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Geboren in einer traditionellen Fellhütte am Polarkreis, geht er seinen Weg und bewahrt sich immer den wachen, heiteren, ironischen Blick auf die seltsamen Gebräuche der »zivilisierten« Welt. Noch nie hat Juri Rytchëu so persönlich, verschmitzt und anrührend von dem erzählt, was ihm, dem Tschuktschen aus dem äußersten Winkel Asiens, auf seiner Lebensreise widerfuhr.
Hunderttausende von Leserinnen und Lesern kennen die Romane von Juri Rytchëu und haben den Autor, der 2010 seinen 80. Geburtstag feiern würde, auf seinen zahlreichen Lesungen erlebt. Kurz vor seinem Tod im Jahr 2008 hat er diesen Rückblick auf sein Leben abgeschlossen.
Info autore
Juri Rytchëu wurde 1930 als Sohn eines Jägers in der Siedlung Uëlen auf der Tschuktschenhalbinsel im äußersten Nordosten Sibiriens geboren. Der erste Schriftsteller dieses Volkes mit zwölftausend Menschen wurde mit seinen Romanen und Erzählungen zu einem berufenen Zeugen einer bedrohten Kultur und eines vergessenen Volkes. Juri Rytchëu starb 2008 in St. Petersburg.
Riassunto
Geboren in einer traditionellen Fellhütte am Polarkreis, geht er seinen Weg und bewahrt sich immer den wachen, heiteren, ironischen Blick auf die seltsamen Gebräuche der »zivilisierten« Welt. Noch nie hat Juri Rytchëu so persönlich, verschmitzt und anrührend von dem erzählt, was ihm, dem Tschuktschen aus dem äußersten Winkel Asiens, auf seiner Lebensreise widerfuhr.
Hunderttausende von Leserinnen und Lesern kennen die Romane von Juri Rytchëu und haben den Autor, der 2010 seinen 80. Geburtstag feiern würde, auf seinen zahlreichen Lesungen erlebt. Kurz vor seinem Tod im Jahr 2008 hat er diesen Rückblick auf sein Leben abgeschlossen.
Prefazione
In einem großen Bilderbogen erzählt Juri Rytchëu sein Leben.
Testo aggiuntivo
»Mit seinem Erzählband ist Juri Rytchëu eine eigentliche Hommage an seine Heimat Tschukotka, der Halbinsel im äussersten Nordosten Sibiriens, gelungen. Aus jeder Zeile spricht die Liebe zur Heimat eines Mannes, der in den Traditionen eines arktischen Volkes aufwuchs und diesem verbunden blieb, auch als er längst nicht mehr dort lebte. Er schildert heimatliche Bräuche sowie Begegnungen mit den eigenartigen Gewohnheiten der ›zivilisierten‹ Welt. Häufig ergeben sich daraus groteske Situationen, welche die Lesenden schmunzeln oder laut lachen lassen.«
Relazione
»Mit seinem Alterswerk hat der Tschuktsche, einer der wenigen weltweit übersetzten Schriftsteller eines Urvolkes, der Kultur seiner Landsleute ein letztes Denkmal gesetzt.« Rosemarie Thiemt Sächsische Zeitung