwan / She's / Tender Buttons für Selbstmörder / 14 Spiegel-Texte / Horror Fibel / »sandig« ein Katalog / In der Schweigespur / »Aschenbahn« / »Auseinanderstoßung«. Hommage à Otto Wagner / Brancusi »Der Kuß« (Kalkstein) / Zeppelin ein ästhetisches Logbuch / Prospect aber nach hinten »wie ein Uhu . .« / »mon 28« / Der Haussegen hängt / »Fliegermai« / Mövenpink oder zwölf Häuser / »Laß ihn mal rückwärtslaufen . . .« (den Film)! / FBI/FIB/Friedhof im Februar oder ein apostroph-text mit manuela / Jonas & der Fisch / »Marebanische Gesänge« (eine Psalmencollage) / Bildtafel 1 / Bildtafel 2 / Bildtafel 3 / Korrekturen

Arie auf tönernen Füßen. Metaphysisches Theater
comicstrip, eine Oper / Arie auf tönernen Füssen / Der Alpenkomponist & Merkurs Kinder (ein Happening in Zeitlupe) / In der Loos-Bar in Wien / Hiobs-Post oder die 19 auftritte / schwarz-weiß/pop-biblisch / Saloon oder lieben sie Shirley Temple / Bonanza oder Unstern über Wien / Film Einstellungen / Mit Richard Wagner in einer Kommune / Apfal - ein katatonisches Theaterstück / Hemmschuhe (auf dem Theater) / Bildlegende zu einem absurden Puppentheater / paul claudel: der seidene schuh : kurzfassung / Pneuma oder die Domestikation des Schauspielers / Bonbon oder das wirkliche Zimmertheater / telefon / Omnibus (die weit ist bühne/samt einem wiederkehrenden motto) / Flurbesichtigung

je ein umwölkter gipfel. erzählung
lehrstück liliengracht / als der bau knec

Info autore

Marcel Beyer, geboren 1965, lebt in Köln und Dresden. Er schreibt Gedichte und Romane. 2006 erhielt Marcel Beyer den "Erich Fried-Preis" und 2008 den "Joseph-Breitbach-Preis". Im Jahr 2012 wurde er zum 39. Stadtschreiber von Bergen-Enkheim ernannt. 2014 wurde er mit dem "Kleist-Preis" und dem "Oskar Pastior Preis" ausgezeichnet, und 2016 mit dem "Düsseldorfer Literaturpreis" und dem "Büchner-Preis".

Friederike Mayröcker, Jahrgang 1924, ist eine besessene Vielschreiberin und Sprach-Experimentiererin, die mit den Methoden der freien Assoziation und der surrealistischen Collage arbeitet und deren dichterisches Werk über 80 Bände umfasst. 2009 wurde sie mit dem Hermann-Lenz-Preis geehrt, im Jahr 2010 wird ihr der Horst-Bienek-Preis für Lyrik der Bayerischen Akademie der Schönen Künste verliehen.

Riassunto

Es wäre ein fadenscheiniges Unterfangen, wollte man angesichts Friederike Mayröckers zwischen 1949 und 1977 entstandenen Prosaarbeiten ein geschlossenes Gesamtbild suggerieren. Zu unterschiedlich sind die Texte, was ihre Anlage und Gestalt angeht, zu sehr haben sich in der entsprechenden Zeit auch die Literatur, der Blick auf sie und nicht zuletzt die Lebensbedingungen verändert, unter denen die Autorin geschrieben hat. Dieser erste von insgesamt fünf Bänden dokumentiert nicht, wie man meinen könnte, ein Frühwerk, sondern vereinigt Texte aus neunundzwanzig Jahren. Die frühesten Prosastücke sind, bei aller Aufmerksamkeit, die der Außenwelt gilt, Selbstgespräche, gelegentlich auch direkt an andere Personen gerichtete poetische Mitteilungen. In Friederike Mayröckers Prosa der sechziger Jahre werden Gespräche geführt, werden Gespräche aufgezeichnet, dialogische Strukturen angewandt. Anfang der siebziger Jahre beginnt Friederike Mayröcker mit der Arbeit an größeren Prosazusammenhängen. Die Dimension der Mehrstimmigkeit bleibt dabei erhalten, Friederike Mayröckers Figuren imitieren keine Personen, sondern scheinen eher einer Vielzahl von Beteiligten ihre Stimme zu leihen. (Marcel Beyer)

Dettagli sul prodotto

Autori Friederike Mayröcker
Con la collaborazione di Marce Beyer (Editore), Marcel Beyer (Editore), Marcel Beyer (Postfazione), Wendelin Schmidt-Dengler (Postfazione)
Editore Suhrkamp
 
Lingue Tedesco
Formato Copertina rigida
Pubblicazione 29.03.2019
 
EAN 9783518069110
ISBN 978-3-518-06911-0
Pagine 617
Dimensioni 128 mm x 35 mm x 196 mm
Peso 556 g
Collane Gesammelte Prosa, 5 Bde.
Gesammelte Prosa, 5 Bde.
Categorie Narrativa > Romanzi > Letteratura contemporanea (dal 1945)

Literatur, Österreichische SchriftstellerInnen; Werke (div.), Theater, Garten, Landschaft, Österreich, Prosa, 20. Jahrhundert, Anthologie, Edition, entspannen, Sammlung, Friederike Mayröcker, Arie, Phantom, eintauchen, auseinandersetzen, Larifari, Minimonster, Thomas-Kling-Poetikdozentur 2019, Peter-Huchel-Preis 2021, Kleist-Preis 2014, Heinrich-Böll-Preis 2001

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