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Armee, Staat und Geschlecht - Die Schweiz im internationalen Vergleich 1918-1945

Inglese, Tedesco · Tascabile

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Dieser Band untersucht die Bedeutung der Kategorie Geschlecht für Politik, Gesellschaft und Armee zwischen 1918 und 1945. Erstmals für die Schweizer Geschichte dieser Zeit werden Ansätze der Geschlechter- und der Militärgeschichte systematisch miteinander verknüpft.
Forscherinnen und Forscher aus dem In- und Ausland geben Antworten auf folgende Fragen: Inwiefern existierten Wechselwirkungen zwischen ziviler und militärischer Sphäre und welche Rolle spielten dabei geschlechtliche Zuschreibungen? Welcher Zusammenhang besteht zwischen Sympathien für autoritäre politische Systeme und Männlichkeitsideologie? War die Tatsache, dass die Schweiz während des Zweiten Weltkrieges weitgehend von Kampfhandlungen verschont blieb, der Grund dafür, dass die Schweizer Frauen erst 1971 das Stimm- und Wahlrecht erhielten? Inwiefern stellte der Rückzug der Schweizer Armee ins Alpenreduit und die Aufnahme von polnischen Soldaten ab 1940 die herrschenden Geschlechterverhältnisse in Frage? Wodurch unterschieden sich die schweizerischen Armee- und Geschlechterdiskurse von denjenigen des Auslandes, und wo gab es Parallelen?
Die systematische Verwendung der Kategorie Geschlecht eröffnet neue Perspektiven auf eine umstrittene und gerade in den letzten Jahren wieder breit diskutierte Epoche der Schweizer Geschichte.

Sommario

Christof Dejung, Regula Stämpfli: Sonderfall Schweiz? Armee, Staat und Geschlecht 1918–1945
Regina Wecker: Es war nicht Krieg! Die Situation der Schweiz 1939–1945 und die Kategorie Geschlecht
Joanna Bourke: Experience, Language, and Body. Great Britain during the First and Second World War
Ruth Seifert: Weibliche Soldaten. Die Grenzen des Geschlechts und die Grenzen der Nation
Rudolf Jaun: Militär, Krieg und Geschlecht. Europäische Entwicklungslinien und schweizerische Besonderheiten
Eve Rosenhaft: Krieg im Frieden im Krieg. Reading the Romani Holocaust in Terms of Race, Gender and Colonialism
Ka Schuppisser: Wohnsitz und Assimilierung. Kriterien der Wiedereinbürgerung ehemaliger Schweizerinnen in der Zeit des Zweiten Weltkriegs
May B. Broda: 'Polenhuren'? Militär, Geschlecht und Rassismus in der Schweiz 1939–1945
Ronny Kaufmann: 'Die alten verkehrten Auffassungen'. Richtungsstreit und Geschlechterbilder in schweizerischen Militärzeitungen zwischen 1930 und 1939
Christof Dejung: Die höchste Potenz von Männlichkeit. Militär, Gesellschaft und Geschlechterordnung in der Schweiz, 1933–1945
Wilfried Meichtry: Die Schwester und ihr Fliegerheld. Das Walliser Geschwisterpaar Emma und Franz von Werra
Urs Germann: 'Krasser Vertrauensmissbrauch'. Überlegungen zu einer historischen Analyse der Militärjustizpraxis in der Schweiz
Regula Stämpfli: Triumph der Geschlechtertrennung während des Zweiten Weltkriegs
Elisabeth Joris: Krieg, Propaganda und Geschlecht

Riassunto

Dieser Band untersucht die Bedeutung der Kategorie Geschlecht für Politik, Gesellschaft und Armee zwischen 1918 und 1945. Erstmals für die Schweizer Geschichte dieser Zeit werden Ansätze der Geschlechter- und der Militärgeschichte systematisch miteinander verknüpft.
Forscherinnen und Forscher aus dem In- und Ausland geben Antworten auf folgende Fragen: Inwiefern existierten Wechselwirkungen zwischen ziviler und militärischer Sphäre und welche Rolle spielten dabei geschlechtliche Zuschreibungen? Welcher Zusammenhang besteht zwischen Sympathien für autoritäre politische Systeme und Männlichkeitsideologie? War die Tatsache, dass die Schweiz während des Zweiten Weltkrieges weitgehend von Kampfhandlungen verschont blieb, der Grund dafür, dass die Schweizer Frauen erst 1971 das Stimm- und Wahlrecht erhielten? Inwiefern stellte der Rückzug der Schweizer Armee ins Alpenreduit und die Aufnahme von polnischen Soldaten ab 1940 die herrschenden Geschlechterverhältnisse in Frage? Wodurch unterschieden sich die schweizerischen Armee- und Geschlechterdiskurse von denjenigen des Auslandes, und wo gab es Parallelen?
Die systematische Verwendung der Kategorie Geschlecht eröffnet neue Perspektiven auf eine umstrittene und gerade in den letzten Jahren wieder breit diskutierte Epoche der Schweizer Geschichte.

Dettagli sul prodotto

Autori Joanna Bourke, Rudolf Jaun, Elisabeth Joris
Con la collaborazione di Christof Dejung (Editore), Regula Stämpfli (Editore)
Editore Chronos
 
Lingue Inglese, Tedesco
Formato Tascabile
Pubblicazione 01.02.2003
 
EAN 9783034005739
ISBN 978-3-0340-0573-9
Pagine 240
Dimensioni 225 mm x 155 mm x 16 mm
Peso 416 g
Categorie Saggistica > Storia > Altro

Schweiz; Geschichte, Geschlechterrolle, Schweizer Armee, Schweiz, Swissness, Gender, Geschlechterrollen, Geschlechterordnung, auseinandersetzen

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